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	<title>Konsum &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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	<title>Konsum &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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		<title>9 Dinge, die ich nicht mehr kaufe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 10:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[ch musste tatsächlich überlegen, was wir früher regelmäßig gekauft haben und was nun nicht mehr. Daraus ist diese Liste mit 9 Dingen entstanden, die ich nicht mehr kaufe. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading" id="9-dinge-die-ich-nicht-mehr-kaufe">9 Dinge, die ich nicht mehr kaufe</h1>



<p>In den letzten Jahren haben wir unser Einkaufsverhalten sehr verändert. Manche Dinge kaufen wir nur noch im Unverpacktladen und manches kaufen wir nicht mehr. Ich musste tatsächlich überlegen, was wir früher regelmäßig gekauft haben und was nun nicht mehr. Daraus ist diese Liste mit 9 Dingen entstanden, die ich nicht mehr kaufe.&nbsp;</p>



<p>Dieser Artikel ergänzt sehr gut meinen Artikel über <a href="https://jennysview.de/10-dinge-die-wir-selber-machen/" target="_blank" data-type="post" data-id="743" rel="noreferrer noopener">die Dinge, die wir selber machen</a>. Vielleicht findest du in einem der beiden Artikel gute Anregungen, um in deinem Alltag etwas Neues auszuprobieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="1-geschenkpapier">1. Geschenkpapier</h2>



<p>Teilweise habe ich noch Reste von alten Geschenkpapierrollen, aber ich kaufe keinen Neuen mehr. Auch nicht mehr die durchsichtige Folie für Präsentkörbe oder Ähnliches. Als Geschenkpapier nehme ich gerne Packpapier aus den Versandkartons, je nach Anlass lassen sich diese bemalen oder beschriften. Oder ganz minimalistisch, einfach mit einer Schnur und einem Zweig versehen. Auf <a href="https://pin.it/4hbFyY4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinterest</a> habe ich einige Ideen zusammengestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="2-frischhalte-und-alufolie">2. Frischhalte- und Alufolie</h2>



<p>Wir haben immer noch ein wenig Frischhaltefolie zu Hause, gekauft haben wir diese Rolle aber vor einigen Jahren. Wir nutzen zum Abdecken meistens Teller, auch eine Gurke lässt sich mit der Schnittfläche auf einen Teller stellen. Oder Essensreste werden in Gläser/Dosen verpackt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3-gefrierbeutel">3. Gefrierbeutel</h2>



<p>Gefrierbeutel brauchen wir tatsächlich keine mehr. Flüssiges wie Suppen oder Soßen lässt sich gut in Gläsern einfrieren. Das Glas bitte nicht ganz vollmachen und den Deckel erst einmal nur lose drauflegen, wenn alles gefroren ist, den Deckel festdrehen. So bleibt genügend Platz, damit sich die Flüssigkeit ausdehen kann. In Gläsern oder Dosen lassen sich auch Gemüse- oder Obstreste einfrieren. Brot frieren wir im Baumwollbeutel ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="4-haushaltsrolle-kuchenpapier">4. Haushaltsrolle / Küchenpapier</h2>



<p>Das letzte Paket Haushaltsrolle habe ich vor ca. 2 Jahren gekauft und von den 4 Rollen sind noch immer 2 übrig. Zum Aufwischen eignen sich genauso gut Lappen bzw. Handtücher und wer doch immer eine Reserve an ein paar kleinen Tüchern braucht, kann sich einfach ein altes T-Shirt oder Bettlaken zuschneiden. Später kommt alles in die Waschmaschine zur Kochwäsche und kann wieder verwendet werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="5-teebeutel">5. Teebeutel</h2>



<p>Tee trinke ich den ganzen Tag und das ganze Jahr über. In der Regel 2-4 Liter am Tag. Aber ich kaufe keine Teebeutel mehr. Sondern losen Tee im Unverpacktladen oder in größeren Beuteln im Teefachgeschäft. Dazu ein Edelstahlsieb, fertig. Ich brühe meinen Tee direkt in einer 1 Liter Isolierkanne, für diese gibt es auch schon passende Teesiebe. </p>



<p>Neben den Müll, die durch Teebeutel entstehen, sollte mensch wissen, dass teilweise Plastik in Teebeuteln enthalten ist. Es ist nicht ganz klar, ob beim heißen Übergießen etwas ins Teewasser gelangt. Bei Utopia gibt es einen guten <a href="https://utopia.de/neue-studie-teebeutel-mikroplastik-158332/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Artikel </a>dazu.  </p>



<p>Ich persönlich finde auch schade, dass in vielen Teebeuteln die Teeblätter oder Kräuter fast zu Staub zermahlen werden. Dadurch geht viel Aroma verloren. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="6-fleisch">6. Fleisch</h2>



<p>Bei uns fing der Nachhaltigkeitsprozess damit an, dass wir uns überwiegend pflanzlich ernähren. Dadurch kamen wir von einem Thema zum anderen. Auch wenn wir uns nicht 100% vegan essen. Fleisch kommt bei uns nicht mehr auf die Teller. Ich habe ca. vor 9 Jahren aufgehört, Fleisch zu essen und somit auch zu kaufen. Wenn meine Eltern mal zum Essen kommen (und mein Vater kann leider immer noch nicht ohne Fleisch), dann bringen sie sich selber etwas mit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="7-pflanzendunger">7. Pflanzendünger</h2>



<p>Sowohl für die Pflanzen im Haus als auch für das Gemüsebeet draußen, kaufe ich keinen Dünger mehr. Ich nutze dazu den Kaffeesatz bzw. „brühe“ den Kaffeesatz noch einmal mit auf und gieße mit dem Wasser meine Pflanzen. Seitdem Sommer 2021 habe ich draußen auch einen Kompost und will damit meine Gemüsebeete düngen zu können. Ich hoffe, das klappt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="8-mullbeutel">8. Müllbeutel</h2>



<p>Nein, wir haben 100% Zero Waste nicht erreicht. Ich habe schon den Eindruck, dass wir unsere Müllmenge sehr reduziert haben. Aber Papiertaschentücher, Joghurtbecher und anderer Verpackungsmüll entsteht bei uns auch immer noch. Doch ich kaufe keine extra produzierten Plastiktüten mehr, um dort meinen Müll zu sammeln. Wir nutzen die Beutel, die ohnehin als Verpackung da sind. </p>



<p>Zum Beispiel die Tüte vom Toilettenpapier. Keine Ahnung, aber für mich war das ein riesiger Aha-Moment. Früher haben wir diese Beutel einfach in den Gelben Sack (in meiner Heimat gab es keine Gelben Tonnen, sondern gelbe Plastiksäcke). Ich meine, da werfe ich eine Plastiktüte in die andere, ist doch quatsch. Nun sammeln wir unser Plastikmüll darin und kommt dann in die gelbe Tonne. So lassen sich auch andere Tüten/Beutel als Müllbeutel verwenden. Brot- und Brötchentüten vom Bäcker sind teilweise beschichtet und müssen ohnehin in den Restmüll. Dann können diese auch gut als Müllbeutel für den Restmüll dienen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="9-wattepads">9. Wattepads</h2>



<p>Ich habe Wattepads meist zum Abschminken bzw. zum entfernen von Nagellack genutzt. Dies geht aber auch genauso gut mit einem Waschlappen oder ihr näht (lasst euch nähen) wiederverwendbare Wattepads selber. Ein altes T-Shirt und/oder Handtuch nehmen, Kreise oder Vierecke ausschneiden, jeweils einen Kreis vom T-Shirt und vom Handtuch aufeinanderlegen und festnähen. Fertig ist ein Wattepad mit weicher und etwas rauer Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ich-ausserdem-nicht-mehr-kaufe">Was ich außerdem nicht mehr kaufe</h2>



<p>Zeitschriften leihe ich mir in der Bücherei aus. Bücher leihe ich auch aus, kaufe sie möglichst gebraucht oder als eBook. Gewürzmischungen kaufe ich auch nicht mehr, ich stelle mir diese aus den „Solo“ Gewürzen, die ich zu Hause habe, zusammen.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57cfd3;color:#57cfd3"/>



<p>Was kaufst du nicht mehr? Ist etwas dabei für dich dabei, was du zukünftig auch nicht mehr kaufen möchtest?</p>
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		<title>Leitfaden &#8211; Konsumfasten für Anfänger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 17:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumfasten]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Hast du schon mal von Konsumfasten gehört? Dabei geht es darum, in einem definierten Zeitraum bestimmte Dinge nicht zu kaufen. Ich hab das vor knapp 3 Jahren auch mal gemacht. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Leitfaden &#8211; Konsumfasten für Anfänger</h1>



<p>Hast du schon mal von Konsumfasten gehört? Dabei geht es darum, in einem definierten Zeitraum bestimmte Dinge nicht zu kaufen. Ich hab das vor knapp 3 Jahren auch mal gemacht. Damals war der Hintergrund noch weniger Zeug zu besitzen, heute geht es mir darum, einfach weniger zu konsumieren. Da ich glaube, dass es keinen nachhaltigen Konsum geben kann. Mein Gedanken dazu habe ich bereits in <a href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" target="_blank" data-type="post" data-id="662" rel="noreferrer noopener">einem Artikel </a>aufgeschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund</h2>



<p>Bei mir (später uns) fing es im Sommer 2018 an, auf einmal war mir unser ganzes Zeug (auch heute haben wir noch einiges) einfach zu viel. Im Urlaub hatte ich das Buch von Marie Kondo gelesen. Kaum zurück ging es meinem Kleiderschrank an den Kragen. So viele Klamotten, die ich lange nicht getragen hatte, nicht mehr mochte und/oder mir einfach nicht mehr passten.</p>



<p>Danach habe ich mich sogar an meine Bücherregale gewagt, wir hatten ca. 4 1/2 Billyregale voller Bücher. Von 2 Billyregalen und der entsprechenden Menge Bücher haben wir uns getrennt. Heute sind es nur noch 1 1/2 Billyregale mit Büchern. Und auch das möchte ich weiter reduzieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konsumfasten für 4 Wochen</h2>



<p>Ausmisten ist das eine, aber gleichzeitig zogen ständig neue Dinge wieder bei uns ein. Zu der Zeit hatte ich auch ein großes Bedürfnis, Dinge zu kaufen. Kleidung, Bücher, Zeitschriften, Dekokram und Bastelzeug. Deswegen beschloss ich genau diese Dinge für 4 Wochen nicht mehr zu kaufen. Die ersten drei Wochen liefen gut, in der Zeit wollte ich vor allem Kleidung kaufen und habe mir notiert, was es war. In der letzten Woche kam mir ein IKEA-Besuch dazwischen. Wir brauchten noch Stühle und Schubladen und ich konnte nicht durch die Markthalle laufen, ohne etwas mitzunehmen. Die Möbel haben wir noch heute, aber ob der Dekokram wirklich notwendig war …</p>



<p>Am Ende hatte ich 8 Dinge auf meinem Zettel, welche ich in der Zeit unbedingt kaufen wollte. Davon 6 Kleidungsstücke, 5 davon habe ich danach tatsächlich gekauft und 4 besitze ich noch heute. Zusätzlich etwas für die Küche und ein Buch. Das Buch wurde ebenfalls gekauft und steht in den 1 1/2 Billyregalen. </p>



<p>Mir haben die 4 Wochen gezeigt, dass es auch ohne shoppen geht. Natürlich kaufe ich heute auch noch Dinge, aber ich hinterfrage mich und meine Wünsche mehr. Ich habe mir ein Budget gesetzt und wenn es etwas Teureres sein soll, muss erst dafür gespart werden. Gegen jeden Spontankauf bin ich leider noch nicht gefeit, aber der Unterschied zwischen heute und Anfang 2018 ist sehr, sehr groß.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buch „Konsumfasten für Anfänger“</h2>



<p>Ich folge schon länger dem Instagram Account und dem Blog von Sventja <a href="https://www.richbitchproject.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rich Bitch Project</a>. Im Mai hat sie in ihrer Instagram-Story Testleser*innen für ein Buch über Konsumfasten gesucht. Ich hatte mich spontan bei ihr gemeldet. Also durfte ich ihr Buch vorab lesen und habe ihr eine Rückmeldung gegeben. Im August ist ihr Buch „Konsumfasten für Anfänger“ dann erschienen.&nbsp;</p>



<p>Ich habe die veröffentlichte Version ihres Buches natürlich auch noch gelesen. Es ist etwas länger, die Checklisten sind erweitert worden und ein paar meiner Anregungen konnte ich entdecken.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Eindruck</h2>



<p>Bevor es mit dem Tipps und Anregungen für die Konsumfasten Challenge losgeht, gibt es ein paar einführende Kapitel zum Thema „Konsum“. Besonders die geschichtliche Entwicklung hat mir noch einmal vor Augen geführt, dass wir heutzutage ein sehr bequemes Leben haben, mit einem völligen Überangebot an Produkten. Dabei aber gleichzeitig die Entstehung der Produkte aus den Augen verlieren. Es ist wie mit dem Running Gag „woher kommt der Strom &#8211; aus der Steckdose“. „Woher kommen unsere Produkte &#8211; aus den Geschäften“.</p>



<p>Die Kapitel über die Umsetzung der Challenge sind sehr verständlich. Es werden viele Beispiele gezeigt bzw. Vorschläge gemacht. Häufig fehlt uns doch eine erste Idee, wie mensch die Dinge formulieren soll. Ich hatte an meinen Monat Konsumfasten gedacht und überlegt „hatte ich ein Ziel?“. Im ersten Impuls hab ich es verneint. Dann habe ich die Vorschläge gelesen und musste doch ein paar Mal nicken. Auch die ganzen möglichen Varianten, wie eine No Buy Challenge aussehen kann, helfen bei der Planung für eine Challenge, die zwar herausfordernd, aber nicht überfordernd ist. Jede*r startet von einem anderen Punkt aus. Auch die 11 Notfalltipps sind wichtig. Ich habe in meinem Monat in der letzten Woche gegen Tipp 5 „Brich nicht Deine eigenen Regeln“ verstoßen und es mir gegenüber ausführlich gerechtfertigt.&nbsp;</p>



<p>Für die Planung und Umsetzung der Challenge gibt es zusätzlich hilfreiche Checklisten. Mit der einen lässt sich die Challenge planen, welche Regeln gelten, welche Erwartungen habe ich etc. Die Nächste dient als eine Art Tagebuch. Eine kleine Checkliste fürs&nbsp; Portemonnaie, um sich auch beim Einkaufen daran zu erinnern und ggf. Spontankäufe zu vermeiden. Die letzte Checkliste dient als Rückblick, wie war es, wurden meine Erwartungen erfüllt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Mir hat das Buch gut gefallen. Mit knapp 90 Seiten ist es nicht zu lang, enthält aber wertvolle Tipps und Vorschläge für die Umsetzung. Die Checklisten sind eine wirklich gute Unterstützung.</p>



<p>Ich kann dir nur empfehlen, selber mal für eine Konsumfasten Challenge zu starten, wenn du viele Dinge besitzt bzw. Viel shoppst. Es muss dabei nicht um Nachhaltigkeit oder Geld sparen gehen, sondern einfach mal festzustellen, wie Konsum unseren Alltag beeinflusst.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Konsumfasten für Anfänger</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Sventja J. Franzen</td></tr><tr><td>Verlag</td><td>Independently published &#8211; <a href="https://www.amazon.de/Konsumfasten-f%C3%BCr-Anf%C3%A4nger-entspannt-Ressourcen/dp/B09BTCKG1S/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=15K6C6J61OCAF&amp;dchild=1&amp;keywords=konsumfasten+f%C3%BCr+anf%C3%A4nger&amp;qid=1632986758&amp;sprefix=konsumfasten+,aps,160&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">Link Amazon</a></td></tr><tr><td>Seiten</td><td>94</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>979-8506017066</td></tr><tr><td>Preis</td><td>6,99 € Taschenbuch&nbsp; 4,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie sieht es bei dir aus, hast du schon eine Konsumfasten Challenge gemacht oder planst eine?</p>
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		<item>
		<title>Versand von online Bestellungen besser als der Ruf?! &#8211; CO2-Emissionen beim online Shopping</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 05:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Nachha]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppen]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Gefühlt ist der Versand von online geshoppten Produkten weniger nachhaltig als im stationären Einzelhandel einzukaufen. Aber ist das wirklich so? Wie viel CO2-Emissionen entstehen beim Online-Shopping und Versand?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Versand von online Bestellungen besser als der Ruf?! &#8211; CO2-Emissionen beim online Shopping</h1>



<p>Wir bestellen alle gern im Internet. Es ist bequem, es gibt eine Vielzahl an Produkten und die Möglichkeit, Preise zu vergleichen, um möglichst günstig einzukaufen. Auch durch Corona mit oder ohne Lockdown bestellen Viele lieber im Internet als in die Geschäfte zu gehen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wird online bestellt?</h2>



<p>Als wir 2013 begannen, vegan zu kochen, gab es bei uns im Ort kaum vegane Ersatzprodukte, also haben wir online bestellt. Heute sieht es anders aus, dennoch gibt es manches weiterhin nur online. In meinem Artikel &#8222;<a aria-label="11 Tipps für ein nachhaltigeres Bad (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">11 Tipps für ein nachhaltigeres Bad</a>&#8220; empfehle ich auch Produkte, die es bisher nur online gibt. Und frage mich dann, wie nachhaltig sind dann meine Tipps.</p>



<p>In der folgenden Grafik wird der online Umsatz 2019 nach Branchen aufgeteilt. Besonders Kleidung und Elektronik werden in Deutschland online bestellt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="868" height="838" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/image.png" alt="" class="wp-image-614" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/image.png 868w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/image-300x290.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/image-768x741.png 768w" sizes="(max-width: 868px) 100vw, 868px" /><figcaption>aus dem &#8222;HDE Monitor 2020&#8220;</figcaption></figure>



<p>Gefühlt ist der Versand von online geshoppten Produkten weniger nachhaltig als im stationären Einzelhandel einzukaufen. Aber ist das wirklich so? Auf Anregungen eines Freundes (viele Grüße) habe ich dazu ein wenig recherchiert und kann nun ganz eindeutig antworten:&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center has-background" style="background-color:#57d3d2"><strong>Es kommt darauf an!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="1Vergleich">CO2-Emissionen im Vergleich</h2>



<p>Wenn mensch die verfügbaren Informationen im Internet recherchiert, ist erst einmal klar: Der Versandweg vom Herstellungsort zu den Verteilzentren ist beim online und stationären Einzelhandel ähnlich. Die CO<sub>2</sub>-Emissionen sind vergleichbar. Wichtiger ist im Onlinehandel die letzte Meile, also der Weg vom Zielpaketzentrum zu uns nach Hause oder der Weg der Kund:innen ins Ladenlokal, als auch die Lagerung in Distributionszentren der Onlinehändler oder dem Ladenlokal.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1.1Exkurs">Exkurs: CO2-Emissionen</h3>



<p>CO2-Emissionen gehört zu den Begriffen, die wir tagtäglich hören und lesen und meist auch irgendeine Vorstellung davon haben. Daher ein kurzer Exkurs, was CO2-Emissionen per Definition sind:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>CO2-Emissionen bezeichnen den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid. </li><li>Der Begriff setzt sich zusammen aus CO2, der Summenformel für Kohlenstoffdioxid sowie dem Wort Emission, welches sich vom lateinischen &#8218;emittere&#8216; ableitet und so viel wie &#8218;aussenden&#8216; bedeutet. </li><li>CO2 entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien, darunter z.B. Holz, Kohle, Diesel oder Gas. </li><li>Kohlenstoffdioxid ist ein stark wirksames Treibhausgas.</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="1.2stationär">Stationärer Handel</h3>



<p>Hier gilt es neben der An- und Abfahrt der Kund:innen auch den Betrieb des Ladenlokals zu berücksichtigen. Ein Geschäft verbraucht Energie für Licht, Musik, elektronische Türen, Wärme etc. abhängig vom baulichen Zustand, Größe, Lage und Energielieferanten. Für die Fahrt zum Geschäft fallen je nach Verkehrsmittel unterschiedlich hohe CO2-Emissionen an. Bei Fahrten mit dem Pkw oder dem Bus fallen die meisten Emissionen an, gefolgt von Straßen- und U-Bahnen und dann dem Fahrrad oder zu Fuß.</p>



<p>Meistens fahren wir aber nicht für ein Produkt in die Stadt. Wir bündeln unsere Einkäufe, gehen in mehrere Läden und kaufen alles Notwendige ein.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1.3online">Online Handel</h3>



<p>Durch die meist optimierten Touren der Lieferdienste fallen pro Bestellung weniger CO2-Emissionen an. Allerdings sind bei online Bestellung zusätzlich die Verpackungen zu berücksichtigen. Neben der Produktverpackung werden die Bestellungen häufig in größere Umverpackungen verschickt. Je nachdem was wir bestellen, lassen sich Bestellungen in einem Shop bündeln. Die einfache Bestellung im Internet verleitet häufig dazu, schnell mal hier und da zu bestellen. Sodass viele Pakete von verschiedenen Shops unterwegs sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="410" height="1024" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/Emission-von-CO2-Aequivalenten-in-g-pro-Bestellung-410x1024.png" alt="" class="wp-image-615" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/Emission-von-CO2-Aequivalenten-in-g-pro-Bestellung-410x1024.png 410w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/Emission-von-CO2-Aequivalenten-in-g-pro-Bestellung-120x300.png 120w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/Emission-von-CO2-Aequivalenten-in-g-pro-Bestellung-768x1920.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/03/Emission-von-CO2-Aequivalenten-in-g-pro-Bestellung.png 800w" sizes="(max-width: 410px) 100vw, 410px" /><figcaption>aus &#8222;Die Ökologisierung des Onlinehandels Teilbericht I&#8220; – Herausgeber: Bundesumweltamt</figcaption></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="1.4Ergebnis">Ergebnis</h3>



<p>Die Auswertung aktuell vorhandener Literatur zu den CO2-Emissionen mündet u. a. in der oben abgebildeten Tabelle und stellt fest, dass in vielen Fällen der Kauf im Online Handel ökologisch vorteilhafter ist als der Einkauf vor Ort.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1.5Beispiel">Beispiel</h3>



<p>Aus der Tabelle ist erkennbar, wie unterschiedlich die CO2-Emissionen sein können. Um es noch etwas anschaulicher darzustellen, erstelle ich aus den jeweiligen mittleren Werten ein Beispiel. Dies ist natürlich nicht genau. Da ich u. a. kein konkretes Geschäft nehme und nicht weiß, wie groß dieses ist etc. </p>



<p>Ich kaufe jeweils online und im stationären Handel ein Kleidungsstück. Da ich kein Auto haben, nutze ich entweder die Bahn oder fahre mit dem Rad.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-table is-style-regular"><table><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td>Online</td><td>Stationär</td></tr><tr><td>Bestellung</td><td>30</td><td>0</td></tr><tr><td>Lager/Laden</td><td>60</td><td>2200</td></tr><tr><td>letzte Meile/Fahrt zum Handel</td><td>300</td><td>290 (Bahn) <br>0 (Fahrrad)</td></tr><tr><td>Versandverpackung 2,4l / Beutel</td><td>20</td><td>0 (eigener Beutel)</td></tr><tr><td>Summe</td><td>410</td><td>2490 (Bahn) <br>2200 (Fahrrad)</td></tr></tbody></table></figure>



<p>An diesem sehr vereinfachten Beispiel ist erkennbar, dass sehr viel davon abhängt, wie der Laden aufgestellt ist. Bei einer Annahme von 300 g CO2-Emissionen für das Geschäft wäre ein Einkauf mit dem Fahrrad vor Ort besser. Aber auch ein Online-Einkauf von größeren Mengen hat Einfluss auf die Größe der Verpackung. Eine kleine Verpackung kommt mit ca. 20 g aus, je größer, desto mehr CO2-Emissionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="2Retouren">Retouren</h2>



<p>In diesen ganzen Darstellungen sind die Retouren bzw. ein Umtausch nicht berücksichtigt. Hier fallen erneut Wege an zum Paketshop, um die Retoure abzugeben und die Weiterleitung an den Händler. Der Weg zum Geschäft, um das Produkt umzutauschen.&nbsp;</p>



<p>Dann die Verarbeitung der Retouren bei Online Shops. Hoffentlich wird die Ware geprüft und wenn diese unbeschädigt ist, wieder zum Verkauf angeboten und nicht zerstört. Eine Forschungsgruppe der Universität Bamberg zum Retourenmanagement hat in einer Befragung festgestellt, dass die Entsorgung glücklicherweise die Ausnahme ist.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3Woraufachten">Worauf kann ich beim Online-Shopping achten?</h2>



<p>Bevor wir jetzt alle im Internet shoppen, ist zu berücksichtigen, dass die CO2-Emissionen vom Transport meist den kleinsten Teil der CO2-Emissionen eines Produktes ausmachen. Die meisten CO2-Emissionen fallen bei der Herstellung an, gefolgt von der Nutzung (elektronische Geräte aufladen, Kleidung waschen) etc. </p>



<p>Deswegen gilt, um wirklich nachhaltiger zu leben und CO2-Emissionen einzusparen, ist ein bewusster Konsum nötig. Folgende Punkte versuche ich vor einem Kauf zu berücksichtigen: </p>



<ul class="has-background wp-block-list" style="background-color:#57d3d2"><li>Brauche ich dieses Produkt wirklich?</li><li>Wenn ja, gibt es dies gebraucht oder von einem nachhaltigen Anbieter?</li><li>Kann ich warten und dann mehrere Produkte zusammen bestellen?</li><li>Standardversand wählen, damit möglichst lange, viele Sendungen gebündelt transportiert werden</li><li>Sicherstellen, dass mensch selber oder die Nachbar:innen zu Hause sind oder direkt an eine Packstation oder ähnliches liefern lassen.</li><li>Retouren möglichst vermeiden und</li><li>Versandverpackungen wiederverwenden.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="4Fazit">Mein persönliches Fazit</h2>



<p>Ich hätte nicht damit gerecht, dass Onlineshopping in den meisten Fällen ökologisch vorteilhafter ist als der Kauf vor Ort. Jetzt fühle ich mich nicht mehr so schlecht, wenn ich etwas online kaufe. Obwohl dies auch kein Freifahrtschein für einen Shoppingrausch ist.&nbsp;</p>



<p>Auch gilt es viele andere Dinge bei Kaufentscheidungen zu berücksichtigen.&nbsp;</p>



<p>Brauche ich eine Beratung, möchte ich den kleinen Händler vor Ort unterstützen, gibt es das Produkt vor Ort eigentlich, wie werden die Mitarbeiter:innen von Lager- und Logistikunternehmen behandelt/bezahlt?</p>



<p>Wir wissen häufig auch nicht, wie viele CO2-Emissionen das Geschäft vor Ort tatsächlich verursacht. Größere Ketten veröffentlichen zwar Nachhaltigkeitsberichte, diese beinhaltet meist auch nur allgemeine Aussagen und gibt nicht zwangsläufig eine Antwort für die Filiale vor Ort. Dies zu recherchieren lohnt sich wahrscheinlich am ehesten, wenn ich irgendwo regelmäßig einkaufe wie zum Beispiel im Lebensmitteleinzelhandel. </p>



<p>Ich versuche mir immer wieder bewusst zu machen: Jeder Kauf verursacht CO2-Emissionen, deswegen ist ein bewusstes Konsumverhalten wichtig. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie sieht es bei dir aus, hättest du mit diesem Ergebnis gerechnet? Verändert sich dadurch dein Konsumverhalten?</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="5Quellen">Quellen</h2>



<p>Online Monitor 2020 &#8211; HDE Handelsverband Deutschland (Daten 2019)&nbsp;<a href="https://einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&amp;task=download&amp;id=10433" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&amp;task=download&amp;id=10433</a><br>Die Ökologisierung des Onlinehandels Teilbericht I – Herausgeber: Bundesumweltamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2020_12_03_texte_227-2020_online-handel.pdf" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2020_12_03_texte_227-2020_online-handel.pdf</a><br><a href="https://www.oeko.de/aktuelles/2015/online-shoppen-oder-beim-lokalen-haendler/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.oeko.de/aktuelles/2015/online-shoppen-oder-beim-lokalen-haendler/</a><br>Forschungsgruppe Universität Bamberg <a href="http://www.retourenforschung.de" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">http://www.retourenforschung.de</a><br>Definition CO2-Emissionen <a href="http://www.biologie-schule.de/co2-emission.php" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">http://www.biologie-schule.de/co2-emission.php</a><br>Klimaschutz im Einzelhandel <a href="https://www.hde-klimaschutzoffensive.de/sites/default/files/uploads/document/2018-08/Broschuere-HDE-Klimaschutzoffensive.pdf" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.hde-klimaschutzoffensive.de/sites/default/files/uploads/document/2018-08/Broschuere-HDE-Klimaschutzoffensive.pdf</a></p>
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