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	<title>Veränderung &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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	<title>Veränderung &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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		<title>So war mein erstes Halbjahr 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 13:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Monatsrückblick Juni lässt sich gut mit einen Rückblick auf mein erstes Halbjahr 2021 verbinden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">So war mein erstes Halbjahr 2021</h1>



<p>Der Monatsrückblick lässt sich gut mit einem Blick auf das vergangene Halbjahr 2021 verbinden.</p>



<p>Denn mal ehrlich. Wir haben schon Juli. Wo ist die Zeit hin. Okay, wenn sich die Tage nicht groß unterscheiden, verfliegen sie rückblickend noch schneller, als wenn mensch ein paar Highlights zur Erinnerungsstütze hat.&nbsp;Trotzdem, ich kann es nicht fassen, dass wieder 6 Monate vergangen sind. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Blog</h2>



<p>Ich habe diesen Blog Anfang des Jahres gestartet und (ohne diesen Beitrag) bereits 21 Beiträge veröffentlicht. Im Juni ist die <a href="https://jennysview.de/buchbesprechung-deutschland-2050/" target="_blank" data-type="post" data-id="850" rel="noreferrer noopener">Buchbesprechung von Deutschland 2050</a> und meine Gedanken zum (selbst gemachten) <a href="https://jennysview.de/immer-dieser-leistungsdruck/" target="_blank" data-type="post" data-id="861" rel="noreferrer noopener">Leistungsdruck </a>hinzugekommen. Letzte Woche gab es keinen Beitrag, weil ich auch gerade überlege. Wie ich sinnvoll weiter machen möchte.&nbsp;</p>



<p>Ziel war und ist es, euch zu zeigen, wie ich mein Leben nachhaltiger gestalte. Es soll anderen Menschen als Anregung dienen. Doch das Thema ist soviel komplexer. Durch meine Beiträge suggeriere ich mit, dass das Individuum allein die Verantwortung trägt. Natürlich tragen wir unseren Teil dazu bei, aber so lange wir Mitglieder dieser Gesellschaft sind, kann unser individuelles Verhalten allein die Klimakrise nicht verhindern. Es muss zu einem gesellschaftlichen Wandel kommen. Denn viel hängt einfach auch mit Vorschriften und Produktionsbedingungen zusammen.&nbsp;</p>



<p>Es soll zwar weiterhin praktische Tipps für den Alltag geben, aber ich möchte auch mehr auf das Gesamtbild hinweisen. Deswegen versuche ich bereits nach wenigen Monaten die Ausrichtung meines Blogs etwas anzupassen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie nachhaltig war mein erstes Halbjahr 2021?</h2>



<p>Durchwachsen würde ich sagen. Es gibt immer noch genügend Produkte, die wir kaufen &#8211; bei denen ich meine nicht darauf verzichten zu können &#8211; und verpackt sind. Aber der Anteil unverpackter Produkte bei unseren Einkäufen steigt.&nbsp;</p>



<p>Corona bedingt haben wir mehr bestellt, als essen zu gehen. Das führt natürlich auch zu mehr Verpackungsmüll. Aber wenn ich das so mit den Nachbarn vergleiche, haben wir trotzdem weniger Müll.&nbsp;</p>



<p>Insgesamt habe ich im ersten Halbjahr 2021 weniger gekauft. Ich habe keine Klamotten gekauft und wenig anderen Kleinkram. Zwar zogen einige Bücher neu ein, andere dafür aus.&nbsp;</p>



<p>Im Hochbeet wächst der Salat und die Kräuter. Davon werden wir alleine nicht satt, aber dafür kaufen wir weniger im Geschäft. Die Kräuter wachsen so gut, dass ich bereits etwas eingefroren habe. So kommen wir länger damit aus.&nbsp;</p>



<p>Ich habe den offenen Treff <a href="https://transitiontown-neuss.de/wir-machen/muell/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Einfach weniger Müll&#8220; </a>bei uns in der Stadt kennengelernt und bereits tolle Menschen getroffen. Bisher nur online. Das kann sich hoffentlich diesen Sommer noch ändern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lesen</h2>



<p>Alle Bücher, die ich bisher gelesen habe, findet ihr in einem <a href="https://jennysview.de/meine-leseliste-2021/" target="_blank" data-type="post" data-id="579" rel="noreferrer noopener">eigenen Beitrag</a>. Ein Teil meiner Leseziele für 2021 habe ich bereits erreicht. Vermutlich weil mich gerade soviele Themen interessieren, dass ich dazu unbedingt <br>(Sach-)bücher lesen möchte. Ich könnte das Ziel nun nach oben korrigieren, aber ich möchte auch noch ein paar Romane lesen. Also passt das so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Wie bereits gesagt, werde ich die Ausrichtung der Themen etwas anpassen. Vielleicht nur marginal. Mal sehen. Sollte dann mehr Recherche erforderlich sein, ändere ich ggf. auch die Häufigkeit neuer Artikel. Einmal die Woche war meine Zielmarke, damit der Blog auch etwas zu bieten hat. Aber mit 21 Artikel dürfte schon einiges dabei sein. Ich schau mal, wie sich das so ergibt.</p>



<p>Ich werde weiterhin Buchbesprechungen, die inhaltlich passen, schreiben und viel meine persönlichen Gedanken teilen.&nbsp;</p>



<p>Ich bin gespannt, was uns das zweite Halbjahr 2021 bringen wird. Ich hoffe, dass die Coronaschutzimpfungen zügig weiter gehen und wir keine vierte Welle im Herbst bekommen. Ich wünsche mir sehr, mal wieder mit Freund:innen im Café zu sitzen ohne, sich dabei über Corona Gedanken machen zu müssen.</p>



<p>Bald steht unser Sommerurlaub an. Groß verreisen ist nicht geplant. Ich freue mich einfach auf freie Zeit ohne Verpflichtungen. Ich möchte lesen, ausschlafen, spaziergehen, mich einfach nur entspannen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Was wünscht du dir für die zweite Jahreshälfte? Wie wahr dein erstes Halbjahr 2021?</p>
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		<title>nachhaltiger Konsum &#8211; gibt es den wirklich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 09:59:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[bewusster Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiger Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwann tauchte bei mir die Frage auf, können wir uns überhaupt nachhaltig konsumieren? Nachhaltiger Konsum gibt es den?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">nachhaltiger Konsum &#8211; gibt es den wirklich?</h1>



<p>Ich möchte dir auf meinem Blog zeigen, wie ich versuche, mein Leben nachhaltig zu gestalten. Mit Tipps für ein <a aria-label="nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">nachhaltiges Bad</a> und einen <a aria-label="plastikfreien Alltag (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">plastikfreien Alltag</a>. Ich folge über Instagram anderen Menschen, die sich auch mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen und beschäftige mich mit Minimalismus. Irgendwann tauchte bei mir die Frage auf, können wir uns überhaupt nachhaltig konsumieren? Nachhaltiger Konsum gibt es den? Bereits in meinem Artikel zum <a aria-label="Online Versand (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/co2-emissionen-beim-online-shopping/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Online Versand</a> habe ich geschrieben, dass wir bewusster konsumieren müssen, um die CO2-Emissionen zu senken. </p>



<p>Doch ich denke, wir müssen uns auch bewusst machen, dass Konsum an sich nie wirklich nachhaltig ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Konsum ist der Verbrauch</h2>



<p>Konsum bedeutet Verbrauch von etwas. Sei es wir verbrauchen Lebensmittel oder wir verbrauchen Technik. Verbrauchen klingt auch viel heftiger als konsumieren. Konsumieren wirkt auf mich passiver, als ob ich nicht alleine dafür verantwortlich bin. </p>



<p>Mit jedem Kauf von etwas, egal ob Lebensmittel, Kleidung, Technik, verbrauchen wir Rohstoffe. Warum sprechen wir vom nachhaltigen Leben oder dem Klimawandel. Weil wir zusammen mehr von der Erde verbrauchen, als diese in natürlichen Prozessen wieder entwickeln kann. Um unseren Lebensstandard zu halten und gleichzeitig etwas gegen die Klimakrise unternehmen zu können, entwickeln wir neue Technologie, die den CO2-Ausstoß reduzieren sollen, um damit die Erderwärmung zu verhindern. Dabei werden immer häufiger seltene Rohstoffe in größeren Mengen benötigt, zum Beispiel Lithium für Akkus in e-Autos und Smartphones, <a aria-label="Utopia (opens in a new tab)" href="https://utopia.de/ratgeber/lithium-abbau-das-solltest-du-darueber-wissen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Utopia</a> hat dazu einen guten Beitrag erstellt. </p>



<p>Versteh mich bitte nicht falsch, ich bin nicht gegen technischen Fortschritt, aber ich glaube, der 1:1 Austausch von z.&nbsp;B. Verbrenner zu e-Auto wird nicht wirklich etwas verändern. Wir verbrauchen dann andere Rohstoffe. Die weiterhin abgebaut, verarbeitet, genutzt und entsorgt werden müssen. Jeder dieser Vorgänge verursacht CO2-Emissionen. Recyceln und wiederverwenden verbessert diese Bilanz erfolgt aber meist nur anteilig und es werden weiterhin neue Rohstoffe benötigt. Mit diesen Konsumgewohnheiten, vor allem der Menschen der nördlichen Halbkugel, v&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;b&nbsp;r&nbsp;a&nbsp;u&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;n wir diesen Planeten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch nachhaltiger Konsum ist ein Verbrauch von Ressourcen</h2>



<p>Mit jedem Kauf von Produkten verbrauchen wir mehr von der Erde, als wir zurückgeben können bzw. natürlich neu entstehen kann. Das gilt auch für Bio-Lebensmittel, plastikfreie und recycelte Produkte. Weil wir immer noch eine Vielzahl von Produkten kaufen. Es braucht einen Wandel auf allen Ebenen, in der Politik, der Gesellschaft als Ganzes, den Unternehmen und bei uns ganz persönlich. Wir brauchen neue Technologie, die Produkte wirklich zu Hundertprozent recyceln und wiedernutzbar machen, wir brauchen weniger Konsum, weniger Bequemlichkeit.</p>



<p>Ich erwische mich auch immer wieder dabei, dass ich aus Gewohnheit etwas Neues kaufen will bzw. gleich etwas Besseres. Bei uns zu Hause ist neulich die Jalousie kaputt gegangen. Wir haben dann überlegt, statt diese weiterhin manuell hochzuziehen oder runter zu lassen, kaufen wir einen Motor mit Fernbedienung. Das ist bequem und leichter. Wir hatten schon die Größe ausgemessen und uns mit verschiedenen Modellen beschäftigt. </p>



<p>Dann kam irgendwann der Gedanken die Reparatur des Motors sollte dieser mal kaputt gehen, ist viel aufwendiger bzw. gar nicht möglich und wir müssen erneut Geld in die Hand nehmen für die Ersatzbeschaffung. Aber es sind nicht nur die Kosten für einen möglichen Ersatz, sondern auch die Stromkosten für die Nutzung. Dahinter stehen die Umweltkosten für die Herstellung des Motors und des Stroms. Wir werden jetzt nur die Kurbel ersetzen, die natürlich auch hergestellt werden musste etc., aber uns insgesamt weniger Geld kostet und weniger Umweltkosten verursacht. Und etwas weniger bequem ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was soll ich jetzt tun?</h2>



<p>Um als Individuum wirklich weniger zu verbrauchen als natürlich nachwachsen kann, müssten wir wahrscheinlich alle Selbstversorger:innen sein, die in einer selbst gebauten Hütte wohnen. Dass wir dahin gehen, halte ich für unwahrscheinlich, aber wir können uns alle bewusst machen, dass ein nachhaltiger Konsum aktuell so nicht möglich ist. Wir unser Gewissen also mit &#8222;grünen&#8220; Produkten nicht erleichtern können. Wir können aber bessere Entscheidungen treffen, wie viel wir verbrauchen müssen. Natürlich müssen wir essen, brauchen Kleidung und ein Dach über dem Kopf. </p>



<p>Muss es aber jeden Tag Fleisch sein oder reicht nicht auch ein- bis zweimal die Woche und dann kauft mensch hochwertiger. Muss es das importierte Superfood sein oder reicht nicht auch unser regionales und saisonales Superfood. Müssen es 45-55 qm Wohnfläche pro Person sein oder reichen nicht auch 30-40 qm Wohnfläche. Muss es jede Woche ein neues T-Shirt sein oder reicht nicht auch ein gebrauchtes bzw. fair produziertes einmal im Jahr, vielleicht reicht auch einfach das, was schon im Kleiderschrank ist. Dies lässt sich noch etwas fortführen mit Technik, Autos, Reisen usw. </p>



<p>Wir können bewusstere Kaufentscheidungen treffen und dadurch weniger verbrauchen. Wenn sich dann noch die Technologien fürs Recycling verbessern oder ganz neue Ideen entstehen, die nicht mehr, sondern weniger Ressourcen verbrauchen, wenn Produkte wieder reparierbarer werden, dann können wir den Verbrauch der Erde reduzieren oder gar verhindern. </p>



<p>Ich denke, es kommt dabei auf die Mischung an, jede:r Einzelne muss ihren:seinen Beitrag leisten, aber auch &#8222;die da oben&#8220; müssen die Rahmenbedingungen verändern. </p>



<p>Aber bitte dabei nicht verrückt machen, alles perfekt zu machen ist gar nicht möglich. Es ist vergleichbar mit einer gesunden Ernährung, es ist nicht die eine Pizza oder mal das Stück Schokolade. Sondern jeden Tag snacken, jeden Tag zu viel bzw. ungesund zu essen, führt zu Problemen.</p>
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