<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>klimaschutz &#8211; Jenny&#039;s View</title>
	<atom:link href="https://jennysview.de/tag/klimaschutz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://jennysview.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2023 08:10:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/01/cropped-Logo-32x32.png</url>
	<title>klimaschutz &#8211; Jenny&#039;s View</title>
	<link>https://jennysview.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kolumne #2 &#8211; Ich wähle grün: Mein Beitrag zum Klimaschutz!?</title>
		<link>https://jennysview.de/kolumne-2-ich-waehle-gruen-mein-beitrag-zum-klimaschutz/</link>
					<comments>https://jennysview.de/kolumne-2-ich-waehle-gruen-mein-beitrag-zum-klimaschutz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 08:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=1191</guid>

					<description><![CDATA[Reicht es aus, als Beitrag zum Klimaschutz zu sagen, ich wähle grün?!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kolumne #2 &#8211; Ich wähle grün: Mein Beitrag zum Klimaschutz!?</h2>



<p>Hier kommt heute meine zweite Kolumne zum Thema Klimaschutz und nachhaltiges Leben. Vieles in diesem Bereich interessiert mich, aber ich lerne gerade, was sich für eine Kolumne eignet und was eher in Wissensbeiträge gehört. Wie aktuell muss es sein? Darf es auch ein Randthema sein?<br><br>Eine Kolumne „ist ein Meinungsbeitrag und spiegelt somit die Ansichten der Autor*innen zu einem Sachverhalt wider“, vermutlich wird meine Kolumne daher immer wieder Änderungen erfahren. Aber jetzt fangen wir erst einmal mit meiner Februar-Kolumne an. (Jedes Mal, wenn ich Kolumne tippe, höre ich in meinem Kopf „Karla Kolumna“).<br><br>Den Anstoß zu dieser Kolumne gaben Gespräche mit anderen Menschen. Darunter sind in meinen Augen sehr gebildete und selbstreflektierte Menschen, von denen ich weiß, dass sie sich politisch eher den Grünen zuordnen.<br><br>Die Themen Grüne in der Regierung und der Umgang mit Lützerath (um Lützerath ging es in meiner <a href="https://jennysview.de/kolumne-klimakrise-berichterstattung/" target="_blank" data-type="post" data-id="1166" rel="noreferrer noopener">ersten Kolumne</a>) kamen in diesen Gesprächen auf. Oft beginnt dann eine Art Monolog. Viele Themen kommen dabei zur Sprache. Abbaggerung demokratisch / rechtlich gestützte Entscheidung; Deutschland ist nur für 2% der Treibhausgase verantwortlich; Deutschland kann eher nur symbolisch dazu beitragen, wir sollten nicht ins Mittelalter zurückfallen; außerdem sind wir sehr erfinderisch, siehe unsere Smartphones, die passende Technik wird schon erfunden werden; ja es muss sich etwas ändern und wir werden uns alle anpassen müssen ggf. auf etwas verzichten müssen; aber es braucht realpolitische Maßnahmen.<br>Hier folgt dann oft der Hinweis, dass sie deshalb die Grünen wählen.</p>



<p>Vorweg, ich finde das positiv, da die Grünen für das Thema Klimaschutz unterwegs sind. </p>



<p>Aber reicht das? Ich habe an dieser Stelle schon oft geschrieben, dass die Verantwortung für den Klimaschutz nicht auf das Individuum abgewälzt werden darf. Ich bleibe dabei. Aber einen Beitrag müssen wir alle leisten, und es ist gut, sich für Parteien einzusetzen, die das wollen. Damit die Rahmenbedingungen stimmen. Aber Parteien setzen oft das um, was ihre Mitglieder erwarten und was in der Gesellschaft einen gewissen Rückhalt hat. </p>



<p>Deshalb muss das Wissen über den Klimawandel an alle vermittelt werden. Im Jahr 2022 wurden die Ergebnisse des <a href="https://buergerrat-klima.de/ergebnisse-gutachten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bürgerrates Klima</a> veröffentlicht. Dort wurden zentrale Leitsätze und Empfehlungen für die Politik entwickelt. Sehr spannend an dem Bericht finde ich, zu welchen Maßnahmen die Bürger*innen bereit sind. Bei einigen dieser Maßnahmen wird in vielen öffentlichen Debatten oft abgestritten, dass die Menschen diese Entwicklung mittragen würden.</p>



<p>Worauf will ich also hinaus? Ich finde es gut, wenn die Menschen Parteien wählen, die sich für den Klimaschutz einsetzen, aber sich bitte nicht darauf ausruhen. Denn derzeit schafft es keine Partei mit ihren Plänen, das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Daher in klares „Nein“ auf die Frage, ob es reicht, grün zu wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gedanken zu den Punkten aus den Gesprächen</h2>



<p>Quasi als Anhang zur Kolumne hier noch meine Meinung zu den Punkten, die mir aus meiner subjektiven Sicht aus diesen Gesprächen im Gedächtnis geblieben sind und bei denen ich eine andere Auffassung habe. </p>



<p>Die geplante Abbaggerung von Lützerath ist durch Gerichtsurteile abgesichert. Aber offenbar gibt es Bedenken bei den Menschen und auch Wissenschaftler*innen haben Bedenken. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn es das geforderte Moratorium gegeben hätte. Wer weiß, was dann passiert wäre. Auf jeden Fall eine bessere Kommunikation der Entscheidungen.</p>



<p>Deutschland verursacht nur 2% der CO2-Emissionen, das stimmt. Nach aktuellen Daten sind es nur 1,8% der weltweiten Emissionen (2021). Die Zahl klingt super klein. Aber damit gehören wir immer noch zu den 10 größten Emittenten. Und diese Liste umfasst rund 195 Länder. Wenn ich 100% auf fast 200 Länder verteile, dann sind 1,8% schon ordentlich. Natürlich sind andere „schlimmer“. Aber auch hier dürfen wir nicht vergessen, dass sich die Daten auf die Emissionen vor Ort beziehen. Es gibt keine Verrechnung, wie hoch der Anteil der Emissionen ist, der durch Produkte entsteht, die in anderen Ländern hergestellt und in Deutschland konsumiert werden. Deshalb ist alles, was wir in Deutschland, in der EU ändern können, weit mehr als symbolisch.&nbsp;</p>



<p>Und niemand redet vom Mittelalter. Wir sollten nur unsere Privilegien überdenken und uns hier und da etwas zurücknehmen.&nbsp;</p>



<p>Natürlich werden wir noch geile Technologien erfinden, die uns vielleicht sogar vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels schützen. Aber es gibt keine Garantie dafür und auch keine Garantie dafür, dass es nicht noch schlimmer wird. Deshalb sollten neue Technologien weiter entwickelt werden, aber bitte lasst uns die, die wir schon haben (PV, Windkraft etc.) endlich so einsetzen, dass sie ihren Beitrag leisten können. Was soll schon passieren, wir haben den Klimawandel früher als erhofft abgemildert? Schon heute leiden viele Menschen unter den Folgen des Klimawandels.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlungen</h2>



<p><a href="https://buergerrat-klima.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">https://buergerrat-klima.de</a></p>



<p><a href="https://buerger-begehren-klimaschutz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://buerger-begehren-klimaschutz.de</a></p>



<p><a href="https://www.mehr-demokratie.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.mehr-demokratie.de</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/klimaziele-wahlprogramme-bundestagswahl-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">https://www.zdf.de/nachrichten/politik/klimaziele-wahlprogramme-bundestagswahl-100.html</a></p>



<p><a href="https://de.scientists4future.org/offener-brief-ein-moratorium-fuer-die-raeumung-von-luetzerath/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">https://de.scientists4future.org/offener-brief-ein-moratorium-fuer-die-raeumung-von-luetzerath/</a></p>



<p><a href="https://de.statista.com/infografik/23383/anteil-der-laender-an-den-weltweiten-co2-emissionen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">https://de.statista.com/infografik/23383/anteil-der-laender-an-den-weltweiten-co2-emissionen/</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/kolumne-2-ich-waehle-gruen-mein-beitrag-zum-klimaschutz/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchbesprechung &#8211; Wohlstand ohne Wachstum</title>
		<link>https://jennysview.de/wohlstand-ohne-wachstum/</link>
					<comments>https://jennysview.de/wohlstand-ohne-wachstum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 07:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Alternatives Wirtschaften]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Postwachstumsökonomie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=1092</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe in den letzten zwei Quartalsrückblicken bereits geschrieben, dass ich einige Bücher über alternativen Wirtschaftsmodelle lesen möchte. Wohlstand ohne Wachstum von Tim Jackson ist das zweite Buch aus dieser Kategorie. Zum ersten „Gemeinwohlökonomie“ steht die Rezi noch aus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Buchbesprechung &#8211; Wohlstand ohne Wachstum</h1>



<p>Ich habe in den letzten zwei Quartalsrückblicken bereits geschrieben, dass ich einige Bücher über alternativen Wirtschaftsmodelle lesen möchte. Wohlstand ohne Wachstum von Tim Jackson ist das zweite Buch aus dieser Kategorie. Zum ersten „Gemeinwohlökonomie“ steht die Rezi noch aus.&nbsp;</p>



<p>Da ich „Wohlstand ohne Wachstum“ aus der Bücherei ausgeliehen habe, hat diese Rezi Vorrang. Die Ausleihfrist ist ausgereizt und maximal verlängert. Morgen muss ich zur Abgabe.&nbsp;</p>



<p>Vermutlich werde ich die Rezi vor Veröffentlichung noch überarbeiten, sodass „morgen“ vor einigen Tagen war. 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzbeschreibung vom <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/32792554/tim_jackson_wohlstand_ohne_wachstum_das_update.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ecobookstore</a></h2>



<p>„Als Tim Jacksons Buch »Wohlstand ohne Wachstum« vor sieben Jahren erstmals erschien, avancierte es schnell zum Standardwerk. »Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf &#8211; aber nun brauchen wir einen anderen Motor«, lautete die kurze wie brisante Diagnose des renommierten britischen Ökonomen &#8211; und daran hat sich nichts geändert. Die Notwendigkeit umzusteuern ist dringlicher denn je, und so kommt die komplett überarbeitete Neuauflage der »Bibel der Wachstumskritik« gerade zur rechten Zeit.<br>Das Buch bietet eine fundierte Analyse der Auswirkungen der Finanzkrisen, legt den Fokus auf die ganze Welt und schildert die Herausforderungen und Chancen einer Postwachstumsgesellschaft, welche die öko-logischen Grenzen unseres Planeten nicht überschreitet und trotzdem in Wohlstand lebt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung</h2>



<p>Ich glaube, mensch muss sich auf dieses Buch einlassen und ein bisschen was über wirtschaftliche Zusammenhänge wissen. An der ein oder anderen Stelle konnte ich nicht direkt folgen, bzw. musste die Hintergründe noch einmal nachlesen.&nbsp;</p>



<p>In den ersten Kapiteln beschreibt der Autor die Probleme mit unserem aktuellen Wohlstandsstreben durch Wachstum und kann belegen, dass wir durch Wachstum nicht für alle Menschen Wohlstand erreichen können. Die Grenzen des BIP werden aufgezeigt und wie wir uns als Menschen, Gesellschaft und Staaten in die Normen des Wachstumsgedankens und Konsumismus hineingelebt haben, sodass es uns allen schwerfällt, neue Normen und Regeln für Wohlstand anzuerkennen. Der Klimawandel und die endlichen Ressourcen werden uns früher oder später zu einem Umdenken zwingen. Besser wäre es, jetzt anzufangen, bevor wir nur noch reagieren können.</p>



<p>Im Buch beschreibt der Autor das Dilemma der aktuellen Wohlstandsdefinition ganz passend:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die soziale Stabilität ruht auf der wirtschaftlichen Stabilität. In einer wachstumsbasierten Wirtschaft ruht die wirtschaftliche Stabilität auf dem Wachstum. Die Regierung sieht sich also gezwungen, das Wirtschaftswachstum zu fördern, ganz einfach um die Stabilität zu erhalten.</p><cite>Tim Jackson &#8211; Wohlstand ohne Wachstum Seite 275 f.</cite></blockquote>



<p>Fasst unsere aktuelle Krisensituation in Deutschland auch gut zusammen. </p>



<p>Auch auf die Hoffnung, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln, geht er ein und kommt zur traurigen Schlussfolgerung. Theoretisch möglich, die technischen Voraussetzungen sind bereits da, aber durch das Ziel immer mehr Wachstum, immer Arbeitseffizienter zur produzieren etc., kommen wir nicht dahin. Sobald irgendwo etwas eingespart werden kann, wird wieder mehr produziert bzw. verbraucht.&nbsp;</p>



<p>Auch nachhaltiger oder grüner Konsum wird dies nicht ändern. Über nachhaltigen Konsum habe ich auch schon einmal geschrieben, den Artikel findet du <a href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" target="_blank" data-type="post" data-id="662" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Daher braucht es eine neue Definition von Wohlstand. Weg vom Wachstumsgedankden (besser, höher, weiter) sollte Wohlstand an der </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Qualität unseres Lebens und unserer Beziehungen, um die Widerstandsfähigkeit unserer Gemeinschaften und um unser Gefühl für individuelle und kollektive Sinngebung</p><cite>Tim Jackson &#8211; Wohlstand ohne Wachstum Seite 32</cite></blockquote>



<p>gemessen werden.</p>



<p>Natürlich müssend die Grundbedürfnisse (Nahrung, ein Dach über dem Kopf etc.) erfüllt sein, um sich dann weniger materialistischen Dingen zuwenden zu können. Hier sollten reichere, entwickelte Staaten die ärmeren Staaten unterstützen.&nbsp;</p>



<p>In späteren Kapiteln führt Tim Jackson in Wohlstand ohne Wachstum aus, dass unsere aktuelle Wohlstandsdefinition viel vom Materiellen abhängt. Aber materieller Reichtum kann nicht alle unsere Bedürfnisse erfüllen. Die meisten Menschen versuchen zwar über Materielles Anerkennung, Individualität, Zugehörigkeit, Glück im Allgemeinen zu erreichen. Viele haben aber schon festgestellt, der Reiz des Neuen verfliegt schnell und nur der nächste Kauf schafft ein neues Hochgefühl.&nbsp;</p>



<p>Genau darum geht es bei der Neudefinition von Wohlstand, weg von materiellen Exzessen (Reichtum) hin zu den Möglichkeiten sich physisch, psychisch und sozial zu entwickeln.&nbsp;</p>



<p>Für die Wirtschaft von morgen stellt der Autor vier Eckpfeiler vor: Unternehmen als Dienstleistung, Arbeit als Teilhabe, Investitionen als Zusage an die Zukunft und Geld als soziales Gut. Das Ziel ist eine Postwachtsums-Makroökonomie.</p>



<p>Auch wird das bekannte Dilemma, welches wir vom Klimaschutz bereits kennen, für eine Postwachstums-Ökonomie angesprochen. Wie weit reichen die Möglichkeiten des Einzelnen gegenüber Vorgaben durch den Staat, die Politik. Auch bei der Transformation des Wirtschaftens kann das Individuum in einem begrenzten Rahmen unter „Aushaltung“ des gesellschaftlichen Drucks anders handeln, aber es braucht gesamtgesellschaftliche Änderungen, ein anderes Regierungsmodell (nicht mehr die Ausrichtung auf wirtschaftliches Wachstum).</p>



<p>Eine Postwachstumsgesellschaft braucht Grenzen für die Nutzung von Ressourcen, Wege dem Konsumismus entgegenzutreten, muss die Ungleichheit in Angriff nehmen und das Wirtschaftsmodell reparieren.&nbsp;</p>



<p>Die Eckpfeiler für die Wirtschaft von morgen und die Herausforderungen für eine Postwachstumsgesellschaft dienen im Buch als Anreiz / Inspiration. Denn einen genauen Fahrplan gibt es noch nicht. Hier sind wir alle unsere Regierungen gefragt, wie der Weg genau aussehen kann. Anhand der genannten Bedingungen die Umsetzung anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Buch bietet viele Anreize und Vorschläge wie wir uns gesellschaftlich entwickeln können, um sozial gerecht und ökologisch nachhaltig zu sein, den Menschen neben Materiellem auch Gemeinschaft und Sinn zu geben. Gängige Wirtschaftsmodelle und unser Konsumwahn werden hinterfragt. Durch einen Wandel in der Gesellschaft ist weniger Konsum nicht gleich Verzicht, sondern andere Dinge rücken vermehrt in den Fokus und machen das Leben lebenswert.</p>



<p>Wohlstand ohne Wachstum ist ein komplexes Buch und ich werde es vermutlich irgendwann noch einmal ausleihen, wenn ich mehr Wissen in der Materie habe und Vergleiche mit anderen alternativen Modellen ziehen kann.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#52eded;color:#52eded"/>



<p>Kennst du das Buch? Was hältst du von einer Postwachstumsgesellschaft?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Wohlstand ohne Wachstum &#8211; Das Update</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Tim Jackson</td></tr><tr><td>Übersetzer*in</td><td>Eva Leibbrand</td></tr><tr><td>Verlag</td><td>oekom &#8211; <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/32792554/tim_jackson_wohlstand_ohne_wachstum_das_update.html" target="_blank" rel="noopener">Link ecobookstore</a>, 2017</td></tr><tr><td>Seiten</td><td>367</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>978-3865818409</td></tr><tr><td>Preis</td><td>20,00 € Taschenbuch 15,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/wohlstand-ohne-wachstum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Review &#8211; Wie wir leben könnten: Autark wohnen, Unabhängigkeit spüren, Gemeinschaft entdecken</title>
		<link>https://jennysview.de/review-wie-wir-leben-konnten-autark-wohnen-unabhangigkeit-spuren-gemeinschaft-entdecken/</link>
					<comments>https://jennysview.de/review-wie-wir-leben-konnten-autark-wohnen-unabhangigkeit-spuren-gemeinschaft-entdecken/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 08:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Autarkie]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Theresa Mai]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=1010</guid>

					<description><![CDATA[Theresa Mai gibt einen spannenden Einblick in ihren bisherigen Lebensweg. Wie die erst Projekt- später Unternehmensidee WOHNWAGEN entstand und eine neue Heimat für sich gefunden hat. Durch die Gemeinschaft schaffen sie ihren Traum autark zu leben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Review &#8211; Wie wir leben könnten: Autark wohnen, Unabhängigkeit spüren, Gemeinschaft entdecken</h1>



<p>Rezensionsexemplar von <a href="https://www.netgalley.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NetGalley</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Klappentext</h2>



<p>„Dieses Buch wird klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt. <br>Selbstbestimmt und frei: Gestalten wir unsere Zukunft!</p>



<p>Träumen Sie schon lange von einer eigenen Humustoilette mit Aussicht auf den wuchernden Garten? Stellen Sie sich Ihr zukünftiges Ich vor &#8211; entspannt auf der Terrasse eines autarken Minihauses? Wenn Sie sich danach sehnen, unabhängiger zu werden, sich freier zu fühlen, dann sind Sie hier genau richtig. Denn viele von uns spüren: Die Welt steht Kopf &#8211; Klimawandel, Ressourcenverschwendung, Ausbeutung, Systemzwänge. </p>



<p>Also: Was wäre, wenn Sie Ihr Leben selbstbestimmter gestalten könnten? Und was brauchen Sie eigentlich für ein gutes Leben? Fragen, die sich auch Theresa Mai gestellt hat und sich auf die Suche nach konkreten Lösungen gemacht hat. Mit der Gründung ihres Unternehmens WOHNWAGON ist ihr genau das gelungen: ein zukunftsfähiges Leben, reduziert auf das Wesentlichste. Dabei ging es aber nie nur um ein charmantes Tiny House, sondern um das Denken in Kreisläufen, darum Mut zu machen für die kleinen Schritte und darum aufzuzeigen, wie alles zusammenhängt: bauen und wohnen mit der Natur, lebendige Gemeinschaft und vor allem mehr Autarkie.  …“ </p>



<p>Der Klappentext ist noch länger, den gesamten Text könnt ihr euch beim <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/43836632/theresa_mai_wie_wir_leben_koennten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">ecobookstore</a> anschauen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung</h2>



<p>Theresa Mai gibt einen spannenden Einblick in ihren bisherigen Lebensweg. Wie die erst Projekt- später Unternehmensidee WOHNWAGEN entstand und eine neue Heimat für sich gefunden hat. Durch die Gemeinschaft schaffen sie ihren Traum autark zu leben.</p>



<p>Im Buch wechseln sich die persönlichen Erlebnisse von Theresa Mai mit sehr praktischen Tipps zur Berechnung von Wasser, Strom und Wärmeverbrauch, Checklisten und Interviews von/und mit Menschen, die auch ihren eigenen Weg gewählt haben. Wie es bereits der Klappentext verrät, gibt es auch ein Kapitel zur Humustoilette, die einen Beitrag zum Kreislauf und Wassersparen leisten kann.&nbsp;</p>



<p>Mich interessierte das Buch, weil ich die Idee, autark zu leben, sehr spannend finde, aber immer dacht, dafür müsste mensch zur Einsiedler*in werden. Mir ging es mehr um die verschiedenen Möglichkeiten und die Erfahrungen anderer. Daher fand ich die technischen Kapitel zur Berechnung von Wasser, Strom und Wärme sehr zäh. Und ich glaube, für Menschen, die wirklich ein TinyHouse oder Ähnliches planen, sind die Informationen für den Einstieg gut, brauchen aber später noch mehr Infos.&nbsp;</p>



<p>Theresa Mai erzählt, wie sie ihr Dorf gefunden hat, wie sie dort gemeinsam mit anderen Menschen wieder eine Gemeinschaft entwickelt haben. Denn nur durch die Gemeinschaft lebt das Dorf auf, alles werden zufriedener und im Kleinen lassen sich die Kreislaufkonzepte bis hin zur Autarkie gut umsetzen. Und ganz nebenbei wird dadurch der Ressourcenverbrauch gesenkt, der Konsum reduziert und damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.&nbsp;</p>



<p>Am Ende gibt es ein umfangreiches Quellenverzeichnis, welches viele gute Anregungen für weitere Bücher oder Internetseiten gibt.</p>



<p>Mein wirklicher Wermutstropfen war die Umsetzung des eBooks. Dies hat mich beim Lesen sehr angestrengt. In der gebundenen Ausgabe sind viele Fotos und Grafiken enthalten. Hintergründe und Überschriften werden teilweise in Grau dargestellt. Dies ist für die Umsetzung als eBook auf dem Kindle nicht richtig überarbeitet worden. </p>



<p>Fotos wurden teilweise nur abgeschnitten angezeigt, graue Überschriften waren ganz blass, teilweise waren die gar nicht lesbar bzw. ich habe sie sogar übersehen. Ablaufdiagramme waren kreuz und quer wieder gegeben, dass ich mehr raten als wissen konnte, wo die Zusammenhänge sind. Durch die grauen Hintergründe waren teilweise ganze Seite nicht lesbar, weil der Kontrast fehlte. Sätze hörte plötzlich auf oder fingen mittendrin an, teilweise gingen diese Sätze ein oder zwei Absätze später wieder weiter. Ich hoffe sehr, dass die eBook Version noch überarbeitet wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ein tolles Buch, um einen Einblick ins Kreislaufdenken, autark zu leben, Gemeinschaft und Zusammenarbeit zu finden und das eigene Verhalten zu reflektieren. Leider muss ich wegen der schlechten Qualität des eBooks Punkte abziehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Wie wir leben könnten: Autark wohnen, Unabhängigkeit spüren, Gemeinschaft entdecken</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Theresa Mai</td></tr><tr><td>Verlag</td><td>Löwenzahn &#8211; <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/43836632/theresa_mai_wie_wir_leben_koennten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Link ecobookstore</a></td></tr><tr><td>Seiten</td><td>264</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>978-3706626842</td></tr><tr><td>Preis</td><td>24,90 € gebundenes Buch 19,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57e9e4;color:#57e9e4"/>



<p>Falls zu mehr zur Klimakrise wissen möchtest, kann ich dir das Buch &#8222;<a href="https://jennysview.de/buchbesprechung-deutschland-2050/" target="_blank" data-type="post" data-id="850" rel="noreferrer noopener">Deutschland 2050</a>&#8220; empfehlen. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/review-wie-wir-leben-konnten-autark-wohnen-unabhangigkeit-spuren-gemeinschaft-entdecken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>7 Tipps für nachhaltige Veränderungen im Alltag</title>
		<link>https://jennysview.de/7-tipps-fuer-nachhaltige-veraenderungen-im-alltag/</link>
					<comments>https://jennysview.de/7-tipps-fuer-nachhaltige-veraenderungen-im-alltag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 10:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Mail]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=909</guid>

					<description><![CDATA[Diesen Artikel wollte ich schon vor Wochen schreiben, aber es ging nicht, ich war von den ganzen Krisen wie gelähmt. Aber heute möchte ich dir endlich ein paar weitere Tipps für eine nachhaltige Veränderungen deines Alltags geben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">7 Tipps für nachhaltige Veränderungen im Alltag</h1>



<p>Der neuste <a href="https://www.de-ipcc.de/350.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IPCC Sachstandsbericht</a> aus Sommer ist nicht gerade ein Grund für Freudensprünge. Mich hat der Bericht und das Hochwasser (ich war nicht betroffen) gelähmt. Diesen Artikel wollte ich schon vor Wochen schreiben, aber es ging nicht. Aber heute möchte ich dir endlich ein paar weitere Tipps für nachhaltige Veränderungen deines Alltags geben. Tipps für ein <a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" data-type="post" data-id="358">nachhaltigeres</a><a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" data-type="post" data-id="358" rel="noreferrer noopener"> </a><a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" data-type="post" data-id="358">Bad</a> oder <a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" data-type="post" data-id="639">weniger Plastik im Alltag</a> findest du auch auf meinem Blog. </p>



<p>Ich glaube nach wie vor, dass alle Politik, Industrie, Gesellschaft und Individuen ihren Beitrag leisten müssen. Daher sind neben Wahlen auch die täglichen Handlungen wichtig. Dabei kann natürlich jeder Mensch nur umsetzen, was seine*ihre (finanziellen) Möglichkeiten sind.&nbsp;</p>



<p>Neben dem täglichen Einkauf gibt es weitere Möglichkeiten, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen, ohne ständig neue Entscheidungen treffen zu müssen. Einmal umgestellt und schon lassen sich nachhaltige Veränderungen umsetzen.&nbsp;</p>



<p>Ich stelle dir heute einige Firmen/Produkte vor, die ich selber nutze. Ich werde dafür aber nicht bezahlt. 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Bank</h2>



<p>Banken arbeiten mit den Guthaben unserer Konten. Nachhaltige Banken schließen hier einige Branchen aus, denen sie u.a. keine Kredite geben, z. B. Rüstungsindustrie, Atomkraft, Massentierhaltung. Dafür mehr in den Bereichen erneuerbare Energien oder Bildung. Auch innerhalb dieser Geldhäuser wird nachhaltiger agiert mit Ökostrom, es gibt keine Anreizsysteme wie Boni für Abschlüsse. Bei einigen diese Bank sind die Kontoführungsgebühren nicht ganz günstig, vergleichbar mit Sparkassen. Aber es gibt auch einen günstigen Anbieter. Ich selber habe mein Girokonto bei der GLS Bank und mein Tagesgeldkonto bei Triodos. Die GLS Bank ist auch genossenschaftlich organisiert. Eine Übersicht der Anbieter findest du auf <a href="https://finanzvergleich.com/girokonto/ethische-banken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Finanzvergleich.</a> </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Suchmaschine</h2>



<p>Wir kenne alle die große Suchmaschine und nutzen sie vermutlich täglich. Doch auch hier gibt es eine Alternative. Ecosia. Wenn du über Ecosia die Suche startetest, werden mit Klicks auf Werbeanzeigen Einnahmen generiert und Ecosia pflanzt davon Bäume. Auf dem <a href="https://de.blog.ecosia.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog von Ecosia</a> findest du regelmäßige Berichte, wo Bäume gepflanzt wurden. Auch die Funktionalität des Suchalgorithmus ist gut, ich finde in fast allen Fällen, was ich suche. Wenn mal nicht, dann wechsel ich zur bekanntesten Suchmaschine. </p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Strom</h2>



<p>Den Tipp Ökostrom dürften die meisten schon kennen. Leider ist Ökostrom nicht gleich Ökostrom. Einige Anbieter bieten zwar Ökostrom an. Doch dieser wird teilweise einfach umdeklariert. Heißt. In einem Land wird ökologischer Strom produziert, hier wird der Strom über fossile Brennstoffe erzeugt und über einen Zertifikatshandeln wird dieser zu Ökostrom. Ziel bei der Nutzung von Ökostrom ist aber, die fossilen Brennstoffe weiter zu reduzieren und den Ausbau von erneuerbaren Energien zu erhöhen. Ökostrom ist auch nicht zwingend teuerer als der normale Strom. Hier lohnt wie immer ein Preisvergleich. Bei utopia.de gibt es einen Beitrag über <a href="https://utopia.de/ratgeber/oekostrom-tarife-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">sieben empfehlenswerte Anbieter</a> und die Bedeutung von <a href="https://utopia.de/fragen/oekostrom-label-siegel-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Ökostromsiegeln</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Mail</h2>



<p>Mailanbieter gibt es mittlerweile sehr viele, die meisten sind kostenlos, ballern ihre Seite aber mit Werbeanzeigen zu oder arbeiten mit deinen Daten. Ich habe meine private Mailadresse bei posteo.de. Dieses Postfach ist nicht kostenlos, sondern kostet 1€ pro Monat. Dadurch bleibt mir aber viel Werbung erspart, meine Daten sind sicherer. Posteo hat seinen Sitz in Berlin, nutzt Ökostrom, haben ihre Bankkonten bei einer nachhaltigen Bank, bietet den eigenen Mitarbeiter*innen kostenfreie ÖPNV Tickets, bio-vegetarische Kantine, achtet bei Anschaffungen auf Nachhaltigkeit und vieles mehr. Eine Übersicht weiterer Mailanbieter findest du auf <a href="https://utopia.de/ratgeber/e-mail-adresse-alternative/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">utopia</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Krankenkasse</h2>



<p>Gerade bei den gesetzlichen Krankenkassen finden sich die Unterschiede in Kleinigkeiten und ich meine nicht nur den Zusatzbeitrag. Dadurch, dass Basisleistungen gesetzlichen geregelt sind, findest du hier nicht viele Unterschiede. Aber es gibt auch Krankenkassen, die ihren Fokus auf nachhaltige Kriterien setzen. Sei es durch stromsparende Maßnahmen in den Verwaltungen, nachhaltige Beschaffungen, Management Fokus auf soziale Kriterien, Nutzung von Ökostrom, Erstellung einer Gemeinwohlbilanz und vieles mehr. Eine Übersicht nachhaltiger Krankenkassen findest du auf <a href="https://www.lifeverde.de/nachhaltigkeitsmagazin/gesellschaft/nachhaltige-krankenkassen-woran-du-sie-erkennst-und-warum-sich-ein-wechsel-lohnt" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">LifeVerde</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Hosting</h2>



<p>Als ich meinen Blog starten wollte, habe ich nach einem Hosting Anbieter gesucht. Auch auf Ecosia werden erst einmal die Großen/Bekannten aufgeführt. Ich war schon fleißig am Vergleichen, als der Gedanke aufkam, „gibt es das auch in nachhaltig?“. Wäre für mein Blogthema ja auch konsequent. Also neue Suche und tatsächlich es gibt Anbieter. Der Fokus liegt hier meist auf Ökostrom, es geht schließlich um den Betrieb der Server für die Webseiten. Hier muss ich aber ehrlich sagen, sind Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit den anderen Anbieter schlechter. Mir persönlich war aber ein nachhaltiger Anbieter wichtiger als ein etwas mehr Speicherplatz für denselben Preis. Auch hier gibt es bei utopia eine <a href="https://utopia.de/ratgeber/gruenes-webhosting-oekostrom/" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored">Übersicht nachhaltiger Hoster.</a> </p>



<h2 class="wp-block-heading">7. weitere Anregungen für nachhaltige Veränderungen</h2>



<p>Sowie beim Hosting gibt es in vielen Bereichen nachhaltige Anbieter, mensch muss nur danach suchen. Nicht immer und überall ist direkt ein Wechsel möglich. Bei Banken und Krankenkassen geht dies heutzutage recht einfach. Strom ja sowieso. Es gibt mittlerweile aber auch nachhaltige Versicherungen. Je nach Versicherung ist es aber nicht sinnvoll, diese zu wechseln. Ich habe hier bisher auch nichts unternommen, werde aber regelmäßig schauen, wann es sinnvoll, ist eine alte Versicherung zu kündigen oder bei Abschluss einer Neuen auf einen nachhaltigen Anbieter zu wechseln. Daher behalte die Frage „gibt es das auch in nachhaltig?“ im Hinterkopf, falls neue Anschaffung bzw. Verträge anstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Durch viele kleine nachhaltige Veränderungen wird das eigene Leben nachhaltiger. Ich habe meine Konten bei nachhaltigen Banken (die meisten zumindest), habe einen Mailanbieter, der Ökostrom nutzt und auch die Geschäftskonten bei einer nachhaltigen Bank führt. Auch meine Krankenkasse oder mein Hoster nutzt Ökostrom und setzen sich für soziale Projekte ein. Durch meine Entscheidung unterstütze ich nachhaltige Unternehmen, dadurch wird der Kreis immer größer und wir schaffen ein neues Werteverständnis. Für mich persönlich ist es aber nur ein kleiner Schritt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie sieht es bei dir aus? Nutzt du schon einen nachhaltigen Anbieter oder planst du zu wechseln?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/7-tipps-fuer-nachhaltige-veraenderungen-im-alltag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchbesprechung &#8211; Deutschland 2050</title>
		<link>https://jennysview.de/buchbesprechung-deutschland-2050/</link>
					<comments>https://jennysview.de/buchbesprechung-deutschland-2050/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 10:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland 2050]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=850</guid>

					<description><![CDATA[Einer meiner ersten Gedanken bei Kapitel 2 oder 3 von Deutschland 2050 war, „wenn irgendein:e Schriftsteller:in noch Anregungen für einen dystopischen Roman benötigt, sollen sie einfach dieses Buch lesen. So viele Szenarien wie die Welt zugrunde gehen könnte“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Buchbesprechung Deutschland 2050 &#8211; Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird</h1>



<p>Rezensionsexemplar von <a href="https://www.netgalley.de" target="_blank" rel="noopener"><a href="https://www.netgalley.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored" class="rank-math-link">NetGalley</a></a></p>



<p>Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. So viele einleitende Worte bzw. Anregungen liefert Deutschland 2050, so viele Aussagen haben ich markiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein erster Eindruck</h2>



<p>Einer meiner ersten Gedanken bei Kapitel 2 oder 3 war, „wenn irgendein:e Schriftsteller:in noch Anregungen für einen dystopischen Roman benötigt, sollen sie einfach dieses Buch lesen. So viele Szenarien wie die Welt zugrunde gehen könnte“. Mich hat das Buch sehr erschrocken. </p>



<p>Du bist hier auf meiner Seite und weißt, dass sich mein Blog um ein nachhaltiges Leben dreht. Ich mich bereits kritisch mit <a href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" data-type="post" data-id="662" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">nachhaltigen Konsum</a> auseinandergesetzt und Tipps fürs <a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" data-type="post" data-id="358" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bad</a> oder <a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" data-type="post" data-id="639" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">den Alltag</a> gegeben. Doch auch für mich waren die Auswirkungen des Klimawandels weit weg. Mit den schlimmsten Dingen habe ich erst gerechnet, wenn ich bereits an Altersschwäche gestorben bin. Aber nein, wenn wir heute nicht handeln, wird unser Leben 2050 schon nicht mehr so aussehen, wie wir es kennen. 2050 bin ich nicht mal in Rente (bei einem Renteneintritt von 67). Das sind keine 30 Jahre mehr. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Dennoch macht sich bisher kaum jemand eine Vorstellung davon, was Klimawandel wirklich für ihn bedeutet &#8211; dass die ganze Gesellschaft betroffen sein wird, die gesamte Wirtschaft. Im Zweifelsfall meinen die Leute immer noch, dass es die anderen trifft und nicht sie.</p><cite>aus Deutschland 2050</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung zu &#8222;Deutschland 2050&#8220;</h2>



<p>Toralf Staud und Nick Reimer haben sehr viele Forschungsberichte und Studien gelesen und Expert:innen interviewt und die Ergebnisse/Konsequenzen in verständlichen Worten in ihrem Buch Deutschland 2050 niedergeschrieben. </p>



<p>Was bedeuten die Ergebnisse von Klimastudien für Deutschland, für die Welt? Wie wird der Klimawandel unser Leben in Deutschland bis 2050 bzw. Ende des Jahrhunderts verändern? Kinder, die heute geboren werden, werden statistisch gesehen bis mind. Ende dieses Jahrhunderts leben. Die Forschung rechnet mit verschiedenen Szenarien, von wenig bis vollständiger Senkung der Treibhausgase. Die beiden Autoren haben die Ergebnisse genommen, die zeigen, was passiert, wenn wir ab heute nur leicht den Ausstoß von Treibhausgasen senken. </p>



<p>Ich stimme ihnen zu, dass es unwahrscheinlich ist von kurzfristig den Ausstoß erheblich zu senken. Vielleicht kriegen wir irgendwann die Kurve, aber nicht von heute auf morgen. Vermutlich muss es erst noch schlimmer werden, bis alle bereit sind, Einschnitte in ihrem Leben zu akzeptieren. Bis dahin werden wir aber noch viele Treibhausgase produzieren, die dann auch erst einmal in der Atmosphäre sind. Die verschwinden da leider auch nicht so schnell, selbst wenn wir weniger hinzufügen. Da ist die Natur leider etwas träge. </p>



<p>Die Kapitel und Unterkapitel sind kurz gehalten (mensch kann eben noch das Kapitel beenden) und verständlich geschrieben. Es ist keine trockene Aufarbeitung von Forschungsergebnissen, nein, viel mehr wird sehr bildhaft beschrieben was auf uns zukommt. Wir müssen mit Hitze- und Dürreperioden rechnen, die Hitzetage werden mehr, vermutlich werden wir auch „Siesta“ einführen müssen, wie in Südeuropa in der Mittagszeit. Typische Nächte (über 20 Grad nachts) werden zunehmen. Dies hat Einfluss auf die Vegetation in Deutschland, auch mögen Zecken und Mücken diese Temperaturen. Das Risiko für tropische Krankheiten in Deutschland steigt.&nbsp;</p>



<p>In den letzten Jahren konnten wir bereits beobachten, wie sich die Hitze auf unsere Wälder auswirkt, die tieferen Erdschichten werden immer trockener. Wälder, wie wir sie heute kennen, wird es in 2050 nicht mehr geben. Dies hat direkt Einfluss auf verschiedenste Lebewesen. Viele Tierarten stehen auch in Deutschland schon heute auf der Roten Liste und werden aussterben.&nbsp;</p>



<p>Die Hitze führt gleichzeitig zu mehr Starkregen Ereignissen. Ist doch gut bei der Trockenheit, oder? Leider nein, wer kennt es nicht. Wenn es plötzlich so stark regnet, ist der trockene Boden gar nicht in der Lage, so schnell so viel Wasser aufzunehmen. Überschwemmungen drohen. Beim Lesen dieses Kapitels hatte ich direkt das Video aus Münster vor Augen, wo vor einigen Jahren bei Starkregen ein Mann auf einer Luftmatratze über die überschwemmte Straße schwamm.&nbsp;</p>



<p>Die Themen gehen noch weiter erhitze Städte, Trinkwasser wird knapp, Anstieg des Meeresspiegels, geschmolzener Teer usw.&nbsp;</p>



<p>Dies hat auch alles Einfluss auf unsere Wirtschaft. Der Pegel der Wasserstraßen sinkt, bereits im letzten Jahr konnten zeitweise keine Schiffe auf dem Rhein fahren. Gleise verbiegen sich bei zu großer Hitze.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Sänke der Treibhausgas-Ausstoß schnell und drastisch, so der mehrfach zitierte Expertenbericht für das Verkehrsministerium, dann ergäben sich für die Rheinschifffahrt nur  &#8222;sehr moderate bzw. keine Änderungen &#8222;.</p><cite>aus Deutschland 2050</cite></blockquote>



<p>Büroräume erst recht, auch Industrieproduktionsanlagen müssen mehr leisten um Temperaturen zu schaffen, bei denen wir noch arbeiten können.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Das Umweltbundesamt schätzt nach Auswertung zahlreicher Studien, die Arbeitsproduktivität könne während Hitzewellen um drei bis zwölf Prozent sinken. […] auch in Büros sinken Leistungsfähigkeit und geistige Produktivität, wenn die Temperaturen den &#8222;Behaglichkeitsbereich&#8220; von 23 bis 26 Grad überschreiten.“</p><cite>aus Deutschland 2050</cite></blockquote>



<p>Pflanzen, die heute die Landwirtschaft anbaut, kommen unterschiedlich mit Hitze und Trockenheit aus, aber nicht alles, was wir heute als saisonales und regionales Essen kennen, wird bleiben. Dies bedeutet eine Umstellung für die Landwirtschaft.&nbsp;</p>



<p>Alle Aussagen der Autoren werden mit Fußnoten und den entsprechenden Studien hinterlegt. Anregungen, um den Klimawandel zu verlangsamen und langfristig zu stoppen, werden nur am Rand gegeben, dazu haben die beiden bereits ein anderes Buch geschrieben (Wir Klimaretter).&nbsp;</p>



<p>Letztlich ist klar, noch können wir etwas ändern, bevor manches nicht mehr rückgängig zu machen ist. Sind die Gletscher und Eispanzer an den Polen erst einmal geschmolzen, wird nur eine Eiszeit neue Gletscher schaffen. Dann bliebe der gestiegene Meeresspiegel und wir müssten uns an eine neue Weltkarte und kleinere Lebensräume gewöhnen. Mein Geburtsort in Norddeutschland läge dann auch unter Wasser.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Weltweit ist es bereist offensichtlich, dass ärmer Staaten wie auch ärmere Menschen (obwohl sie viel weniger zum Klimawandel beitragen) stärker unter den Folgen leiden als reiche. Dasselbe Phänomen wird sich in Deutschland zeigen. Auch hierzulande verursachen Wohlhabende deutlich mehr Treibhausgase. Doch wer genug Geld hat, kann sich in seiner Wohnung eine Klimaanlage leisten.</p><cite>aus Deutschland 2050</cite></blockquote>



<p>Oder zieht weg. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Dieses Buch rüttelt hoffentlich alle wach. Es kommen so oder so Veränderungen auf und zu entweder, weil wir nichts ändern und uns die Klimakrise voll erwischt oder weil wir zu Einschnitten bereit sind, die ebenfalls Einfluss auf unserer Leben nehmen. Teuer wird es auch in beiden Fällen, entweder zahlen wir die Entschädigungsleistungen bei Naturkatastrophen oder die Verhinderungsmaßnahmen aus Steuergeldern. Ich entscheide mich für die Einschnitte und Kosten, um die schlimmen Folgen der Klimakrise zu verhindern.&nbsp;</p>



<p>Ich hoffe, die Politik und Unternehmen begreifen es auch schnell, denn alleine ist es nicht zu schaffen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Deutschland 2050 Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird</td></tr><tr><td>Autor:innen</td><td>Toralf Staud, Nick Reimer</td></tr><tr><td>Verlag</td><td><a href="https://www.kiwi-verlag.de" target="_blank" rel="noopener"><a href="https://www.kiwi-verlag.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Kiepenheuer &amp; Witsch</a></a></td></tr><tr><td>Seiten</td><td>284</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>978-3-462-00068-9</td></tr><tr><td>Preis</td><td>18,00 € Taschenbuch 16,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Hast du das Buch schon gelesen? Wie ist deine Meinung dazu? Wenn nicht, willst du es noch lesen?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/buchbesprechung-deutschland-2050/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hast du schon mal von Precycling gehört?</title>
		<link>https://jennysview.de/hast-du-schon-mal-von-precycling-gehoert/</link>
					<comments>https://jennysview.de/hast-du-schon-mal-von-precycling-gehoert/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 07:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abfallhierarchie]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Precycling]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackungsgesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=822</guid>

					<description><![CDATA[Begriffe wie Recycling, Downcycling oder Upcycling haben wir alle schon einmal gehört. Aber Precycling ist mir neulich das erste Mal in einer SWR Doku untergekommen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Hast du schon mal von Precycling gehört?</h1>



<p>Begriffe wie Recycling, Downcycling oder Upcycling haben wir alle schon einmal gehört. Aber Precycling ist mir neulich das erste Mal in einer SWR Doku untergekommen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abfallhierarchie</h2>



<p>Im Kreislaufwirtschaftsgesetz gibt es die Abfallhierarchie, die besagt, dass die Abfallvermeidung die höchste Priorität hat. Gefolgt von Wiederverwendung und Recycling. Ziel des Gesetzes ist die Schonung von natürlichen Ressourcen und der Schutz von Mensch und Umwelt.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2.jpg" alt="" class="wp-image-831" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2.jpg 1000w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-300x300.jpg 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-150x150.jpg 150w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-768x768.jpg 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-500x500.jpg 500w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></div>



<p>Beim Precycling geht es darum möglichst gar nicht erst Abfälle entstehen zu lassen. Also Müllvermeidung, wo es nur geht. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollten möglichst Mehrwegsysteme verwendet werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Realität</h2>



<p>Als ich das erste Mal gehört habe, dass die Abfallvermeidung gesetzlich die höchste Priorität hat. Musste ich doch sehr schmunzeln. Ich meine, schau dir doch mal einen klassischen Supermarkt an. Wenn mensch reinkommt, gibt es noch relativ unverpackt zu. Die Umverpackungen von Obst und Gemüse werden weniger. Aber danach, im Kühlregal stehen Plastikbecher neben Plastikbecher bzw. andere Plastikverpackungen, manchmal findet sich da noch ein (Pfand-)Glas.&nbsp;</p>



<p>Bei Brot, Kuchen, Kekse kommen die nächsten Verpackungen. Aufstriche und Konserven zum Teil im Glas bzw. Dosen. Von Reinigungsmittel und Süßigkeiten müssen wir doch gar nicht reden.&nbsp;</p>



<p>Und ich meine, dass ist nur das was wir sehen. Häufig werden die Produkte doch in Sammelkartons angeliefert und dann einzeln ins Regal gestellt. Viele Paletten bzw. Rollwagen werden zum Schutz gegen herunterfallende Kartons mit Folie umwickelt.&nbsp;</p>



<p>Laut Umweltbundesamt sind 2017 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll in Deutschland angefallen. Das 226,5 kg Verpackungsmüll pro Jahr und Kopf. Allein auf uns als private Endkonsument:innen entfallen davon 47% ca. 106,5kg. Wenn ich da so an Plastikverpackungen denken, die relativ leicht sind, ist das ein riesiger Müllberg pro Person.&nbsp;</p>



<p>Womit werden die ganzen Verpackungen begründet? Ich fürchte, hier lässt das Verpackungsgesetz ein wenig Spielraum. Dort heißt es: „Verpackungsvolumen und -masse auf das Mindestmaß begrenzt werden, das zur Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit und Hygiene der zu verpackenden Ware und zu deren Akzeptanz durch den Verbraucher angemessen ist.“ Hintertür gefunden. Wer genau nachlesen möchte findet dies in § 4 des Gesetzes.&nbsp;</p>



<p>Ich meine, wer legt den fest, was bzgl. Sicherheit und Hygiene wirklich notwendig ist. Mein Lieblingsbeispiel für unnötige Verpackung, die einzelne Zahnpastatube wird zusätzlich im Karton verpackt. Wegen der Hygiene bestimmt nicht, ich glaube sicherer wird die Verpackung dadurch auch nicht. Vom Runterfallen geht die Tube meist nicht kaputt. Andere Frage, was ist mit Akzeptanz der Verbraucher:innen gemeint. Müssen wir auch unsere eigenen Gewohnheiten überdenken? Aber okay, ich schweife ab. Heute soll es um Precycling gehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Precycling&nbsp;</h2>



<p>Precycling umfasst also die Vermeidung und Wiederverwendung von Verpackungsmüll.&nbsp;</p>



<p>Durch Vermeidung von Verpackungsmüll sparen wir Ressourcen ein, verbrauchen keine Energie für die Herstellung und das Recyceln. Wenn weniger Müll entsteht, können wir kleinere Abfalltonnen nutzen oder die Müllabfuhr fährt seltener raus. Wir brauchen weniger Mülltüten, usw. Ein paar Tipps, wie ich meinen Alltag plastikfreier gestalte, findest du <a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.&nbsp;</p>



<p>Unter die Wiederverwendung fällt neben den Mehrwegsystem auch das Upcycling. Ein Bespiel fürs <a href="https://jennysview.de/upcycling-getrankekartons/" target="_blank" aria-label="Upycyling von Getränkekartons (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Upycyling von Getränkekartons</a> gibt es auch von mir. Mehrwegsysteme kenne wir heute schon einige, sei des der Pfandbecher für den Coffee to go oder wiederverwendbare Versandtaschen. Ab 2023 soll die Gastronomie neben dem Einweg-Verpackungen, auch anbieten das Essen in Mehrwegverpackungen mitzunehmen. Leider gilt dies nur für Gastronomie mit mehr als 6 Beschäftigten und einer Ladenfläche von mind. 80 qm. Aber es ist ein Anfang. Hoffentlich wird es von Vielen genutzt.&nbsp;</p>



<p>Kurz zum Downcycling. Dies ist letztlich ein Bestandteil des Recyclings. Plastikverpackungen von Lebensmitteln werden zwar recycelt dürfen in der Regel, danach aber nicht mehr für Lebensmittel verwendet werden (aus hygienischen Gründen) und werden dann Umverpackungen von anderen Produkten. Somit brauchen wir für Lebensmittel jedes Mal neues Plastik. Oder auch recyceltes Toilettenpapier. Dies wird zwar aus Altpapier hergestellt, aber nachdem es durch den Abfluss geht, wird es nicht wieder verwendet. Vielleicht kommt es in die energetische Verwendung oder wird einfach so beseitigt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forschung</h2>



<p>Eine <a href="https://pur-precycling.de" target="_blank" aria-label="Forschungsgruppe (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Forschungsgruppe</a> der TU Berlin und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH arbeitet an dem Forschungsprojekt „PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Systemische Lösungen der Verpackungsvermeidung“. Die Forschungsthemen sind vielfältig. Von Konsummuster beim Außer-Haus-Verzehr, ökonomische Anreizstrukturen, Nachhaltigkeitsbewertung über den gesamten Lebenszyklus (auch von Verpackungen) als auch das häusliche Verpackungsverhalten werden untersucht. Es geht auch um die politischen Instrumente wie Steuern, Ge- und Verbote, Anreizeffekte und freiwillige Selbstverpflichtung.&nbsp;</p>



<p>Hast du schon mal von Precycling gehört? Kennst du weitere tolle Upcycling-Ideen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/index.html#BJNR021210012BJNE000701116" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/index.html#BJNR021210012BJNE000701116</a><br><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/verpackg/index.html#BJNR223410017BJNE000401116" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.gesetze-im-internet.de/verpackg/index.html#BJNR223410017BJNE000401116</a><br><a href="https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/verpackungsverbrauch-im-jahr-2017-weiter-gestiegen" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/verpackungsverbrauch-im-jahr-2017-weiter-gestiegen</a> <br><a href="https://pur-precycling.de" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://pur-precycling.de</a><br><a href="https://www.oekotest.de/essen-trinken/Neues-Verpackungsgesetz-Restaurants-werden-zu-Mehrweg-Take-away-verpflichtet-_11680_1.html" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.oekotest.de/essen-trinken/Neues-Verpackungsgesetz-Restaurants-werden-zu-Mehrweg-Take-away-verpflichtet-_11680_1.html</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/hast-du-schon-mal-von-precycling-gehoert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Plastikfrei Gärtner &#8211; eine Buchbesprechung</title>
		<link>https://jennysview.de/plastikfrei-gaertner-eine-buchbesprechung/</link>
					<comments>https://jennysview.de/plastikfrei-gaertner-eine-buchbesprechung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 08:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[garten]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[plastikfrei gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=806</guid>

					<description><![CDATA[ch habe seit ca. einem Jahr einen kleinen Garten und dieses Jahr möchte ich ein wenig Gemüse selber anbauen. Aber egal ob es um die Hochbeete geht, die Erde dafür oder der Kauf von Pflanzen. Überall findet mensch Plastik. Ein paar Einsparmöglichkeiten habe ich bereits gefunden, aber ich wünsche mir mehr, bis ging es nicht ganz ohne Plastik. 

Durch den Tipp eines Freundes habe ich „Plastikfrei Gärtnern“ von Elke Schwarzer entdeckt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Plastikfrei Gärtner &#8211; eine Buchbesprechung</h1>



<p>Plastik gehört aktuell zu unser aller Leben dazu. Wie ich <a aria-label="meinen Alltag plastikfreier (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">meinen Alltag plastikfreier</a> und <a aria-label="mein Bad nachhaltiger gestalte (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ein nachhaltigeres Bad</a> gestalte, habe ich bereits in anderen Artikeln beschrieben. Aber wie kann mensch plastikfrei gärtnern, wie sieht es im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank aus.</p>



<p>Ich habe seit ca. einem Jahr einen kleinen Garten und dieses Jahr möchte ich ein wenig Gemüse selber anbauen. Aber egal ob es um die Hochbeete geht, die Erde dafür oder der Kauf von Pflanzen. Überall findet mensch Plastik. Ein paar Einsparmöglichkeiten habe ich bereits gefunden, aber ich wünsche mir mehr, bisher ging es nicht ganz ohne Plastik. </p>



<p>Durch den Tipp eines Freundes habe ich „Plastikfrei Gärtnern“ von Elke Schwarzer entdeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhaltsangabe (Buchrücken)</h2>



<p>Dieses Buch zeigt dir den einfachen Weg zum plastikfreien Garten: mehrjährige Pflanzkonzepte, praktisches Upcycling, eigene Blumenerde herstellen, Dünger aus Pflanzen gewinnen, alles Grüne selbst heranziehen, Naturmaterialien nutzen und Gartenabfälle verwerten. Wusstest du zum Beispiel, dass die Ranken der Zaunrübe als ultrastarkes Bindematerial taugen? Und ganz nebenbei: Deine finanziellen Ressourcen schont das plastikfreie Gartenleben auch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein erster Eindruck</h2>



<p>Es gibt viele ansprechende Bilder, Infoboxen und die (Unter-)Kapitel sind angenehm kurz. Jedes neue Kapitel beginnt mit einem doppelseitigen Bild und einem kleinen Einführungstext. Im Anhang gibt es neben Bezugsquellen für den Gartenbereich auch weitere Suchtipps (meine Wunschliste ist schon wieder gewachsen). Insgesamt ein rundes Bild. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung zu „Plastikfrei Gärtnern“</h2>



<p>Zu Beginn gibt es erst einmal eine Einführung zu Plastik im Allgemeinen. Die genauen chemischen Bezeichnungen, versteckte Plastikbestandteile und Vorschläge, wenn es nicht ohne Plastik geht, zumindest auf hochwertiges, recyceltes und recycelbares Plastik zu nutzen. Beispielsweise für den Komposter oder die Gießkanne möglichst auf (recyceltes) Polyethylen (mit hoher Dichte) achten. Dies ist sehr langlebig und verbessert dadurch seine Ökobilanz. <br>Ich finde gut, dass gleich klar wird, völlig plastikfrei ist je nach Wohnsituation bzw. Angebot in der Umgebung leichter oder schwieriger. Niemand sollte hier verzweifeln, sondern den besten Weg für sich selbst finden. </p>



<p>Es folgen Tipps und Ideen für die Anzucht von Pflanzen. Also es gibt hier nicht nur Tipps über eine plastikfreie Anzucht, sondern auch allgemeine Hinweise zur Pflege der Pflanzen. Tolle Ideen gibt es dazu, welche Materialien sich als Töpfe eignen, ein alter Durchschlag ergibt einen schönen Pflanzentopf, uvm.</p>



<p>Manches wird aber auch schwieriger, Blumenerde gibt es in kleinen Gebinden bereits in Papiersäcken (meist zum Bestellen), aber bevor ich damit ein Hochbeet gefühlt habe, muss der Paketdienst einige Male vorbeikommen und teuer wird es auch. Gibt es eine Kompostieranlage in der Nähe, lässt sich ggf. in eigenen Behältern Erde abholen. Aber auch dann brauche ich ein Auto und fahre vermutlich öfters. Nicht Jede:r hat Platz für einen Komposter, eine Wurmkiste oder eine Bokashi Eimer (Infos bei <a aria-label="smarticular (opens in a new tab)" href="https://www.smarticular.net/kompostieren-direkt-der-kueche-mit-dem-bokashi-eimer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">smarticular</a>). Dann führt kaum noch ein Weg an Plastiksäcken vorbei. Hier aber bitte darauf achten, dass die Erde torffrei ist und wem es wichtig ist, auch vegan ist. Es gibt im Buch aber auch Ideen zum Upcycling dieser Säcke.</p>



<p>Weitere Abschnitte beschäftigen sich mit natürlichen Dünger (nicht alle vegan), Infos zum Gießen, mit dabei immer gute Vorschläge, um Plastik so gut wie möglich zu reduzieren. </p>



<p>Ideen zu Magerbeeten, Rain Garden usw. Vieles davon ist aber in meinen Augen nur noch interessant für Menschen mit (größeren) Gärten. Mein kleiner feiner Garten kommt hier auch schnell an seine Kapazitätsgrenzen. <br>Es gibt weitere Tipps für Beetumrandungen, natürliche Zäune, welche Pflanzen gut zusammenpassen, bienenfreundliche Pflanzen, Gartenmöbel, Geräte und vieles mehr. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ich habe für mich einige Anregungen mitgenommen. Ich suche gerade einen gebrauchten Komposter und eine Regentonne. Ich mähe nicht mehr den kompletten Rasen, sondern lasse einen Teilbereich stehen, damit sich dort Insekten austoben können. </p>



<p>In dem Buch ist für alle etwas dabei, die mindestens einen Balkon haben. Für andere Ideen braucht es schon einen Garten bzw. Schrebergarten.  </p>



<p>Wie immer gilt jeder Schritt zählt. Die Erde kannst du nur im Plastiksack besorgen, dann ist das so. Versuche doch stattdesen dein Gemüseselber zu ziehen, gehe zu Samentauschbörsen oder tausche mit Freund:innen und Familie Setzlinge aus. Versuche aus bestehenden Pflanzen Ableger zu ziehen. Suche über Ebay Kleinanzeigen und co. nach Pflanzen, die jemand abgeben möchte. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel:</td><td>Plastikfrei Gärtnern</td></tr><tr><td>Autor:in:</td><td><a href="https://guenstiggaertnern.blogspot.com" target="_blank" aria-label="Elke Schwarzer (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Elke Schwarzer</a></td></tr><tr><td>Verlag:</td><td><a href="https://www.ulmer.de/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">ulmer</a></td></tr><tr><td>ISBN:</td><td>978-3-8186-1226-9</td></tr><tr><td>Preis:</td><td>14,00 € gedrucktes Buch <br>10,99 € eBook</td></tr><tr><td>Seiten:</td><td>128</td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background is-style-default" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p><br>Hast du noch andere Ideen, wie mensch plastikfrei gärtnern kann?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/plastikfrei-gaertner-eine-buchbesprechung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein wichtiger Tag</title>
		<link>https://jennysview.de/ein-wichtiger-tag/</link>
					<comments>https://jennysview.de/ein-wichtiger-tag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 05:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Earth Day]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=757</guid>

					<description><![CDATA[Earth Day - ein wichtiger Tag. Heute ist es wichtig sich noch einmal bewusst zu machen, wir haben nur diese eine Erde, auf dieser leben wir, unsere Familien und viele viele weitere Menschen und auch zukünftige Menschen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Tag</h1>



<p>Heute am 22.4. ist ein wichtiger Tag. Unser Hochzeitstag. … Okay, für uns persönlich ist es ein wichtiger Tag. Aber darüber hinaus ist für alle wichtig. Das der 22. April, der Tag der Erde (Earth Day) ist. Heute ist es wichtig sich noch einmal bewusst zu machen, wir haben nur diese eine Erde, auf dieser leben wir, unsere Familien und viele viele weitere Menschen und auch zukünftige Menschen. Handeln sollten wir 365 Tage im Jahr, aber heute ist doch ein guter Tag sich eine neue Handlung anzugewöhnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund</h2>



<p>1970 entstand der Earth Day als Studentenbewegung in den USA, um der Politik und der Öffentlichkeit zu zeigen, in Nordamerika gibt es eine Umweltbewegung. Der internationale Earth Day feiert 2021 seinen 51. Jubiläum.&nbsp;</p>



<p>Seit 1994 gibt es das Earth Day International Deutsche Komitee e.&nbsp;V. mit dem Ziel, die Agenda 21 des UNO-Umwelt-Gipfels 1992 in Rio auszubauen. Mehr zur Agenda 21 findest du auf der Seite „<a href="https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/agenda_21_dokumente_985.htm" target="_blank" rel="noopener">Lexikon der Nachhaltigkeit</a>“.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Motto 2021</h2>



<p>Jedes Jahr steht der Earth Day unter einem Motto, international ist es dieses Jahr „Restore our Earth“. Daraus und damit engverflochten gehört unsere Ernährungsweise. Deswegen gilt am Tag der Erde:&nbsp;</p>



<p class="has-background" style="background-color:#57d3d2">„Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde&#8220;<br>formuliert den Anspruch an Jeden von uns &#8211; Verbraucher, Lebensmittelhandel, Landwirtschaft, Fischerei, Lebensmittelproduktion, und die Lieferketten &#8211; sich für globale Ressourcen-Schonung zu engagieren.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="724" height="1024" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-724x1024.png" alt="Grafik von www.earthday.de 
Motto Jeder Bissen zählt
Abbild der Weltkugel auf einem Apfel
ein wichtiger Tag - Earth Day 22. April 2021" class="wp-image-758" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-724x1024.png 724w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-212x300.png 212w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-768x1086.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n.png 842w" sizes="(max-width: 724px) 100vw, 724px" /></figure></div>



<p>Unter <a aria-label="www.earthday.de (opens in a new tab)" href="http://www.earthday.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">www.earthday.de</a> findest du weitere Informationen zum Earth Day. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kannst du an diesem wichtigen Tag tun?</h2>



<p>Es geht um jeden Bissen. Auch ein wenig coronabedingt können Veranstaltungen vor Ort etc. gerade nicht stattfinden. Aber jede:r kann versuchen, heute möglichst saisonal, regional, bio und fair einzukaufen. Saisonale und regionale Rezeptideen für April und Mai findet ihr auf <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.simply-vegan.org/2020/04/07/saisonal-kochen-im-fruehling/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Simply Vegan</a>. </p>



<p>Und/oder verzichte im Alltag möglichst auf Plastik. Hier kommst du zu meinen <a aria-label="9 Tipps für einen plastikfreien Alltag (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">9 Tipps für einen plastikfreien Alltag</a>. </p>



<p>Jeder Schritt (Bissen) zählt. Vielleicht entdeckst du bei mir oder bei anderen einen tollen Tipp, den du nun regelmäßig umsetzt?!</p>



<p>Schau auch gerne heute Abend bei Klima° vor acht vorbei. Klima° vor acht setzt sich dafür ein, dass im Fernsehen zur Primetime wissenschaftlich fundierte Klimaberichterstattungen produziert und ausgestrahlt wird. Es wurde eine erste Staffel mit 6 kurzen Folgen gedreht. Diese werden nun nach und nach im Internet veröffentlicht. Entweder direkt auf der Seite <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://klimavoracht.de/die-erste-staffel-klima-vor-acht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Klima° vor acht</a> oder auch auf <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/channel/UC77qXL21RpQNxTX0AQAyhqA" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">YouTube</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Tag – was tue ich heute</h2>



<p>Wir feiern unseren Hochzeitstag unter Corona Bedingungen &#8230; also zu zweit. Werden aber getreu dem Motto „Jeder Bissen zählt“ selber kochen und backen. Die Zutaten sind größtenteils regional, saisonal und bio. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Was machst du heute? Wirst du ein neues saisonales Rezept ausprobieren?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/ein-wichtiger-tag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Dinge, die wir selber machen</title>
		<link>https://jennysview.de/10-dinge-die-wir-selber-machen/</link>
					<comments>https://jennysview.de/10-dinge-die-wir-selber-machen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 09:06:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiger Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[selber machen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=743</guid>

					<description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass es für ein nachhaltigeres Leben erforderlich ist, Dinge selber zu machen. Aber durch einen bewussten Konsum, dem Wunsch, weniger Müll zu produzieren und die Klimakrise zu verhindern, kommt einfach das Bedürfnis auf, Dinge selber zu machen. Dabei geht es nicht darum, ab sofort nur noch alles selber zu machen, sondern ums Ausprobieren. Bei manchen bleibt mensch, bei anderem nicht. Heute stelle ich dir die Dinge vor, die wir regelmäßig selber machen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">10 Dinge, die wir selber machen</h1>



<p>Ich glaube nicht, dass es für ein nachhaltigeres Leben erforderlich ist, Dinge selber zu machen. Aber durch einen bewussten Konsum, dem Wunsch, weniger Müll zu produzieren und die Klimakrise zu verhindern, kommt einfach das Bedürfnis auf, Dinge selber zu machen. Dabei geht es nicht darum, ab sofort nur noch alles selber zu machen, sondern ums Ausprobieren. Bei manchen bleibt mensch, bei anderem nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum wir Dinge selber machen</h2>



<p>Durch die vorwiegend vegane Ernährung essen wir gerne Tofu, Sojajoghurt und auch Fleischersatzprodukte und trinken Pflanzenmilch. Pflanzenmilch gibt es mittlerweile auch in Pfandflaschen, aber die ist verhältnismäßig teuer. Den Rest habe ich bisher nur in Plastikverpackungen gesehen.&nbsp;</p>



<p>Wir kaufen also regelmäßig Produkte in Plastikverpackungen, auch noch mehr Produkte als nur Tofu und Joghurt. Zum Ausgleich versuchen wir einfach andere Dinge selber zu machen. Damit wir insgesamt unseren Müll reduzieren. Kleiner Nebeneffekt, wir wissen genau, was in unserem Essen oder auch Reinigungsmitteln drin ist.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Pflanzendrink/-milch&nbsp;</h2>



<p>Ist relativ leicht und wesentlich günstiger als der gekaufte Liter. Wir weichen 100&nbsp;g Nüsse oder Samen einige Stunden oder übernacht ein und mixen diesen dann mit ca. 2&nbsp;Liter Wasser. Fertig. Häufig sind dann ganz kleine Nusspartikel über. Diese kann mensch in einen Nussmilchbeutel oder Baumwolltuch gießen und ausdrücken. Dann wird die Milch gefiltert. Die Reste gibt mensch einfach ins Müsli.&nbsp;</p>



<p>Wir machen das selten. Meist ist die Milch ohnehin fürs Müsli und da fallen die kleinen Stückchen nicht auf. Wir hatten auch schon die Idee, die Milch in die French-Press zu gießen und so zu filtern. Aber bisher nicht ausprobiert.&nbsp;</p>



<p>Wer mag, kann in den Mixer auch eine Dattel oder so für die Süße dazu geben. Wir süßen die Milch nicht vorher, sondern bei Gebrauch. Ins Müsli kommt einfach etwas Dicksaft hinzu oder in den Kakao etwas Zucker, so können wir die Menge individuell variieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Hülsenfrüchte</h2>



<p>Wir kaufen Hülsenfrüchte in getrockneter Form im Unverpacktladen. Ca. einmal die Woche bereiten wir diese dann vor und haben dann für die Woche einen Vorrat. Einfach die entsprechende Menge über Nacht einweichen und am nächsten Tag kochen. Wir haben einen Schnellkochtopf, da reichen meist 15&nbsp;Minuten plus Abkühlzeit. Ansonsten müssen die Hülsenfrüchte auch schon 1-1 ½&nbsp;Stunden köcheln.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Hummus</h2>



<p>Bei uns gibt es häufig Kichererbsen. Die passen zum Salat, ins Curry usw. Und aus Kichererbsen machen wir Hummus. Ich liebe Hummus. Zum Dippen oder einfach aufs Brot. </p>



<p>Kichererbsen, Tahin, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, geröstetes Paprikapulver, Eiswürfel und optional Knoblauch und Chilipulver in den Mixer geben. Fertig. </p>



<p>Statt Kichererbsen können ganz oder teilweise auch andere Bohnen oder Linsen verwendet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Pizzateig</h2>



<p>Pizza ist bei uns meist geplant. Also nicht „Was kochen wir gleich? Ach, wir könnten mal wieder Pizza machen.“ Dann würde es etwas dauern, bis es endlich was zu essen gibt. Ein, zwei Tage vorher beschließen wir, es ist mal wieder Zeit für Pizza. Meistens zum Wochenende hin. Dann können wir am späten Nachmittag den Teig vorbereiten und dann pünktlich essen. 😉</p>



<p class="has-background" style="background-color:#57d3d2">Unser Rezept für ein Blech (4 Portionen)<br>350 g Mehl<br>1 EL Trockenhefe<br>200 ml lauwarmes Wasser (nicht mehr als 40 Grad)<br>1 Prise Zucker, <br>4 EL Olivenöl<br>2 TL Salz<br><br>Mehl, Hefe, Zucker mit Wasser zu einem glatten Teig verkneten und ca. 45 Minuten gehen lassen. Dann Öl und Salz hinzugeben, erneut durchkneten, ausrollen, aufs Blech legen und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann Teig mit einer Gabel einstechen und bei ca. 180 Grad Umlauf 10 Minuten backen. Dann erst den Teig mit Soße und Co belegen und noch einmal für 10 Minuten backen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Kuchen und Kekse</h2>



<p>Wir kaufen auch noch Kuchen beim Bäcker oder im Unverpacktladen, dafür nehmen wir dann eine eigene Dose mit. Ich habe da eine Sorte Kekse, die ich sehr gerne mag, die es aber nur verpackt gibt, die kaufen ich manchmal trotzdem. Aber ich versuche mich zu reduzieren und diese nur ausnahmsweise zu kaufen.&nbsp;</p>



<p>Aber Kuchen und Kekse lassen sich sehr einfach selber machen. Rezepte gibt es im Internet so viele. Ich kann den Matcha Kuchen von <a href="https://cakeinvasion.de/2015/08/matcha-marmorkuchen-vegan/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">cake invasion</a> nur empfehlen. Oder diese Haferflocken Plätzchen auf <a href="https://www.kochbar.de/rezept/481906/vegane-Haferflocken-plaetzchen.html" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kochbar</a>. Ich nehme statt Apfelmus Sojamehl (1-2 EL) und stelle den Teig erst noch einmal in den Kühlschrank, die Plätzchen lassen sich besser formen, wenn die Masse etwas fester ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Bratlinge/Pattys</h2>



<p>Selbst gemachte Bratlinge sind bröseliger als Gekaufte. Lassen sich aber gut mitnehmen und kalt essen. Bis ich ein Rezept gefunden habe, wo die Bratlinge nicht bröseln, gibt es manchmal Gekaufte. Für selbst gemachte Bratlinge gibt es auch viele Rezepte im Netz. Wir machen meist Kidneybohnenbratlinge, die mache ich mittlerweile nach Gefühl. Kidneybohnen, geschrotete und eingeweichte Leinsamen, Haferflocken, Zwiebeln und Gewürze. Bei <a href="https://veganheaven.de/Rezepte/chia-kidneybohnen-burger-mit-suesskartoffelpommes/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Vegan Heaven</a> gibt es ein gutes Rezept, statt der Chiasamen können Leinsamen verwendet werden. </p>



<p>Wir haben uns gestern das erste Mal an vegane Würstchen gewagt, die Optik ist noch verbesserungswürdig, aber ansonsten hat es sehr gut geklappt und am wichtigsten sehr gut geschmeckt. Wir werden es auf jeden Fall wieder versuchen, ich werde berichten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Mundwasser</h2>



<p>Neben Essen gibt es noch ein paar andere Dinge, die wir selber machen. In meinem Artikel <a aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">11</a><a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> </a><a aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Tipps für ein nachhaltiges Bad</a> gibt es ein Rezept für Mundwasser. Dies nutzen wir bereits einige Jahre. </p>



<h2 class="wp-block-heading">8. (Sprüh-)Deo</h2>



<p>In meinem Artikel zum Bad habe ich euch auch ein Deo Rezept verlinkt. Um ein Link-Hopping zu vermeiden, hier noch einmal das Rezept von <a href="https://wastelandrebel.com/de/sehr-effektives-deo-ohne-aluminium-und-andere-bedenklichen-stoffe/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Shia</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Reinigungsmittel</h2>



<p>Wir putzen mit Seife, Natron, Soda, Zitronensäure und Essig. Damit lässt sich die ganze Bude reinigen. Rezepte und Tipps holen wir uns bei <a href="https://www.smarticular.net/themen/haushalt/reinigen/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">smarticular</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">10. Was wir selten selber machen: Brot, Brötchen, Kimchi</h2>



<p>Brot backen wir nur noch sehr sehr selten selber, gutes Brot vom Biobäcker ist lecker und die Zutatenlisten kurz. Eher backen wir mal ein Fladenbrot oder Brötchen.&nbsp;</p>



<p>Vor ein, zwei Jahren haben wir noch regelmäßig Kimchi gemacht. Kimchi ist eine Art koranischer Sauerkraut und doch ganz anders. Eine Erklärung und ein Rezept gibst es auch bei <a href="https://wastelandrebel.com/de/veganes-zero-waste-kimchi-selber-machen/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Shia</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dinge, die wir nicht mehr selber machen</h2>



<p>Wir haben früher vegane Mayo bzw. Aioli selber gemacht. Dafür braucht es aber Sojamilch. An die habe ich mich bisher zum selber machen nicht herangetraut. Mittlerweile gibt es auch gute vegane Mayo zum Kaufen, meist auch im Glas.&nbsp;</p>



<p>Ausprobiert haben wir auch Zahnputzpulver und -creme selber zu machen oder Deocreme. Mit den Ergebnissen waren wir nicht zufrieden. Da wir diese Dinge auch im Unverpacktladen bekommen, ist es auch nicht mehr zwingend notwendig. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie sieht es bei dir aus, machst du Dinge selber?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/10-dinge-die-wir-selber-machen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein ökologischer Fußabdruck</title>
		<link>https://jennysview.de/mein-oekologischer-fussabdruck/</link>
					<comments>https://jennysview.de/mein-oekologischer-fussabdruck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 13:45:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[ökologischer Fußabdruck]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jennysview.de/?p=697</guid>

					<description><![CDATA[Wir wissen, dass unsere heutige Lebensweise Einfluss auf das Klima und unsere Umwelt hat. Doch wie sehr wirkt sicher unser Verhalten aus? Um dies für uns und auch Unternehmen sichtbarer zu machen, wurden diverse Rechner entwickelt, die unseren ökologischen Fußabdruck bzw. CO2-Fußabdruck zeigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Mein ökologischer Fußabdruck</h1>



<p>Wir wissen, dass unsere heutige Lebensweise Einfluss auf das Klima und unsere Umwelt hat. Doch wie sehr wirkt sicher unser Verhalten aus? Um dies für uns und auch Unternehmen sichtbarer zu machen, wurden diverse Rechner entwickelt, die unseren ökologischen Fußabdruck bzw. CO2-Fußabdruck zeigen. Die Rechner lassen sich im Internet leicht finden. Ich stelle dir heute drei Rechner vor, die ich persönlich nutze und gut finde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo liegt der Unterschied zwischen ökologischer Fußabdruck und CO2-Fußabdruck?</h2>



<p>Ich dachte immer, das wäre irgendwie dasselbe. Die Rechner heißen nur anders bzw. nutzen andere Daten. Ein wenig ist es auch so und doch ist es anders.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund des ökologischen Fußabdrucks</h3>



<p>Anfang der 90er-Jahre wurde das Konzept des ökologischen Fußabdrucks von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt. Dieses Konzept soll zeigen, wie viel biologisch produktive Land- und Wasserfläche benötigt wird, um zu konsumieren und zu entsorgen. Dies lässt sich auf den einzelnen Menschen, einen Staat oder eine Aktivität beziehen. In die Berechnung fließen die Nutzung von Ackerland, Weideland, Waldflächen, Fischgründen und bebaute Fläche ein sowie die CO2-Absorption. Im Verhältnis zur Biokapazität, also wie viele Ressourcen die Erde regenerieren kann. Alle Faktoren werden in der Messgröße „globaler Hektar“ (gha) zusammengefasst. </p>



<p>Der globale Hektar stellt den weltweiten Durchschnitt dar. Da z.&nbsp;B. die Böden unterschiedlich fruchtbar sind (Berge, Wüsten oder Wiesen, bewirtschaftete Flächen). So werden alle Regionen der Welt vergleichbar.</p>



<p>2003 wurde die NGO Global Footprint Network gegründet, diese berechnet u. a. jedes Jahr den Earth Overshoot Day. An diesem Tag haben wir rechnerisch die Jahresressourcen der Erde verbraucht. In 2020 war dies der 22. August, im Jahr davor war es bereits der 29. Juli 2019. Inwieweit die Verbesserung im letzten Jahr auf Corona und die Beschränkungen zurückzuführen ist, kann ich nicht einschätzen. <br>Bereits seit 1971 verbrauchen wir immer mehr Ressourcen als nachwachsen kann. D. h. in Bezug auf 2020, die Erde braucht 1 ½ Jahre, um den Verbrauch eines Jahres zu decken. Damit dürften sich seit 1971 ein ziemliches Defizit angesammelt haben. </p>



<p>Die genaue Berechnungsmethode werden auf der Internetseite der NGO dargestellt, es wird daraus auch ersichtlich, dass z.&nbsp;B. die abnehmende Artenvielfalt nicht einberechnet wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund des CO2-Fußabdrucks</h3>



<p>Der CO2-Fußabdruck gibt an, wie viel CO2 durch unser Verhalten entsteht. Dabei werden je nach Rechner verschiedene Punkte aus dem Leben abgefragt (Wohnen, Essen, Mobilität etc.) je detaillierte die Abfrage, desto genauer die Antwort.</p>



<p>Die Angabe über den CO2-Ausstoß ist wichtig in Bezug auf die Erderwärmung, da CO2 das relevanteste Treibhausgas ist. Auch weitere Gase haben Treibhauseffekte, diese werden in CO2-Äquivalente umgerechnet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h3>



<p>Beide Methoden dienen dazu, unsere Lebensweise und deren Einfluss auf die Umwelt messbar und vergleichbar zu machen. Der CO2-Fußabdruck berücksichtigt dabei nur den CO2-Ausstoß (einschließlich CO2-Äquivalente), wie z.&nbsp;B. Verbrennung fossiler Brennstoffe, Stromverbrauch. Der ökologische Fußabdruck ist ganzheitlicher, bezieht neben dem CO2-Fußabdruck u.&nbsp;a. die Produktion, Abbau von Abfällen etc. mit ein.&nbsp;</p>



<p>Der CO2-Fußabdruck zielt auf die Reduzierung der Treibhausgase, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Der ökologische Fußabdruck zeigt uns, wie nachhaltig wir mit den weltenweiten Ressourcen umgehen. Oder eben nicht umgehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rechner gibt es?</h2>



<p>Einmal in die Suchmaschine eingegeben, finden sich einige Rechner für den ökologischen bzw. CO2-Fußabdruck. Beispielhaft habe ich mir die Folgenden herausgesucht und die Fragen beantwortet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ökologischer Fußabdruck –&nbsp;<a href="https://www.fussabdruck.de/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Brot für die Welt</a></h3>



<p>Dies ist einn kurzer Test mit 13 Fragen in den Bereichen Ernährung, Wohnen, Konsum und Mobilität. Der Organisation geht es mit dem einfachen Test nicht um eine bis auf die letzte Nachkommastelle genaue Berechnung, sondern soll als leichter Einstieg in das Thema dienen. Das Ergebnis wird in gha angegeben. </p>



<p>Optisch erinnert der Test an eine animierte Faltkarte bzw. Pop-up Buch. Jede Frage hat bis zu 6 Antwortmöglichkeiten von „ausschließlich“ bis „nie“. Es wird meistens eine Interpretationshilfe angeboten, die es leichter macht, eine passende Antwort auszuwählen. Zum Beispiel Frage 5 „Wie oft kaufst du saisonale Produkte aus deiner Region?“ </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Nie – Herkunft und Jahreszeit spielen bei meinem Einkauf keine Rolle</li><li>Oft – Einige nicht saisonale Produkte kaufe ich regelmäßig oder </li><li>Meistens – Ich bemühe mich sehr um regio-saisonale Ernährung. </li></ul>



<p>Nach jedem Bereich gibt es ein erstes Zwischenergebnis. Die eigenen Werte werde im Vergleich zu Deutschland gestellt, über die Infobutton erhält mensch erste Anregungen für Verbesserungen. </p>



<p>Weil der Test bewusst kurzgehalten wird, sind natürlich auch keine Vertiefungen möglich. Zwar wird die qm pro Person abgefragt und auch bis wie viel Grad mensch heizt. Aber nicht, welche Wärmequelle genutzt wird oder ob es sich um ein frei stehendes Haus oder ein Haus mit mehreren Wohnungen handelt. Auch die Mobilität wird in km pro Woche angegeben. Nehme ich eine normale Woche vor Corona oder jetzt, was ist mit Fahrten außer der Reihe wie Urlaub. Auch sind die Angaben über die gefahrenen Kilometer fest vorgeben 100, 200 etc. </p>



<p>Am Ende gibt es das Ergebnis. Dem eigenen Fußabdruck werden noch 0,9 gha dazu addiert. Dies soll die allgemeine Infrastruktur (Straßen, Krankenhäuser etc.) darstellen. Die natürlich da sind und von uns genutzt werden können. Aber es wird auch klar dargestellt, dass mensch natürlich viel im eigenen Leben anpassen kann, aber hier irgendwann ein Ende erreicht wird. Auch die Angaben weiterer Infos wie Ökostrom etc. würden das Ergebnis nur geringfügig verbessern. Dafür sind Energie- und Mobilitätswende und weitere gesellschaftliche Änderungen notwendig.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="953" height="464" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt.png" alt="" class="wp-image-698" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt.png 953w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt-300x146.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt-768x374.png 768w" sizes="(max-width: 953px) 100vw, 953px" /><figcaption>Ergebnis ökologischer Fußabdruck &#8211; Rechner Brot für die Welt</figcaption></figure>



<p>Wenn alle Menschen so leben würden wie ich, bräuchten wir 2,1 Planeten. Aber ich liege unter dem Durchschnitt. Also verändert mein Handel, zumindest für meinen Fußabdruck, bereits etwas. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ökologischer Fußabdruck &#8211;&nbsp;<a href="https://www.footprintcalculator.org/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Global Footprint Network</a></h3>



<p>Natürlich hat die Global Footprint Network einen eigenen Rechner entwickelt, der in vielen Sprachen zur Verfügung steht. Die Bereiche umfassen Lebensmittel, Wohnen, Mobilität und werden in 10 Fragen plus Detailfragen dargestellt. Im Bereich Wohnen versteckt sich in den Detailfragen auch der Konsum.&nbsp;</p>



<p>Alle Antwortmöglichkeiten werden auch hier mit Hinweisen versehen, z.&nbsp;B. gelegentlich – viel Gemüse und gelegentlich Fleisch, Eier und Milchprodukte. Einige Fragen können mit weiteren Details genauer beantwortet werden. Dazu wird einfach der erweiterte Fragenbereich aufgeklappt – ganz wichtig auf „abspeichern und weiter“ klicken. Und daran denken die Hauptfrage auch zu beantworten, sonst bleibt der Button einfach an der voreingestellten Position stehen.&nbsp;</p>



<p>Im Vergleich zum Rechner von Brot für die Welt sind einige Fragen genauer, aber auch die Antwortmöglichkeiten. So lassen sich die km Angaben wirklich genau wiedergeben z.&nbsp;B. 208 km.&nbsp;</p>



<p>Das Ergebnis wird direkt in der Anzahl der Erden dargestellt und über den Info-Button der Vergleich mit anderen Staaten. Auch der persönliche Earth Overshoot Day taucht hier auf. Von dort gelangt mensch auch zur Weltkarte mit den Werten aller Länder. Und es werden weiterführende Artikel verlinkt mit Lösungsvorschlägen (leider nur auf Englisch verfügbar). Auch hier werden gha für allgemeine Infrastruktur hinzugerechnet.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN.png" alt="" class="wp-image-699" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN.png 1000w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN-300x150.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN-768x384.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Ergebnis ökologischer Fußabdruck &#8211; Rechner Global Footprint Network</figcaption></figure>



<p>Durch die etwas genauere Abfragen verbrauche ich bei laut diesem Rechner nur 1,9 Planeten. Das sind 3,3 gha. Es bestätigt aber auch die Aussage auf der Seite &#8222;Brot für die Welt&#8220;, dass sich die Ergebnisse durch die Angabe von Ökostrom, genauere km Angaben etc. nur geringfügig verbessern. Trotzdem bleibt es ein erschreckendes Ergebnis. Der CO2-Verbrauch wird hier auf 5,2 t/Jahr geschätzt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">CO2-Fußabdruck &#8211;&nbsp;<a href="https://uba.co2-rechner.de/de_DE" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Umweltbundesamt</a></h3>



<p>Bereits in der Einleitung wird klar, dass wir als Gesellschaft einen langen Weg vor uns haben. Aktuell verbraucht ein in Deutschland lebender Mensch 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Um die Klimaziele erreichen zu können, müssen wir auf 1 Tonne pro Person und Jahr runterkommen. Auf anderen Seiten habe ich auch von 2,7 Tonnen pro Person und Jahr gelesen. Der Wert ist zwar etwas höher, aber es bleibt ein weiter Weg. Hier kann das persönliche Verhalten nur der Anfang sein.</p>



<p>Der Rechner vom Umweltbundesamt bietet einen CO2-Schnellcheck an. Dadurch bekommt mensch ein erstes Ergebnis und kann dieses bei Bedarf durch weitere Fragen nachschärfen.&nbsp;</p>



<p>Genauere Angaben werden in den Bereichen Wohnen, Strom, Mobilität, Ernährung und sonstiger Konsum abgefragt. Wo die anderen beiden Tools optisch mit Grafiken unterstützt werden, werden hier nur die Daten abfragt. Für das, was mensch wissen will, aber ausreichend.&nbsp;</p>



<p>Das Ergebnis gibt den Jahres-CO2-Ausstoß in Tonnen an. Und vergleicht das eigene Ergebnis mit dem deutschen Durchschnitt und zeigt an, wo mensch selber bereits CO2 vermeidet. Von dort werden weitere Artikeln verlinkt, wie CO2 eingespart werden kann. Im Ergebnis sind auch hier CO2 Mengen für öffentliche Bereiche wie Verwaltung enthalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery alignwide columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="487" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-1024x487.png" alt="" data-id="701" data-full-url="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck.png" data-link="https://jennysview.de/?attachment_id=701" class="wp-image-701" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-1024x487.png 1024w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-300x143.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-768x365.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck.png 1126w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="436" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-1024x436.png" alt="" data-id="700" data-full-url="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis.png" data-link="https://jennysview.de/?attachment_id=700" class="wp-image-700" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-1024x436.png 1024w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-300x128.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-768x327.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis.png 1118w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Ergebnis CO2-Fußabdruck &#8211; Rechner Umweltbundesamt</figcaption></figure>



<p>Das erste Bild zeigt die Ergebnisse aus dem Schnellscheck. Hier liegt mein CO2-Verbrauch noch bei 9,7 t/Jahr. Durch die weiteren Fragen wurden statistische Annahmen durch meine Werte ersetzt und mein Verbrauch liegt im Ergebnis (Bild 2) bei 6,1 t/Jahr. Viel besser, aber auch noch weit weg von den notwendigen 1-3 t/Jahr. Es ist ca. 1 Tonne mehr als beim Rechner vom Global Footprint Network, was natürlich auch dran liegt, dass die Fragen in diesem Rechner gezielt meinen CO2-Verbrauch abfragt. Aber auch zeigt sich, dass mein Verhalten bereits Einfluss auf meinen CO2-Verbrauch im Vergleich zu den Durchschnittswerten hat. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Alle Rechner haben ihre Vor- und Nachteile und keiner wird ein hundertprozentiges Ergebnis liefern. Aber braucht es in meinen Augen nicht.&nbsp;Alle Rechner kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Abweichung liegen an den verschiedenen Fragen und Schwerpunkten. </p>



<p>Wir können CO2 Rechner nutzen, um festzustellen, wie sich unser Leben auf den Ausstoß auswirkt und die Daten als Grundlage nehmen um CO2 zu kompensieren. Bei Utopia gibt es bereits eine <a href="https://utopia.de/ratgeber/fliegen-co2-kompensation-ausgleich/" target="_blank" aria-label="Übersicht verschiedener Anbieter (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Übersicht verschiedener Anbieter</a>. Damit habe ich mich auch noch nicht beschäftigt. </p>



<p>Die Bestimmung des ökologischen Fußabdrucks zeigt ganz eindeutig, dass wir endlich handeln müssen. Gerade die Industriestaaten verbrauchen den Planeten auf Kosten der anderen.&nbsp;</p>



<p>Ich nehme aus diesen Rechnern jedes Mal wieder Anregungen mit, wo ich noch bei mir etwas ändern kann. Sei es der Müll, der nach wie vor bei uns zu Hause entsteht, die Ernährung, die noch nicht zu 100% pflanzlich ist oder mein Konsum im Allgemeinen. Ob Konsum überhaupt nachhaltig sein kann, darüber habe ich schon einen <a aria-label="eigenen Artikel (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">eigenen Artikel</a> geschrieben. </p>



<p>Letztlich ist aber auch klar, jede:r für sich alleine kann den Planeten nicht retten. Aber nur durch den persönlichen Bewusstseinswandel wird es zu einer Änderung in der Gesellschaft kommen. Jede:r kann ein Vorbild für andere sein. Und auch erst dann wird die Politik wirklich einschneidende Änderungen vornehmen wollen und können. Selten werden Politiker:innen gewählt oder wiedergewählt, wenn sie Änderungen vornehmen wollen, mit denen die Mehrheit der Bevölkerung nicht einverstanden ist. Deswegen braucht es jede:n Einzelne:n von uns, um einen gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen, der dann den Planeten rettet. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background is-style-default" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Hast du schon einmal einen solchen Rechner genutzt? Wie war dein Ergebnis?</p>



<p>Es gibt bei den Ergebnisse kein richtig oder falsch, sondern sie bilden nur deine aktuelle Lebensweise ab und zeigen, wo jede:r von uns ansetzen kann um nachhaltiger zu leben. Ich habe meine Ergebnisse auch nicht geteilt um zu zeigen, wie gut ich schon bin, sondern das mein Verhalten Auswirkungen hat. Wenn alle einige der Anregungen umsetzen, dann können wir gemeinsam den Earth Overshoot Day nach hinten verschieben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.footprintnetwork.org/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">https://www.footprintnetwork.org/</a></li><li><a href="https://utopia.de/ratgeber/oekologischer-fussabdruck-aus-diesen-faktoren-setzt-er-sich-zusammen/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://utopia.de/ratgeber/oekologischer-fussabdruck-aus-diesen-faktoren-setzt-er-sich-zusammen/</a></li><li><a href="https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/255298/oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/255298/oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet</a></li><li><a href="https://utopia.de/ratgeber/co2-rechner-5-webseiten-mit-denen-du-deine-klimabilanz-errechnen-kannst/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://utopia.de/ratgeber/co2-rechner-5-webseiten-mit-denen-du-deine-klimabilanz-errechnen-kannst/</a></li><li><a href="https://utopia.de/ratgeber/co2-aequivalente-was-diese-angabe-bedeutet/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://utopia.de/ratgeber/co2-aequivalente-was-diese-angabe-bedeutet/</a></li></ul>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jennysview.de/mein-oekologischer-fussabdruck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
