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	<title>Nachhaltigkeit &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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	<title>Nachhaltigkeit &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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		<title>Meine TOP 9 veganer Alternativprodukte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 11:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativprodukte]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebenmittel]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich stelle dir meine TOP 9 veganer Alternativprodukte vor, die bei uns mehr oder weniger regelmäßig im Einkaufskorb landen. Vor allem bekommen wir diese Produkte alle im Supermarkt oder in der Drogerie, also ist nicht zwingend ein Besuch im Reformhaus oder Bioladen erforderlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Meine TOP 9 veganer Alternativprodukte</h1>



<p>Um sich vegan zu ernähren, braucht es keine bis kaum Alternativprodukte zu Milch- und Fleischprodukten, aber ich finde es gut, Gerichte aus meiner Kindheit kochen und Milch und Fleisch einfach austauschen zu können. Und wie für viele andere auch, die Milch- und Fleischprodukte kaufen, ist es manchmal einfach bequemer, auf Fertigprodukte zurückzugreifen. </p>



<p>Ich schreibe und spreche mittlerweile auch bewusst von Alternativprodukten, denn sie ersetzen für mich nicht Milch- oder Fleischprodukte, sondern sie sind eine Alternative dazu. Soweit wir keine gesundheitlichen Einschränkungen oder ähnliches haben, können wir wählen zwischen Milch- und Fleischprodukten oder veganen Produkten. </p>



<p>Daher habe ich gedacht, ich stelle dir mal meine TOP 9 veganer Alternativprodukte vor, die bei uns mehr oder weniger regelmäßig im Einkaufskorb landen. Vor allem bekommen wir diese Produkte alle im Supermarkt oder in der Drogerie, also ist nicht zwingend ein Besuch im Reformhaus oder Bioladen erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">TOP 9 veganer Alternativprodukte</h2>



<p>Notwendiger Hinweis: Alle Produkte habe ich selber gekauft. Die Reihenfolge ist zufällig. </p>



<ol class="wp-block-list"><li>Salami von <a href="https://billie-green.com/de/produkt/vegane-salami-klassik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Billie Green</a><br>Vor ein paar Wochen bevor die neue Marke auf dem Markt kam, hätte ich noch die Salami vom Rewe (Eigen-Marke) genannt. Leider vom Preis teurer als andere vegane Salami. </li><li>Mühlen Schnitzel von <a href="https://www.ruegenwalder.de/produkte/vegane-muehlen-schnitzel" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Rügenwalder Mühle</a></li><li>Mühlen Nuggets von <a href="https://www.ruegenwalder.de/produkte/vegane-muehlen-nuggets" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Rügenwalder Mühle</a></li><li>This is Not M*lk von <a href="https://www.alpro.com/de/produkte/not-mlk/not-mlk/alpro-not-mlk-voll/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">alpro</a><br>Für mich kommt dieser Pflanzendrink aus Hafer sehr nah an meine Erinnerung von Kuhmilch heran. Auch wenn ein Test mit Freund*innen gezeigt hat, dass dies wohl nicht so ist. </li><li>Schlagcreme von <a href="https://schlagfix.com/produkte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Schlagfix</a><br>Egal ob zu backen oder kochen, als Eis oder zum Eis, wir haben immer ein paar Packungen vorrätig. Die Sahnealternativen lässt sich gut aufschlagen oder für cremige Soßen verwenden. </li><li>Reibegenuss von <a href="https://www.simply-v.de/de/produkte/reibegenuss" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">SimplyV</a><br>Als wir die Käsealternativen von SimplyV auf der VeggieWorld in Düsseldorf vor einigen Jahren entdeckten, brach eine neue Zeit des Kochens an. Das war zu der Zeit die erste Marke, deren Käsealternativen bei Hitze richtig schmolzen und auch noch schmeckten. Die Scheibenkäsealternativen kaufen wir eher selten, aber den Streukäse brauchen wir für Pizza, Aufläufe und Käsesoßen. </li><li>Bratwürstchen von <a href="https://www.dm.de/dmbio-fertiggericht-vegane-bratwuerstchen-p4066447084603.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">dmBio </a><br>In den vergangenen Jahren haben wir einige Produkte ausprobiert und doch finde ich diese am besten. Der Vorteil ist sogar, die lassen sich ungekühlt lagern. </li><li>Make it vegan Burger von <a href="https://www.dm.de/dmbio-make-it-vegan-burger-p4066447079418.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">dmBio</a> <br>Schmeckt auch so aufm Grill mit Salat und Brot dazu sehr gut, muss also nicht unbedingt als Burger Patty dienen. </li><li>Sandwich Fürst Pückler Art vegan von <a href="https://shop.rewe.de/p/rewe-beste-wahl-sandwich-fuerst-pueckler-art-vegan-6x90ml/8650339?source=mc" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">REWE Beste Wahl</a><br>Der Erdbeergeschmack ist etwas künstlich, aber ansonsten sehr gut. </li></ol>



<h2 class="wp-block-heading">noch ein paar Gedanken zu veganen Alternativen</h2>



<p>Bei diesen Produkten sollten wir zwei Dinge im Hinterkopf behalten, alles ist in Plastik verpackt und relativ teuer, daher nicht zu viel davon kaufen (oder nur im Angebot) und zweitens einige dieser Marken gehören zu großen Konzernen wie Nestlé, Mars, Unilever etc. Diese Firmen sind nicht gerade für ihren nachhaltigen Umgang mit Menschen und Ressourcen bekannt. Ob mensch diese Firmen nun boykottieren sollte oder nicht, kann ich nicht sagen. Ich habe mir dazu noch keine abschließende Meinung gebildet und wie an diesem Beitrag unschwer erkennbar, kaufe ich noch Produkte dieser Firmen. </p>



<p>Falls du dich jetzt fragst, warum ich auf meinem Blog, wo es doch um ein nachhaltigeres Leben geht, nun diese Produkte (alle auch noch verpackt) vorstelle, dann hat es einen ganz einfachen Hintergrund. Die Produktion (und den Konsum) von Milch- und Fleischprodukten hat einen erheblichen Einfluss auf Treibhausgas-Emissionen und für diese Produkte müssen Tiere leiden. Daher freue ich mich über jeden Menschen, der die Entscheidungen treffen kann, vegan zu leben oder wenigstens den Konsum von Milch- und Fleischprodukten zu reduzieren. Und dabei können vegane Alternativen helfen, sie erleichtern den Umstieg. </p>



<p>Für mein und dein Gewissen verlinke ich dir noch meinen Artikel über die <a href="https://jennysview.de/10-dinge-die-wir-selber-machen/" data-type="post" data-id="743"> 10 Dinge, die wir selber machen</a> und die <a href="https://jennysview.de/9-dinge-die-ich-nicht-mehr-kaufe/" data-type="post" data-id="995">9 Dinge, die ich nicht mehr kaufe.</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#57f2d3;color:#57f2d3"/>



<p>Kennst du meine TOP 9 veganer Alternativprodukte schon? Wie findest du sie?</p>
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		<title>9 Dinge, die ich nicht mehr kaufe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 10:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[ch musste tatsächlich überlegen, was wir früher regelmäßig gekauft haben und was nun nicht mehr. Daraus ist diese Liste mit 9 Dingen entstanden, die ich nicht mehr kaufe. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading" id="9-dinge-die-ich-nicht-mehr-kaufe">9 Dinge, die ich nicht mehr kaufe</h1>



<p>In den letzten Jahren haben wir unser Einkaufsverhalten sehr verändert. Manche Dinge kaufen wir nur noch im Unverpacktladen und manches kaufen wir nicht mehr. Ich musste tatsächlich überlegen, was wir früher regelmäßig gekauft haben und was nun nicht mehr. Daraus ist diese Liste mit 9 Dingen entstanden, die ich nicht mehr kaufe.&nbsp;</p>



<p>Dieser Artikel ergänzt sehr gut meinen Artikel über <a href="https://jennysview.de/10-dinge-die-wir-selber-machen/" target="_blank" data-type="post" data-id="743" rel="noreferrer noopener">die Dinge, die wir selber machen</a>. Vielleicht findest du in einem der beiden Artikel gute Anregungen, um in deinem Alltag etwas Neues auszuprobieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="1-geschenkpapier">1. Geschenkpapier</h2>



<p>Teilweise habe ich noch Reste von alten Geschenkpapierrollen, aber ich kaufe keinen Neuen mehr. Auch nicht mehr die durchsichtige Folie für Präsentkörbe oder Ähnliches. Als Geschenkpapier nehme ich gerne Packpapier aus den Versandkartons, je nach Anlass lassen sich diese bemalen oder beschriften. Oder ganz minimalistisch, einfach mit einer Schnur und einem Zweig versehen. Auf <a href="https://pin.it/4hbFyY4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinterest</a> habe ich einige Ideen zusammengestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="2-frischhalte-und-alufolie">2. Frischhalte- und Alufolie</h2>



<p>Wir haben immer noch ein wenig Frischhaltefolie zu Hause, gekauft haben wir diese Rolle aber vor einigen Jahren. Wir nutzen zum Abdecken meistens Teller, auch eine Gurke lässt sich mit der Schnittfläche auf einen Teller stellen. Oder Essensreste werden in Gläser/Dosen verpackt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3-gefrierbeutel">3. Gefrierbeutel</h2>



<p>Gefrierbeutel brauchen wir tatsächlich keine mehr. Flüssiges wie Suppen oder Soßen lässt sich gut in Gläsern einfrieren. Das Glas bitte nicht ganz vollmachen und den Deckel erst einmal nur lose drauflegen, wenn alles gefroren ist, den Deckel festdrehen. So bleibt genügend Platz, damit sich die Flüssigkeit ausdehen kann. In Gläsern oder Dosen lassen sich auch Gemüse- oder Obstreste einfrieren. Brot frieren wir im Baumwollbeutel ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="4-haushaltsrolle-kuchenpapier">4. Haushaltsrolle / Küchenpapier</h2>



<p>Das letzte Paket Haushaltsrolle habe ich vor ca. 2 Jahren gekauft und von den 4 Rollen sind noch immer 2 übrig. Zum Aufwischen eignen sich genauso gut Lappen bzw. Handtücher und wer doch immer eine Reserve an ein paar kleinen Tüchern braucht, kann sich einfach ein altes T-Shirt oder Bettlaken zuschneiden. Später kommt alles in die Waschmaschine zur Kochwäsche und kann wieder verwendet werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="5-teebeutel">5. Teebeutel</h2>



<p>Tee trinke ich den ganzen Tag und das ganze Jahr über. In der Regel 2-4 Liter am Tag. Aber ich kaufe keine Teebeutel mehr. Sondern losen Tee im Unverpacktladen oder in größeren Beuteln im Teefachgeschäft. Dazu ein Edelstahlsieb, fertig. Ich brühe meinen Tee direkt in einer 1 Liter Isolierkanne, für diese gibt es auch schon passende Teesiebe. </p>



<p>Neben den Müll, die durch Teebeutel entstehen, sollte mensch wissen, dass teilweise Plastik in Teebeuteln enthalten ist. Es ist nicht ganz klar, ob beim heißen Übergießen etwas ins Teewasser gelangt. Bei Utopia gibt es einen guten <a href="https://utopia.de/neue-studie-teebeutel-mikroplastik-158332/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Artikel </a>dazu.  </p>



<p>Ich persönlich finde auch schade, dass in vielen Teebeuteln die Teeblätter oder Kräuter fast zu Staub zermahlen werden. Dadurch geht viel Aroma verloren. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="6-fleisch">6. Fleisch</h2>



<p>Bei uns fing der Nachhaltigkeitsprozess damit an, dass wir uns überwiegend pflanzlich ernähren. Dadurch kamen wir von einem Thema zum anderen. Auch wenn wir uns nicht 100% vegan essen. Fleisch kommt bei uns nicht mehr auf die Teller. Ich habe ca. vor 9 Jahren aufgehört, Fleisch zu essen und somit auch zu kaufen. Wenn meine Eltern mal zum Essen kommen (und mein Vater kann leider immer noch nicht ohne Fleisch), dann bringen sie sich selber etwas mit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="7-pflanzendunger">7. Pflanzendünger</h2>



<p>Sowohl für die Pflanzen im Haus als auch für das Gemüsebeet draußen, kaufe ich keinen Dünger mehr. Ich nutze dazu den Kaffeesatz bzw. „brühe“ den Kaffeesatz noch einmal mit auf und gieße mit dem Wasser meine Pflanzen. Seitdem Sommer 2021 habe ich draußen auch einen Kompost und will damit meine Gemüsebeete düngen zu können. Ich hoffe, das klappt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="8-mullbeutel">8. Müllbeutel</h2>



<p>Nein, wir haben 100% Zero Waste nicht erreicht. Ich habe schon den Eindruck, dass wir unsere Müllmenge sehr reduziert haben. Aber Papiertaschentücher, Joghurtbecher und anderer Verpackungsmüll entsteht bei uns auch immer noch. Doch ich kaufe keine extra produzierten Plastiktüten mehr, um dort meinen Müll zu sammeln. Wir nutzen die Beutel, die ohnehin als Verpackung da sind. </p>



<p>Zum Beispiel die Tüte vom Toilettenpapier. Keine Ahnung, aber für mich war das ein riesiger Aha-Moment. Früher haben wir diese Beutel einfach in den Gelben Sack (in meiner Heimat gab es keine Gelben Tonnen, sondern gelbe Plastiksäcke). Ich meine, da werfe ich eine Plastiktüte in die andere, ist doch quatsch. Nun sammeln wir unser Plastikmüll darin und kommt dann in die gelbe Tonne. So lassen sich auch andere Tüten/Beutel als Müllbeutel verwenden. Brot- und Brötchentüten vom Bäcker sind teilweise beschichtet und müssen ohnehin in den Restmüll. Dann können diese auch gut als Müllbeutel für den Restmüll dienen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="9-wattepads">9. Wattepads</h2>



<p>Ich habe Wattepads meist zum Abschminken bzw. zum entfernen von Nagellack genutzt. Dies geht aber auch genauso gut mit einem Waschlappen oder ihr näht (lasst euch nähen) wiederverwendbare Wattepads selber. Ein altes T-Shirt und/oder Handtuch nehmen, Kreise oder Vierecke ausschneiden, jeweils einen Kreis vom T-Shirt und vom Handtuch aufeinanderlegen und festnähen. Fertig ist ein Wattepad mit weicher und etwas rauer Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ich-ausserdem-nicht-mehr-kaufe">Was ich außerdem nicht mehr kaufe</h2>



<p>Zeitschriften leihe ich mir in der Bücherei aus. Bücher leihe ich auch aus, kaufe sie möglichst gebraucht oder als eBook. Gewürzmischungen kaufe ich auch nicht mehr, ich stelle mir diese aus den „Solo“ Gewürzen, die ich zu Hause habe, zusammen.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57cfd3;color:#57cfd3"/>



<p>Was kaufst du nicht mehr? Ist etwas dabei für dich dabei, was du zukünftig auch nicht mehr kaufen möchtest?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>No-Buy im No-vember</title>
		<link>https://jennysview.de/no-buy-im-no-vember/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 07:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiger Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[No-Buy]]></category>
		<category><![CDATA[No-vember]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen Monat nichts kaufen außer Lebensmittel, Hygieneartikel, Erlebnisse und Geschenke. Mein No-vember 2021. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">No-Buy im No-vember</h1>



<p>Im November habe ich bei der No-Buy Challenge von <a href="https://www.richbitchproject.com/no-buy-im-november-1-monat-konsumfasten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sventja</a> mitgemacht. Sventja hat das Buch <a href="https://jennysview.de/leitfaden-konsumfasten-fuer-anfaenger/" target="_blank" data-type="post" data-id="929" rel="noreferrer noopener">Konsumfasten für Anfänger</a> geschrieben und im No-vember zwei ihrer Checklisten kostenfrei zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Ich habe davon allerdings nur die Checkliste zur Planung meines No-vember genutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Regeln für den No-vember</h2>



<p>Im No-vember kaufe ich nicht:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>verpackte Fleischersatzprodukte (Ausnahme Tofu)<br>In den letzten Monaten haben wir ausgiebig das wachsende Sortiment an veganen Nuggets, Schnitzel, Gyros etc. ausprobiert. Doch leider ist alles in Plastik verpackt und nicht ganz günstig. Daher möchte ich den Monat nutzen und den Kauf einschränken. Tofu kaufen wir aber weiterhin, damit lassen sich viele verschiedene Gerichte zubereiten und ohne wird unser Speiseplan etwas langweilig. </li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Kleidung oder andere Dinge, die nicht zum täglichen Bedarf gehören<br>Für Kleidung und andere Dinge, die ich für mich kaufe, habe ich bereits ein Budget. Meistens reize ich dies auch aus. Was völlig okay ist, denn dafür ist es da. Aber vielleicht kann ich dies weiter runterschrauben bzw. brauche die Käufe gar nicht.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>max. 4 Restaurantbesuche<br>Klingt jetzt nach viel. Aber bereits in der ersten November Woche sind zwei Treffen, bei denen ich essen gehen werde. Da im Dezember auch die Weihnachtsfeier Saison und die Weihnachtsmärkte beginnen. Möchte ich mich im November etwas zurückhalten.</li></ul>



<p>Weiterhin kaufen werde ich Lebensmittel, Hygieneartikel, Erlebnisse und Geschenke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ist es gelaufen im No-vember</h2>



<p>Trotz der Checklisten und eines konsumfreien Monats vor ein paar Jahren habe ich mir nicht genügend Gedanken gemacht.</p>



<p>Ich wurde zum Essen eingeladen, fällt dies nun unter meine max. 4 Besuche oder nicht. Wie ist der Umgang mit Ersatzbeschaffungen, weil etwas kaputt gegangen ist. Beim nächsten Mal werde ich dazu auch Regeln aufstellen.</p>



<p>Auch kam ein Trauerfall in der Familie dazu, daher haben wir einige Tagen in der Heimat verbracht. Dort können wir nicht immer Kochen wie zu Hause und wir sind Essen gegangen, um meine Eltern nicht noch zusätzlich zu belasten.&nbsp;</p>



<p>Daher komme ich mit eingeladenen Essen auf 6 Restaurantbesuche. Auch haben wir vor Ort zweimal abgepackte Fleischersatzprodukte gekauft.&nbsp;</p>



<p>Aber für mich ist es okay. Natürlich hätte ich meine Regeln auch in der Situation durchziehen könne, aber es war in dem Moment einfach nicht so wichtig.</p>



<p>Bei Kleidung etc. hat es gut geklappt. Jeden Kaufimpuls konnte ich mit den Gedanken an den No-vember gut unterdrücken. </p>



<p>Meine (Lieblings-)Leggings und meine Teekanne gingen Anfang November kaputt. Bei beiden hatte ich kurzzeitig einen Ersatzkauf im Kopf. Aber im Schrank sind noch ein paar Leggings mehr und bisher komme ich gut zurecht. Wir haben auch noch eine zweite Teekanne zu Hause. Diese habe ich im November auch genutzt. Allerdings ist die sehr groß und schwer und der Tee wird zu schnell kalt. Den No-vember habe ich durchgezogen, aber mir Anfang Dezember eine neue Kanne, dieses mal eine Thermoskanne (1 Liter) gekauft.</p>



<p>Ich habe daher im No-vember einiges von meinem Shoppingbudget übrig behalten und dieses Geld auf mein Sparkonto geschoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gedanken Black Friday und No-vember</h2>



<p>In den November fällt natürlich auch die Black Friday oder die Black Week oder wie es gerade heißt. Ich wusste vor der Entscheidung zum No-vember schon, dass ich keine größere Anschaffung plane und daher auch nichts Konkretes brauche. Daher war der No-vember für mich hilfreich keine Spontankäufe zu tätigen. Geschenke zu Weihnachten gibt es bei uns auch nicht mehr, daher brauchte ich auch dafür nicht nach Schnäppchen gucken.</p>



<p>Und ich denke, alle sollten dies im Shopping Wahn rund um den Black Friday berücksichtigen. Wenn ich die Dinge wirklich brauche bzw. als Geschenk, spricht nichts gegen die Nutzung der Angebote. Die hoffentlich auch wirkliche Schnäppchen sind. Aber wir sollten alle versuchen Spontan- und Impulskäufe zu meiden. Häufig kaufen wir nur Dinge, die wir nicht wirklich brauchen und zu Hause wieder rumstehen. Durch die Produktion wurden wieder Ressourcen verbraucht und CO2 Emissionen abgegeben. Wenn wir alle bewusster einkaufen, wird dies irgendwann einen Einfluss auf die Produktionsmengen haben.&nbsp;</p>



<p>Ich habe mir bereits in einem Beitrag die Frage gestellt, ob es <a href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" data-type="post" data-id="662">nachhaltigen Konsum überhaupt gibt</a>. Kurz: Ich glaube nicht. Daher sollten wir uns vor jedem Kauf besonders am Black Friday fragen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Brauche ich das wirklich?</li><li>Kann ich das ausleihen?</li><li>Gibt es das gebraucht?</li><li>Gibt es das bei einem nachhaltigen Anbieter?</li></ul>



<p>Wenn du es wirklich brauchst und nicht leihen oder gebraucht erwerben kannst, dann gibt es vielleicht nachhaltige Anbieter mit Rabattaktion, damit mensch sich auch mal bei diesen Anbietern etwas leisten kann. </p>



<p>Für den Black Friday oder No-vember gibt es kein schwarz oder weiß. Jede Situation ist unterschiedlich und jede Person muss für sich entscheiden, was geht. Dabei sollte jede*r zu sich aber auch ehrlich sein. Gerade bei der Frage „Brauche ich das wirklich?“.&nbsp;</p>



<p>Viel zu oft meinen wir nur etwas zu brauchen, dann haben wir es zu Hause und wird gar nicht genutzt. Passiert mir auch hin und wieder noch. Doch jedes Mal lerne ich dazu und vermeide zukünftig solche Fehlkäufe. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Hast du auch mal Lust auf einen No-Buy Monat? Wie siehst du den Black Friday?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Handabdruck vs. Fußabdruck</title>
		<link>https://jennysview.de/handabdruck-vs-fussabdruck/</link>
					<comments>https://jennysview.de/handabdruck-vs-fussabdruck/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 12:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Handabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[ökologischer Fußabdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[Mittlerweile kennen die meisten den ökologischen bzw. CO2 Fußabdruck. Aber wusstest es du, dass es auch einen (ökologischen) Handabdruck gibt. Ich nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Handabdruck vs. Fußabdruck</h1>



<p>Mittlerweile kennen die meisten den ökologischen bzw. CO2 Fußabdruck. Aber wusstest es du, dass es auch einen (ökologischen) Handabdruck gibt. Ich nicht. Erst hat mich eine Freundin darauf gestoßen, sie nannten den Handabdruck den guten Zwillingen vom Fußabdruck. Gestern dann wurde der Handabdruck kurz bei einem VHS-Vortrag von Kersten Reich erwähnt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wertung Fußabdruck</h2>



<p>Zum ökologischen Fußabdruck bzw. meinem habe ich bereits einen <a href="https://jennysview.de/mein-oekologischer-fussabdruck/" target="_blank" data-type="post" data-id="697" rel="noreferrer noopener">eigenen Beitrag</a> geschrieben. Schau dir gerne mal meine Ergebnisse an. Ich finde sie schon gut, aber sie sind weit weg, um die Ziele zur Verhinderung der Klimakrise zu erreichen. </p>



<p>Das liegt unter anderem auch daran, dass die Menschen in den Industriestaaten nur zu einem gewissen Grad ihren individuellen Beitrag leisten können. Ohne Änderung der Gesellschaft und politischer wie rechtlicher Rahmenbedingungen lässt sich das individuelle Ergebnis irgendwann nicht mehr verbessern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund Handabdruck</h2>



<p>Dies kann auf einen einzelnen Menschen sehr deprimierend wirken. Um einen positiven Ausblick zu geben, zeigt der Handabdruck an, wo wir schon auf einem guten Weg sind und wo wir uns engagieren können. Dies kann im Kleinen aber auch im Großen passieren. Die Kombination aus Fuß- und Handabdruck soll die Richtung weisen.</p>



<p>Anfangs habe ich erwartet, wenn ich „ökologischer“ oder „grüner“ Handabdruck suche, erhalte ich einen schönen Test. Sowie ich ihn vom ökologischen Fußabdruck kenne.&nbsp;</p>



<p>Leider nein. Es gibt dafür viele spannende Seiten, die Möglichkeiten zeigen, wie wir unseren Handabdruck vergrößern können. Meist in den Bereichen: Sozialleben, Beruf, Zuhause, Mobilität, Konsum &amp; Finanzen</p>



<p>Auf den Seiten von <a href="http://Handprinter.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Handprinter.org</a> und <a href="http://climate-handprint.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">climate-handprint.de</a> finden sich Ideen und Anregungen, welche Maßnahmen jeder Mensch ergreifen kann, um seinen Handabdruck zu vergrößern. Teilweise wird auch angezeigt, wie viel Zeit, Energie etc. eingespart werden kann. </p>



<p>Daraus wurde von Brot für die Welt und Germanwatch ein <a href="https://www.handabdruck.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handabdruck</a><a href="https://www.handabdruck.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">-Test</a> entwickelt, der zahlreiche Ideen zur Vergrößerung des eigenen Handabdrucks zusammen fasst. Sechs Fragen führen zu deinem persönlichen Vorschlag, was du selbst als Nächstes tun kannst um deinen Handabdruck zu vergrößern. Deine Stärken und persönlichen Interessen werden dabei berücksichtigt. Je nachdem wo du einen Schwerpunkt legst, erhältst du andere Vorschläge.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="471" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/11/Bildschirmfoto-2021-11-23-um-13.25.23-1024x471.png" alt="" class="wp-image-943" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/11/Bildschirmfoto-2021-11-23-um-13.25.23-1024x471.png 1024w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/11/Bildschirmfoto-2021-11-23-um-13.25.23-300x138.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/11/Bildschirmfoto-2021-11-23-um-13.25.23-768x353.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/11/Bildschirmfoto-2021-11-23-um-13.25.23.png 1216w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ausschnitt von meinem Ergebnis</figcaption></figure>



<p>Es werden zu jeder Idee erste Schritte aufgeführt, die dir die Umsetzung erleichtern sollen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Ergebnis</h2>



<p>Bei mir dreht sich vieles um die Themen Gemeinwohlökonomie und bedingungsloses Grundeinkommen. Für die Themen interessiere ich mich schon länger, habe aber noch nicht aktiv angefangen, mich damit zu beschäftigten. Hoffentlich gibt mir der Test jetzt den richtigen Schubs. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Hast du schon mal vom grünen bzw. ökologischen Handabdruck gehört? Magst du dein Test-Ergebnis mitteilen?</p>
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		<title>7 Tipps für nachhaltige Veränderungen im Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 10:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Mail]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesen Artikel wollte ich schon vor Wochen schreiben, aber es ging nicht, ich war von den ganzen Krisen wie gelähmt. Aber heute möchte ich dir endlich ein paar weitere Tipps für eine nachhaltige Veränderungen deines Alltags geben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">7 Tipps für nachhaltige Veränderungen im Alltag</h1>



<p>Der neuste <a href="https://www.de-ipcc.de/350.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IPCC Sachstandsbericht</a> aus Sommer ist nicht gerade ein Grund für Freudensprünge. Mich hat der Bericht und das Hochwasser (ich war nicht betroffen) gelähmt. Diesen Artikel wollte ich schon vor Wochen schreiben, aber es ging nicht. Aber heute möchte ich dir endlich ein paar weitere Tipps für nachhaltige Veränderungen deines Alltags geben. Tipps für ein <a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" data-type="post" data-id="358">nachhaltigeres</a><a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" data-type="post" data-id="358" rel="noreferrer noopener"> </a><a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" data-type="post" data-id="358">Bad</a> oder <a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" data-type="post" data-id="639">weniger Plastik im Alltag</a> findest du auch auf meinem Blog. </p>



<p>Ich glaube nach wie vor, dass alle Politik, Industrie, Gesellschaft und Individuen ihren Beitrag leisten müssen. Daher sind neben Wahlen auch die täglichen Handlungen wichtig. Dabei kann natürlich jeder Mensch nur umsetzen, was seine*ihre (finanziellen) Möglichkeiten sind.&nbsp;</p>



<p>Neben dem täglichen Einkauf gibt es weitere Möglichkeiten, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen, ohne ständig neue Entscheidungen treffen zu müssen. Einmal umgestellt und schon lassen sich nachhaltige Veränderungen umsetzen.&nbsp;</p>



<p>Ich stelle dir heute einige Firmen/Produkte vor, die ich selber nutze. Ich werde dafür aber nicht bezahlt. 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Bank</h2>



<p>Banken arbeiten mit den Guthaben unserer Konten. Nachhaltige Banken schließen hier einige Branchen aus, denen sie u.a. keine Kredite geben, z. B. Rüstungsindustrie, Atomkraft, Massentierhaltung. Dafür mehr in den Bereichen erneuerbare Energien oder Bildung. Auch innerhalb dieser Geldhäuser wird nachhaltiger agiert mit Ökostrom, es gibt keine Anreizsysteme wie Boni für Abschlüsse. Bei einigen diese Bank sind die Kontoführungsgebühren nicht ganz günstig, vergleichbar mit Sparkassen. Aber es gibt auch einen günstigen Anbieter. Ich selber habe mein Girokonto bei der GLS Bank und mein Tagesgeldkonto bei Triodos. Die GLS Bank ist auch genossenschaftlich organisiert. Eine Übersicht der Anbieter findest du auf <a href="https://finanzvergleich.com/girokonto/ethische-banken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Finanzvergleich.</a> </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Suchmaschine</h2>



<p>Wir kenne alle die große Suchmaschine und nutzen sie vermutlich täglich. Doch auch hier gibt es eine Alternative. Ecosia. Wenn du über Ecosia die Suche startetest, werden mit Klicks auf Werbeanzeigen Einnahmen generiert und Ecosia pflanzt davon Bäume. Auf dem <a href="https://de.blog.ecosia.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog von Ecosia</a> findest du regelmäßige Berichte, wo Bäume gepflanzt wurden. Auch die Funktionalität des Suchalgorithmus ist gut, ich finde in fast allen Fällen, was ich suche. Wenn mal nicht, dann wechsel ich zur bekanntesten Suchmaschine. </p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Strom</h2>



<p>Den Tipp Ökostrom dürften die meisten schon kennen. Leider ist Ökostrom nicht gleich Ökostrom. Einige Anbieter bieten zwar Ökostrom an. Doch dieser wird teilweise einfach umdeklariert. Heißt. In einem Land wird ökologischer Strom produziert, hier wird der Strom über fossile Brennstoffe erzeugt und über einen Zertifikatshandeln wird dieser zu Ökostrom. Ziel bei der Nutzung von Ökostrom ist aber, die fossilen Brennstoffe weiter zu reduzieren und den Ausbau von erneuerbaren Energien zu erhöhen. Ökostrom ist auch nicht zwingend teuerer als der normale Strom. Hier lohnt wie immer ein Preisvergleich. Bei utopia.de gibt es einen Beitrag über <a href="https://utopia.de/ratgeber/oekostrom-tarife-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">sieben empfehlenswerte Anbieter</a> und die Bedeutung von <a href="https://utopia.de/fragen/oekostrom-label-siegel-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Ökostromsiegeln</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Mail</h2>



<p>Mailanbieter gibt es mittlerweile sehr viele, die meisten sind kostenlos, ballern ihre Seite aber mit Werbeanzeigen zu oder arbeiten mit deinen Daten. Ich habe meine private Mailadresse bei posteo.de. Dieses Postfach ist nicht kostenlos, sondern kostet 1€ pro Monat. Dadurch bleibt mir aber viel Werbung erspart, meine Daten sind sicherer. Posteo hat seinen Sitz in Berlin, nutzt Ökostrom, haben ihre Bankkonten bei einer nachhaltigen Bank, bietet den eigenen Mitarbeiter*innen kostenfreie ÖPNV Tickets, bio-vegetarische Kantine, achtet bei Anschaffungen auf Nachhaltigkeit und vieles mehr. Eine Übersicht weiterer Mailanbieter findest du auf <a href="https://utopia.de/ratgeber/e-mail-adresse-alternative/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">utopia</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Krankenkasse</h2>



<p>Gerade bei den gesetzlichen Krankenkassen finden sich die Unterschiede in Kleinigkeiten und ich meine nicht nur den Zusatzbeitrag. Dadurch, dass Basisleistungen gesetzlichen geregelt sind, findest du hier nicht viele Unterschiede. Aber es gibt auch Krankenkassen, die ihren Fokus auf nachhaltige Kriterien setzen. Sei es durch stromsparende Maßnahmen in den Verwaltungen, nachhaltige Beschaffungen, Management Fokus auf soziale Kriterien, Nutzung von Ökostrom, Erstellung einer Gemeinwohlbilanz und vieles mehr. Eine Übersicht nachhaltiger Krankenkassen findest du auf <a href="https://www.lifeverde.de/nachhaltigkeitsmagazin/gesellschaft/nachhaltige-krankenkassen-woran-du-sie-erkennst-und-warum-sich-ein-wechsel-lohnt" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">LifeVerde</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Hosting</h2>



<p>Als ich meinen Blog starten wollte, habe ich nach einem Hosting Anbieter gesucht. Auch auf Ecosia werden erst einmal die Großen/Bekannten aufgeführt. Ich war schon fleißig am Vergleichen, als der Gedanke aufkam, „gibt es das auch in nachhaltig?“. Wäre für mein Blogthema ja auch konsequent. Also neue Suche und tatsächlich es gibt Anbieter. Der Fokus liegt hier meist auf Ökostrom, es geht schließlich um den Betrieb der Server für die Webseiten. Hier muss ich aber ehrlich sagen, sind Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit den anderen Anbieter schlechter. Mir persönlich war aber ein nachhaltiger Anbieter wichtiger als ein etwas mehr Speicherplatz für denselben Preis. Auch hier gibt es bei utopia eine <a href="https://utopia.de/ratgeber/gruenes-webhosting-oekostrom/" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored">Übersicht nachhaltiger Hoster.</a> </p>



<h2 class="wp-block-heading">7. weitere Anregungen für nachhaltige Veränderungen</h2>



<p>Sowie beim Hosting gibt es in vielen Bereichen nachhaltige Anbieter, mensch muss nur danach suchen. Nicht immer und überall ist direkt ein Wechsel möglich. Bei Banken und Krankenkassen geht dies heutzutage recht einfach. Strom ja sowieso. Es gibt mittlerweile aber auch nachhaltige Versicherungen. Je nach Versicherung ist es aber nicht sinnvoll, diese zu wechseln. Ich habe hier bisher auch nichts unternommen, werde aber regelmäßig schauen, wann es sinnvoll, ist eine alte Versicherung zu kündigen oder bei Abschluss einer Neuen auf einen nachhaltigen Anbieter zu wechseln. Daher behalte die Frage „gibt es das auch in nachhaltig?“ im Hinterkopf, falls neue Anschaffung bzw. Verträge anstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Durch viele kleine nachhaltige Veränderungen wird das eigene Leben nachhaltiger. Ich habe meine Konten bei nachhaltigen Banken (die meisten zumindest), habe einen Mailanbieter, der Ökostrom nutzt und auch die Geschäftskonten bei einer nachhaltigen Bank führt. Auch meine Krankenkasse oder mein Hoster nutzt Ökostrom und setzen sich für soziale Projekte ein. Durch meine Entscheidung unterstütze ich nachhaltige Unternehmen, dadurch wird der Kreis immer größer und wir schaffen ein neues Werteverständnis. Für mich persönlich ist es aber nur ein kleiner Schritt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie sieht es bei dir aus? Nutzt du schon einen nachhaltigen Anbieter oder planst du zu wechseln?</p>
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		<title>Hast du schon mal von Precycling gehört?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 07:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abfallhierarchie]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Precycling]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Begriffe wie Recycling, Downcycling oder Upcycling haben wir alle schon einmal gehört. Aber Precycling ist mir neulich das erste Mal in einer SWR Doku untergekommen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Hast du schon mal von Precycling gehört?</h1>



<p>Begriffe wie Recycling, Downcycling oder Upcycling haben wir alle schon einmal gehört. Aber Precycling ist mir neulich das erste Mal in einer SWR Doku untergekommen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abfallhierarchie</h2>



<p>Im Kreislaufwirtschaftsgesetz gibt es die Abfallhierarchie, die besagt, dass die Abfallvermeidung die höchste Priorität hat. Gefolgt von Wiederverwendung und Recycling. Ziel des Gesetzes ist die Schonung von natürlichen Ressourcen und der Schutz von Mensch und Umwelt.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2.jpg" alt="" class="wp-image-831" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2.jpg 1000w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-300x300.jpg 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-150x150.jpg 150w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-768x768.jpg 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/05/Precycling-2-500x500.jpg 500w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></div>



<p>Beim Precycling geht es darum möglichst gar nicht erst Abfälle entstehen zu lassen. Also Müllvermeidung, wo es nur geht. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollten möglichst Mehrwegsysteme verwendet werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Realität</h2>



<p>Als ich das erste Mal gehört habe, dass die Abfallvermeidung gesetzlich die höchste Priorität hat. Musste ich doch sehr schmunzeln. Ich meine, schau dir doch mal einen klassischen Supermarkt an. Wenn mensch reinkommt, gibt es noch relativ unverpackt zu. Die Umverpackungen von Obst und Gemüse werden weniger. Aber danach, im Kühlregal stehen Plastikbecher neben Plastikbecher bzw. andere Plastikverpackungen, manchmal findet sich da noch ein (Pfand-)Glas.&nbsp;</p>



<p>Bei Brot, Kuchen, Kekse kommen die nächsten Verpackungen. Aufstriche und Konserven zum Teil im Glas bzw. Dosen. Von Reinigungsmittel und Süßigkeiten müssen wir doch gar nicht reden.&nbsp;</p>



<p>Und ich meine, dass ist nur das was wir sehen. Häufig werden die Produkte doch in Sammelkartons angeliefert und dann einzeln ins Regal gestellt. Viele Paletten bzw. Rollwagen werden zum Schutz gegen herunterfallende Kartons mit Folie umwickelt.&nbsp;</p>



<p>Laut Umweltbundesamt sind 2017 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll in Deutschland angefallen. Das 226,5 kg Verpackungsmüll pro Jahr und Kopf. Allein auf uns als private Endkonsument:innen entfallen davon 47% ca. 106,5kg. Wenn ich da so an Plastikverpackungen denken, die relativ leicht sind, ist das ein riesiger Müllberg pro Person.&nbsp;</p>



<p>Womit werden die ganzen Verpackungen begründet? Ich fürchte, hier lässt das Verpackungsgesetz ein wenig Spielraum. Dort heißt es: „Verpackungsvolumen und -masse auf das Mindestmaß begrenzt werden, das zur Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit und Hygiene der zu verpackenden Ware und zu deren Akzeptanz durch den Verbraucher angemessen ist.“ Hintertür gefunden. Wer genau nachlesen möchte findet dies in § 4 des Gesetzes.&nbsp;</p>



<p>Ich meine, wer legt den fest, was bzgl. Sicherheit und Hygiene wirklich notwendig ist. Mein Lieblingsbeispiel für unnötige Verpackung, die einzelne Zahnpastatube wird zusätzlich im Karton verpackt. Wegen der Hygiene bestimmt nicht, ich glaube sicherer wird die Verpackung dadurch auch nicht. Vom Runterfallen geht die Tube meist nicht kaputt. Andere Frage, was ist mit Akzeptanz der Verbraucher:innen gemeint. Müssen wir auch unsere eigenen Gewohnheiten überdenken? Aber okay, ich schweife ab. Heute soll es um Precycling gehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Precycling&nbsp;</h2>



<p>Precycling umfasst also die Vermeidung und Wiederverwendung von Verpackungsmüll.&nbsp;</p>



<p>Durch Vermeidung von Verpackungsmüll sparen wir Ressourcen ein, verbrauchen keine Energie für die Herstellung und das Recyceln. Wenn weniger Müll entsteht, können wir kleinere Abfalltonnen nutzen oder die Müllabfuhr fährt seltener raus. Wir brauchen weniger Mülltüten, usw. Ein paar Tipps, wie ich meinen Alltag plastikfreier gestalte, findest du <a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.&nbsp;</p>



<p>Unter die Wiederverwendung fällt neben den Mehrwegsystem auch das Upcycling. Ein Bespiel fürs <a href="https://jennysview.de/upcycling-getrankekartons/" target="_blank" aria-label="Upycyling von Getränkekartons (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Upycyling von Getränkekartons</a> gibt es auch von mir. Mehrwegsysteme kenne wir heute schon einige, sei des der Pfandbecher für den Coffee to go oder wiederverwendbare Versandtaschen. Ab 2023 soll die Gastronomie neben dem Einweg-Verpackungen, auch anbieten das Essen in Mehrwegverpackungen mitzunehmen. Leider gilt dies nur für Gastronomie mit mehr als 6 Beschäftigten und einer Ladenfläche von mind. 80 qm. Aber es ist ein Anfang. Hoffentlich wird es von Vielen genutzt.&nbsp;</p>



<p>Kurz zum Downcycling. Dies ist letztlich ein Bestandteil des Recyclings. Plastikverpackungen von Lebensmitteln werden zwar recycelt dürfen in der Regel, danach aber nicht mehr für Lebensmittel verwendet werden (aus hygienischen Gründen) und werden dann Umverpackungen von anderen Produkten. Somit brauchen wir für Lebensmittel jedes Mal neues Plastik. Oder auch recyceltes Toilettenpapier. Dies wird zwar aus Altpapier hergestellt, aber nachdem es durch den Abfluss geht, wird es nicht wieder verwendet. Vielleicht kommt es in die energetische Verwendung oder wird einfach so beseitigt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forschung</h2>



<p>Eine <a href="https://pur-precycling.de" target="_blank" aria-label="Forschungsgruppe (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Forschungsgruppe</a> der TU Berlin und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH arbeitet an dem Forschungsprojekt „PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Systemische Lösungen der Verpackungsvermeidung“. Die Forschungsthemen sind vielfältig. Von Konsummuster beim Außer-Haus-Verzehr, ökonomische Anreizstrukturen, Nachhaltigkeitsbewertung über den gesamten Lebenszyklus (auch von Verpackungen) als auch das häusliche Verpackungsverhalten werden untersucht. Es geht auch um die politischen Instrumente wie Steuern, Ge- und Verbote, Anreizeffekte und freiwillige Selbstverpflichtung.&nbsp;</p>



<p>Hast du schon mal von Precycling gehört? Kennst du weitere tolle Upcycling-Ideen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/index.html#BJNR021210012BJNE000701116" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.gesetze-im-internet.de/krwg/index.html#BJNR021210012BJNE000701116</a><br><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/verpackg/index.html#BJNR223410017BJNE000401116" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.gesetze-im-internet.de/verpackg/index.html#BJNR223410017BJNE000401116</a><br><a href="https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/verpackungsverbrauch-im-jahr-2017-weiter-gestiegen" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/verpackungsverbrauch-im-jahr-2017-weiter-gestiegen</a> <br><a href="https://pur-precycling.de" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://pur-precycling.de</a><br><a href="https://www.oekotest.de/essen-trinken/Neues-Verpackungsgesetz-Restaurants-werden-zu-Mehrweg-Take-away-verpflichtet-_11680_1.html" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.oekotest.de/essen-trinken/Neues-Verpackungsgesetz-Restaurants-werden-zu-Mehrweg-Take-away-verpflichtet-_11680_1.html</a></p>
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		<title>Ein wichtiger Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 05:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Earth Day]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Earth Day - ein wichtiger Tag. Heute ist es wichtig sich noch einmal bewusst zu machen, wir haben nur diese eine Erde, auf dieser leben wir, unsere Familien und viele viele weitere Menschen und auch zukünftige Menschen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Tag</h1>



<p>Heute am 22.4. ist ein wichtiger Tag. Unser Hochzeitstag. … Okay, für uns persönlich ist es ein wichtiger Tag. Aber darüber hinaus ist für alle wichtig. Das der 22. April, der Tag der Erde (Earth Day) ist. Heute ist es wichtig sich noch einmal bewusst zu machen, wir haben nur diese eine Erde, auf dieser leben wir, unsere Familien und viele viele weitere Menschen und auch zukünftige Menschen. Handeln sollten wir 365 Tage im Jahr, aber heute ist doch ein guter Tag sich eine neue Handlung anzugewöhnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund</h2>



<p>1970 entstand der Earth Day als Studentenbewegung in den USA, um der Politik und der Öffentlichkeit zu zeigen, in Nordamerika gibt es eine Umweltbewegung. Der internationale Earth Day feiert 2021 seinen 51. Jubiläum.&nbsp;</p>



<p>Seit 1994 gibt es das Earth Day International Deutsche Komitee e.&nbsp;V. mit dem Ziel, die Agenda 21 des UNO-Umwelt-Gipfels 1992 in Rio auszubauen. Mehr zur Agenda 21 findest du auf der Seite „<a href="https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/agenda_21_dokumente_985.htm" target="_blank" rel="noopener">Lexikon der Nachhaltigkeit</a>“.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Motto 2021</h2>



<p>Jedes Jahr steht der Earth Day unter einem Motto, international ist es dieses Jahr „Restore our Earth“. Daraus und damit engverflochten gehört unsere Ernährungsweise. Deswegen gilt am Tag der Erde:&nbsp;</p>



<p class="has-background" style="background-color:#57d3d2">„Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde&#8220;<br>formuliert den Anspruch an Jeden von uns &#8211; Verbraucher, Lebensmittelhandel, Landwirtschaft, Fischerei, Lebensmittelproduktion, und die Lieferketten &#8211; sich für globale Ressourcen-Schonung zu engagieren.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="724" height="1024" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-724x1024.png" alt="Grafik von www.earthday.de 
Motto Jeder Bissen zählt
Abbild der Weltkugel auf einem Apfel
ein wichtiger Tag - Earth Day 22. April 2021" class="wp-image-758" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-724x1024.png 724w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-212x300.png 212w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n-768x1086.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/152895834_4089192707780899_1778270381976372195_n.png 842w" sizes="(max-width: 724px) 100vw, 724px" /></figure></div>



<p>Unter <a aria-label="www.earthday.de (opens in a new tab)" href="http://www.earthday.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">www.earthday.de</a> findest du weitere Informationen zum Earth Day. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kannst du an diesem wichtigen Tag tun?</h2>



<p>Es geht um jeden Bissen. Auch ein wenig coronabedingt können Veranstaltungen vor Ort etc. gerade nicht stattfinden. Aber jede:r kann versuchen, heute möglichst saisonal, regional, bio und fair einzukaufen. Saisonale und regionale Rezeptideen für April und Mai findet ihr auf <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.simply-vegan.org/2020/04/07/saisonal-kochen-im-fruehling/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Simply Vegan</a>. </p>



<p>Und/oder verzichte im Alltag möglichst auf Plastik. Hier kommst du zu meinen <a aria-label="9 Tipps für einen plastikfreien Alltag (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">9 Tipps für einen plastikfreien Alltag</a>. </p>



<p>Jeder Schritt (Bissen) zählt. Vielleicht entdeckst du bei mir oder bei anderen einen tollen Tipp, den du nun regelmäßig umsetzt?!</p>



<p>Schau auch gerne heute Abend bei Klima° vor acht vorbei. Klima° vor acht setzt sich dafür ein, dass im Fernsehen zur Primetime wissenschaftlich fundierte Klimaberichterstattungen produziert und ausgestrahlt wird. Es wurde eine erste Staffel mit 6 kurzen Folgen gedreht. Diese werden nun nach und nach im Internet veröffentlicht. Entweder direkt auf der Seite <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://klimavoracht.de/die-erste-staffel-klima-vor-acht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Klima° vor acht</a> oder auch auf <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/channel/UC77qXL21RpQNxTX0AQAyhqA" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">YouTube</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Tag – was tue ich heute</h2>



<p>Wir feiern unseren Hochzeitstag unter Corona Bedingungen &#8230; also zu zweit. Werden aber getreu dem Motto „Jeder Bissen zählt“ selber kochen und backen. Die Zutaten sind größtenteils regional, saisonal und bio. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Was machst du heute? Wirst du ein neues saisonales Rezept ausprobieren?</p>
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		<title>10 Dinge, die wir selber machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 09:06:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiger Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[selber machen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass es für ein nachhaltigeres Leben erforderlich ist, Dinge selber zu machen. Aber durch einen bewussten Konsum, dem Wunsch, weniger Müll zu produzieren und die Klimakrise zu verhindern, kommt einfach das Bedürfnis auf, Dinge selber zu machen. Dabei geht es nicht darum, ab sofort nur noch alles selber zu machen, sondern ums Ausprobieren. Bei manchen bleibt mensch, bei anderem nicht. Heute stelle ich dir die Dinge vor, die wir regelmäßig selber machen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">10 Dinge, die wir selber machen</h1>



<p>Ich glaube nicht, dass es für ein nachhaltigeres Leben erforderlich ist, Dinge selber zu machen. Aber durch einen bewussten Konsum, dem Wunsch, weniger Müll zu produzieren und die Klimakrise zu verhindern, kommt einfach das Bedürfnis auf, Dinge selber zu machen. Dabei geht es nicht darum, ab sofort nur noch alles selber zu machen, sondern ums Ausprobieren. Bei manchen bleibt mensch, bei anderem nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum wir Dinge selber machen</h2>



<p>Durch die vorwiegend vegane Ernährung essen wir gerne Tofu, Sojajoghurt und auch Fleischersatzprodukte und trinken Pflanzenmilch. Pflanzenmilch gibt es mittlerweile auch in Pfandflaschen, aber die ist verhältnismäßig teuer. Den Rest habe ich bisher nur in Plastikverpackungen gesehen.&nbsp;</p>



<p>Wir kaufen also regelmäßig Produkte in Plastikverpackungen, auch noch mehr Produkte als nur Tofu und Joghurt. Zum Ausgleich versuchen wir einfach andere Dinge selber zu machen. Damit wir insgesamt unseren Müll reduzieren. Kleiner Nebeneffekt, wir wissen genau, was in unserem Essen oder auch Reinigungsmitteln drin ist.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Pflanzendrink/-milch&nbsp;</h2>



<p>Ist relativ leicht und wesentlich günstiger als der gekaufte Liter. Wir weichen 100&nbsp;g Nüsse oder Samen einige Stunden oder übernacht ein und mixen diesen dann mit ca. 2&nbsp;Liter Wasser. Fertig. Häufig sind dann ganz kleine Nusspartikel über. Diese kann mensch in einen Nussmilchbeutel oder Baumwolltuch gießen und ausdrücken. Dann wird die Milch gefiltert. Die Reste gibt mensch einfach ins Müsli.&nbsp;</p>



<p>Wir machen das selten. Meist ist die Milch ohnehin fürs Müsli und da fallen die kleinen Stückchen nicht auf. Wir hatten auch schon die Idee, die Milch in die French-Press zu gießen und so zu filtern. Aber bisher nicht ausprobiert.&nbsp;</p>



<p>Wer mag, kann in den Mixer auch eine Dattel oder so für die Süße dazu geben. Wir süßen die Milch nicht vorher, sondern bei Gebrauch. Ins Müsli kommt einfach etwas Dicksaft hinzu oder in den Kakao etwas Zucker, so können wir die Menge individuell variieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Hülsenfrüchte</h2>



<p>Wir kaufen Hülsenfrüchte in getrockneter Form im Unverpacktladen. Ca. einmal die Woche bereiten wir diese dann vor und haben dann für die Woche einen Vorrat. Einfach die entsprechende Menge über Nacht einweichen und am nächsten Tag kochen. Wir haben einen Schnellkochtopf, da reichen meist 15&nbsp;Minuten plus Abkühlzeit. Ansonsten müssen die Hülsenfrüchte auch schon 1-1 ½&nbsp;Stunden köcheln.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Hummus</h2>



<p>Bei uns gibt es häufig Kichererbsen. Die passen zum Salat, ins Curry usw. Und aus Kichererbsen machen wir Hummus. Ich liebe Hummus. Zum Dippen oder einfach aufs Brot. </p>



<p>Kichererbsen, Tahin, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, geröstetes Paprikapulver, Eiswürfel und optional Knoblauch und Chilipulver in den Mixer geben. Fertig. </p>



<p>Statt Kichererbsen können ganz oder teilweise auch andere Bohnen oder Linsen verwendet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Pizzateig</h2>



<p>Pizza ist bei uns meist geplant. Also nicht „Was kochen wir gleich? Ach, wir könnten mal wieder Pizza machen.“ Dann würde es etwas dauern, bis es endlich was zu essen gibt. Ein, zwei Tage vorher beschließen wir, es ist mal wieder Zeit für Pizza. Meistens zum Wochenende hin. Dann können wir am späten Nachmittag den Teig vorbereiten und dann pünktlich essen. 😉</p>



<p class="has-background" style="background-color:#57d3d2">Unser Rezept für ein Blech (4 Portionen)<br>350 g Mehl<br>1 EL Trockenhefe<br>200 ml lauwarmes Wasser (nicht mehr als 40 Grad)<br>1 Prise Zucker, <br>4 EL Olivenöl<br>2 TL Salz<br><br>Mehl, Hefe, Zucker mit Wasser zu einem glatten Teig verkneten und ca. 45 Minuten gehen lassen. Dann Öl und Salz hinzugeben, erneut durchkneten, ausrollen, aufs Blech legen und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann Teig mit einer Gabel einstechen und bei ca. 180 Grad Umlauf 10 Minuten backen. Dann erst den Teig mit Soße und Co belegen und noch einmal für 10 Minuten backen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Kuchen und Kekse</h2>



<p>Wir kaufen auch noch Kuchen beim Bäcker oder im Unverpacktladen, dafür nehmen wir dann eine eigene Dose mit. Ich habe da eine Sorte Kekse, die ich sehr gerne mag, die es aber nur verpackt gibt, die kaufen ich manchmal trotzdem. Aber ich versuche mich zu reduzieren und diese nur ausnahmsweise zu kaufen.&nbsp;</p>



<p>Aber Kuchen und Kekse lassen sich sehr einfach selber machen. Rezepte gibt es im Internet so viele. Ich kann den Matcha Kuchen von <a href="https://cakeinvasion.de/2015/08/matcha-marmorkuchen-vegan/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">cake invasion</a> nur empfehlen. Oder diese Haferflocken Plätzchen auf <a href="https://www.kochbar.de/rezept/481906/vegane-Haferflocken-plaetzchen.html" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kochbar</a>. Ich nehme statt Apfelmus Sojamehl (1-2 EL) und stelle den Teig erst noch einmal in den Kühlschrank, die Plätzchen lassen sich besser formen, wenn die Masse etwas fester ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Bratlinge/Pattys</h2>



<p>Selbst gemachte Bratlinge sind bröseliger als Gekaufte. Lassen sich aber gut mitnehmen und kalt essen. Bis ich ein Rezept gefunden habe, wo die Bratlinge nicht bröseln, gibt es manchmal Gekaufte. Für selbst gemachte Bratlinge gibt es auch viele Rezepte im Netz. Wir machen meist Kidneybohnenbratlinge, die mache ich mittlerweile nach Gefühl. Kidneybohnen, geschrotete und eingeweichte Leinsamen, Haferflocken, Zwiebeln und Gewürze. Bei <a href="https://veganheaven.de/Rezepte/chia-kidneybohnen-burger-mit-suesskartoffelpommes/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Vegan Heaven</a> gibt es ein gutes Rezept, statt der Chiasamen können Leinsamen verwendet werden. </p>



<p>Wir haben uns gestern das erste Mal an vegane Würstchen gewagt, die Optik ist noch verbesserungswürdig, aber ansonsten hat es sehr gut geklappt und am wichtigsten sehr gut geschmeckt. Wir werden es auf jeden Fall wieder versuchen, ich werde berichten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Mundwasser</h2>



<p>Neben Essen gibt es noch ein paar andere Dinge, die wir selber machen. In meinem Artikel <a aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">11</a><a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> </a><a aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Tipps für ein nachhaltiges Bad</a> gibt es ein Rezept für Mundwasser. Dies nutzen wir bereits einige Jahre. </p>



<h2 class="wp-block-heading">8. (Sprüh-)Deo</h2>



<p>In meinem Artikel zum Bad habe ich euch auch ein Deo Rezept verlinkt. Um ein Link-Hopping zu vermeiden, hier noch einmal das Rezept von <a href="https://wastelandrebel.com/de/sehr-effektives-deo-ohne-aluminium-und-andere-bedenklichen-stoffe/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Shia</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Reinigungsmittel</h2>



<p>Wir putzen mit Seife, Natron, Soda, Zitronensäure und Essig. Damit lässt sich die ganze Bude reinigen. Rezepte und Tipps holen wir uns bei <a href="https://www.smarticular.net/themen/haushalt/reinigen/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">smarticular</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">10. Was wir selten selber machen: Brot, Brötchen, Kimchi</h2>



<p>Brot backen wir nur noch sehr sehr selten selber, gutes Brot vom Biobäcker ist lecker und die Zutatenlisten kurz. Eher backen wir mal ein Fladenbrot oder Brötchen.&nbsp;</p>



<p>Vor ein, zwei Jahren haben wir noch regelmäßig Kimchi gemacht. Kimchi ist eine Art koranischer Sauerkraut und doch ganz anders. Eine Erklärung und ein Rezept gibst es auch bei <a href="https://wastelandrebel.com/de/veganes-zero-waste-kimchi-selber-machen/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Shia</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dinge, die wir nicht mehr selber machen</h2>



<p>Wir haben früher vegane Mayo bzw. Aioli selber gemacht. Dafür braucht es aber Sojamilch. An die habe ich mich bisher zum selber machen nicht herangetraut. Mittlerweile gibt es auch gute vegane Mayo zum Kaufen, meist auch im Glas.&nbsp;</p>



<p>Ausprobiert haben wir auch Zahnputzpulver und -creme selber zu machen oder Deocreme. Mit den Ergebnissen waren wir nicht zufrieden. Da wir diese Dinge auch im Unverpacktladen bekommen, ist es auch nicht mehr zwingend notwendig. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie sieht es bei dir aus, machst du Dinge selber?</p>
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		<title>Mein ökologischer Fußabdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 13:45:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[ökologischer Fußabdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir wissen, dass unsere heutige Lebensweise Einfluss auf das Klima und unsere Umwelt hat. Doch wie sehr wirkt sicher unser Verhalten aus? Um dies für uns und auch Unternehmen sichtbarer zu machen, wurden diverse Rechner entwickelt, die unseren ökologischen Fußabdruck bzw. CO2-Fußabdruck zeigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Mein ökologischer Fußabdruck</h1>



<p>Wir wissen, dass unsere heutige Lebensweise Einfluss auf das Klima und unsere Umwelt hat. Doch wie sehr wirkt sicher unser Verhalten aus? Um dies für uns und auch Unternehmen sichtbarer zu machen, wurden diverse Rechner entwickelt, die unseren ökologischen Fußabdruck bzw. CO2-Fußabdruck zeigen. Die Rechner lassen sich im Internet leicht finden. Ich stelle dir heute drei Rechner vor, die ich persönlich nutze und gut finde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo liegt der Unterschied zwischen ökologischer Fußabdruck und CO2-Fußabdruck?</h2>



<p>Ich dachte immer, das wäre irgendwie dasselbe. Die Rechner heißen nur anders bzw. nutzen andere Daten. Ein wenig ist es auch so und doch ist es anders.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund des ökologischen Fußabdrucks</h3>



<p>Anfang der 90er-Jahre wurde das Konzept des ökologischen Fußabdrucks von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt. Dieses Konzept soll zeigen, wie viel biologisch produktive Land- und Wasserfläche benötigt wird, um zu konsumieren und zu entsorgen. Dies lässt sich auf den einzelnen Menschen, einen Staat oder eine Aktivität beziehen. In die Berechnung fließen die Nutzung von Ackerland, Weideland, Waldflächen, Fischgründen und bebaute Fläche ein sowie die CO2-Absorption. Im Verhältnis zur Biokapazität, also wie viele Ressourcen die Erde regenerieren kann. Alle Faktoren werden in der Messgröße „globaler Hektar“ (gha) zusammengefasst. </p>



<p>Der globale Hektar stellt den weltweiten Durchschnitt dar. Da z.&nbsp;B. die Böden unterschiedlich fruchtbar sind (Berge, Wüsten oder Wiesen, bewirtschaftete Flächen). So werden alle Regionen der Welt vergleichbar.</p>



<p>2003 wurde die NGO Global Footprint Network gegründet, diese berechnet u. a. jedes Jahr den Earth Overshoot Day. An diesem Tag haben wir rechnerisch die Jahresressourcen der Erde verbraucht. In 2020 war dies der 22. August, im Jahr davor war es bereits der 29. Juli 2019. Inwieweit die Verbesserung im letzten Jahr auf Corona und die Beschränkungen zurückzuführen ist, kann ich nicht einschätzen. <br>Bereits seit 1971 verbrauchen wir immer mehr Ressourcen als nachwachsen kann. D. h. in Bezug auf 2020, die Erde braucht 1 ½ Jahre, um den Verbrauch eines Jahres zu decken. Damit dürften sich seit 1971 ein ziemliches Defizit angesammelt haben. </p>



<p>Die genaue Berechnungsmethode werden auf der Internetseite der NGO dargestellt, es wird daraus auch ersichtlich, dass z.&nbsp;B. die abnehmende Artenvielfalt nicht einberechnet wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund des CO2-Fußabdrucks</h3>



<p>Der CO2-Fußabdruck gibt an, wie viel CO2 durch unser Verhalten entsteht. Dabei werden je nach Rechner verschiedene Punkte aus dem Leben abgefragt (Wohnen, Essen, Mobilität etc.) je detaillierte die Abfrage, desto genauer die Antwort.</p>



<p>Die Angabe über den CO2-Ausstoß ist wichtig in Bezug auf die Erderwärmung, da CO2 das relevanteste Treibhausgas ist. Auch weitere Gase haben Treibhauseffekte, diese werden in CO2-Äquivalente umgerechnet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h3>



<p>Beide Methoden dienen dazu, unsere Lebensweise und deren Einfluss auf die Umwelt messbar und vergleichbar zu machen. Der CO2-Fußabdruck berücksichtigt dabei nur den CO2-Ausstoß (einschließlich CO2-Äquivalente), wie z.&nbsp;B. Verbrennung fossiler Brennstoffe, Stromverbrauch. Der ökologische Fußabdruck ist ganzheitlicher, bezieht neben dem CO2-Fußabdruck u.&nbsp;a. die Produktion, Abbau von Abfällen etc. mit ein.&nbsp;</p>



<p>Der CO2-Fußabdruck zielt auf die Reduzierung der Treibhausgase, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Der ökologische Fußabdruck zeigt uns, wie nachhaltig wir mit den weltenweiten Ressourcen umgehen. Oder eben nicht umgehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rechner gibt es?</h2>



<p>Einmal in die Suchmaschine eingegeben, finden sich einige Rechner für den ökologischen bzw. CO2-Fußabdruck. Beispielhaft habe ich mir die Folgenden herausgesucht und die Fragen beantwortet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ökologischer Fußabdruck –&nbsp;<a href="https://www.fussabdruck.de/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Brot für die Welt</a></h3>



<p>Dies ist einn kurzer Test mit 13 Fragen in den Bereichen Ernährung, Wohnen, Konsum und Mobilität. Der Organisation geht es mit dem einfachen Test nicht um eine bis auf die letzte Nachkommastelle genaue Berechnung, sondern soll als leichter Einstieg in das Thema dienen. Das Ergebnis wird in gha angegeben. </p>



<p>Optisch erinnert der Test an eine animierte Faltkarte bzw. Pop-up Buch. Jede Frage hat bis zu 6 Antwortmöglichkeiten von „ausschließlich“ bis „nie“. Es wird meistens eine Interpretationshilfe angeboten, die es leichter macht, eine passende Antwort auszuwählen. Zum Beispiel Frage 5 „Wie oft kaufst du saisonale Produkte aus deiner Region?“ </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Nie – Herkunft und Jahreszeit spielen bei meinem Einkauf keine Rolle</li><li>Oft – Einige nicht saisonale Produkte kaufe ich regelmäßig oder </li><li>Meistens – Ich bemühe mich sehr um regio-saisonale Ernährung. </li></ul>



<p>Nach jedem Bereich gibt es ein erstes Zwischenergebnis. Die eigenen Werte werde im Vergleich zu Deutschland gestellt, über die Infobutton erhält mensch erste Anregungen für Verbesserungen. </p>



<p>Weil der Test bewusst kurzgehalten wird, sind natürlich auch keine Vertiefungen möglich. Zwar wird die qm pro Person abgefragt und auch bis wie viel Grad mensch heizt. Aber nicht, welche Wärmequelle genutzt wird oder ob es sich um ein frei stehendes Haus oder ein Haus mit mehreren Wohnungen handelt. Auch die Mobilität wird in km pro Woche angegeben. Nehme ich eine normale Woche vor Corona oder jetzt, was ist mit Fahrten außer der Reihe wie Urlaub. Auch sind die Angaben über die gefahrenen Kilometer fest vorgeben 100, 200 etc. </p>



<p>Am Ende gibt es das Ergebnis. Dem eigenen Fußabdruck werden noch 0,9 gha dazu addiert. Dies soll die allgemeine Infrastruktur (Straßen, Krankenhäuser etc.) darstellen. Die natürlich da sind und von uns genutzt werden können. Aber es wird auch klar dargestellt, dass mensch natürlich viel im eigenen Leben anpassen kann, aber hier irgendwann ein Ende erreicht wird. Auch die Angaben weiterer Infos wie Ökostrom etc. würden das Ergebnis nur geringfügig verbessern. Dafür sind Energie- und Mobilitätswende und weitere gesellschaftliche Änderungen notwendig.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="953" height="464" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt.png" alt="" class="wp-image-698" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt.png 953w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt-300x146.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-Brot-fuer-die-Welt-768x374.png 768w" sizes="(max-width: 953px) 100vw, 953px" /><figcaption>Ergebnis ökologischer Fußabdruck &#8211; Rechner Brot für die Welt</figcaption></figure>



<p>Wenn alle Menschen so leben würden wie ich, bräuchten wir 2,1 Planeten. Aber ich liege unter dem Durchschnitt. Also verändert mein Handel, zumindest für meinen Fußabdruck, bereits etwas. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ökologischer Fußabdruck &#8211;&nbsp;<a href="https://www.footprintcalculator.org/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Global Footprint Network</a></h3>



<p>Natürlich hat die Global Footprint Network einen eigenen Rechner entwickelt, der in vielen Sprachen zur Verfügung steht. Die Bereiche umfassen Lebensmittel, Wohnen, Mobilität und werden in 10 Fragen plus Detailfragen dargestellt. Im Bereich Wohnen versteckt sich in den Detailfragen auch der Konsum.&nbsp;</p>



<p>Alle Antwortmöglichkeiten werden auch hier mit Hinweisen versehen, z.&nbsp;B. gelegentlich – viel Gemüse und gelegentlich Fleisch, Eier und Milchprodukte. Einige Fragen können mit weiteren Details genauer beantwortet werden. Dazu wird einfach der erweiterte Fragenbereich aufgeklappt – ganz wichtig auf „abspeichern und weiter“ klicken. Und daran denken die Hauptfrage auch zu beantworten, sonst bleibt der Button einfach an der voreingestellten Position stehen.&nbsp;</p>



<p>Im Vergleich zum Rechner von Brot für die Welt sind einige Fragen genauer, aber auch die Antwortmöglichkeiten. So lassen sich die km Angaben wirklich genau wiedergeben z.&nbsp;B. 208 km.&nbsp;</p>



<p>Das Ergebnis wird direkt in der Anzahl der Erden dargestellt und über den Info-Button der Vergleich mit anderen Staaten. Auch der persönliche Earth Overshoot Day taucht hier auf. Von dort gelangt mensch auch zur Weltkarte mit den Werten aller Länder. Und es werden weiterführende Artikel verlinkt mit Lösungsvorschlägen (leider nur auf Englisch verfügbar). Auch hier werden gha für allgemeine Infrastruktur hinzugerechnet.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN.png" alt="" class="wp-image-699" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN.png 1000w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN-300x150.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/Ergebnis-GFN-768x384.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Ergebnis ökologischer Fußabdruck &#8211; Rechner Global Footprint Network</figcaption></figure>



<p>Durch die etwas genauere Abfragen verbrauche ich bei laut diesem Rechner nur 1,9 Planeten. Das sind 3,3 gha. Es bestätigt aber auch die Aussage auf der Seite &#8222;Brot für die Welt&#8220;, dass sich die Ergebnisse durch die Angabe von Ökostrom, genauere km Angaben etc. nur geringfügig verbessern. Trotzdem bleibt es ein erschreckendes Ergebnis. Der CO2-Verbrauch wird hier auf 5,2 t/Jahr geschätzt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">CO2-Fußabdruck &#8211;&nbsp;<a href="https://uba.co2-rechner.de/de_DE" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Umweltbundesamt</a></h3>



<p>Bereits in der Einleitung wird klar, dass wir als Gesellschaft einen langen Weg vor uns haben. Aktuell verbraucht ein in Deutschland lebender Mensch 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Um die Klimaziele erreichen zu können, müssen wir auf 1 Tonne pro Person und Jahr runterkommen. Auf anderen Seiten habe ich auch von 2,7 Tonnen pro Person und Jahr gelesen. Der Wert ist zwar etwas höher, aber es bleibt ein weiter Weg. Hier kann das persönliche Verhalten nur der Anfang sein.</p>



<p>Der Rechner vom Umweltbundesamt bietet einen CO2-Schnellcheck an. Dadurch bekommt mensch ein erstes Ergebnis und kann dieses bei Bedarf durch weitere Fragen nachschärfen.&nbsp;</p>



<p>Genauere Angaben werden in den Bereichen Wohnen, Strom, Mobilität, Ernährung und sonstiger Konsum abgefragt. Wo die anderen beiden Tools optisch mit Grafiken unterstützt werden, werden hier nur die Daten abfragt. Für das, was mensch wissen will, aber ausreichend.&nbsp;</p>



<p>Das Ergebnis gibt den Jahres-CO2-Ausstoß in Tonnen an. Und vergleicht das eigene Ergebnis mit dem deutschen Durchschnitt und zeigt an, wo mensch selber bereits CO2 vermeidet. Von dort werden weitere Artikeln verlinkt, wie CO2 eingespart werden kann. Im Ergebnis sind auch hier CO2 Mengen für öffentliche Bereiche wie Verwaltung enthalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery alignwide columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="487" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-1024x487.png" alt="" data-id="701" data-full-url="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck.png" data-link="https://jennysview.de/?attachment_id=701" class="wp-image-701" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-1024x487.png 1024w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-300x143.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck-768x365.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Schnellcheck.png 1126w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="436" src="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-1024x436.png" alt="" data-id="700" data-full-url="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis.png" data-link="https://jennysview.de/?attachment_id=700" class="wp-image-700" srcset="https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-1024x436.png 1024w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-300x128.png 300w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis-768x327.png 768w, https://jennysview.de/wp-content/uploads/2021/04/UBA-Endergebnis.png 1118w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Ergebnis CO2-Fußabdruck &#8211; Rechner Umweltbundesamt</figcaption></figure>



<p>Das erste Bild zeigt die Ergebnisse aus dem Schnellscheck. Hier liegt mein CO2-Verbrauch noch bei 9,7 t/Jahr. Durch die weiteren Fragen wurden statistische Annahmen durch meine Werte ersetzt und mein Verbrauch liegt im Ergebnis (Bild 2) bei 6,1 t/Jahr. Viel besser, aber auch noch weit weg von den notwendigen 1-3 t/Jahr. Es ist ca. 1 Tonne mehr als beim Rechner vom Global Footprint Network, was natürlich auch dran liegt, dass die Fragen in diesem Rechner gezielt meinen CO2-Verbrauch abfragt. Aber auch zeigt sich, dass mein Verhalten bereits Einfluss auf meinen CO2-Verbrauch im Vergleich zu den Durchschnittswerten hat. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Alle Rechner haben ihre Vor- und Nachteile und keiner wird ein hundertprozentiges Ergebnis liefern. Aber braucht es in meinen Augen nicht.&nbsp;Alle Rechner kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Abweichung liegen an den verschiedenen Fragen und Schwerpunkten. </p>



<p>Wir können CO2 Rechner nutzen, um festzustellen, wie sich unser Leben auf den Ausstoß auswirkt und die Daten als Grundlage nehmen um CO2 zu kompensieren. Bei Utopia gibt es bereits eine <a href="https://utopia.de/ratgeber/fliegen-co2-kompensation-ausgleich/" target="_blank" aria-label="Übersicht verschiedener Anbieter (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">Übersicht verschiedener Anbieter</a>. Damit habe ich mich auch noch nicht beschäftigt. </p>



<p>Die Bestimmung des ökologischen Fußabdrucks zeigt ganz eindeutig, dass wir endlich handeln müssen. Gerade die Industriestaaten verbrauchen den Planeten auf Kosten der anderen.&nbsp;</p>



<p>Ich nehme aus diesen Rechnern jedes Mal wieder Anregungen mit, wo ich noch bei mir etwas ändern kann. Sei es der Müll, der nach wie vor bei uns zu Hause entsteht, die Ernährung, die noch nicht zu 100% pflanzlich ist oder mein Konsum im Allgemeinen. Ob Konsum überhaupt nachhaltig sein kann, darüber habe ich schon einen <a aria-label="eigenen Artikel (opens in a new tab)" href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">eigenen Artikel</a> geschrieben. </p>



<p>Letztlich ist aber auch klar, jede:r für sich alleine kann den Planeten nicht retten. Aber nur durch den persönlichen Bewusstseinswandel wird es zu einer Änderung in der Gesellschaft kommen. Jede:r kann ein Vorbild für andere sein. Und auch erst dann wird die Politik wirklich einschneidende Änderungen vornehmen wollen und können. Selten werden Politiker:innen gewählt oder wiedergewählt, wenn sie Änderungen vornehmen wollen, mit denen die Mehrheit der Bevölkerung nicht einverstanden ist. Deswegen braucht es jede:n Einzelne:n von uns, um einen gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen, der dann den Planeten rettet. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background is-style-default" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Hast du schon einmal einen solchen Rechner genutzt? Wie war dein Ergebnis?</p>



<p>Es gibt bei den Ergebnisse kein richtig oder falsch, sondern sie bilden nur deine aktuelle Lebensweise ab und zeigen, wo jede:r von uns ansetzen kann um nachhaltiger zu leben. Ich habe meine Ergebnisse auch nicht geteilt um zu zeigen, wie gut ich schon bin, sondern das mein Verhalten Auswirkungen hat. Wenn alle einige der Anregungen umsetzen, dann können wir gemeinsam den Earth Overshoot Day nach hinten verschieben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.footprintnetwork.org/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">https://www.footprintnetwork.org/</a></li><li><a href="https://utopia.de/ratgeber/oekologischer-fussabdruck-aus-diesen-faktoren-setzt-er-sich-zusammen/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://utopia.de/ratgeber/oekologischer-fussabdruck-aus-diesen-faktoren-setzt-er-sich-zusammen/</a></li><li><a href="https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/255298/oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/255298/oekologischer-fussabdruck-und-biokapazitaet</a></li><li><a href="https://utopia.de/ratgeber/co2-rechner-5-webseiten-mit-denen-du-deine-klimabilanz-errechnen-kannst/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://utopia.de/ratgeber/co2-rechner-5-webseiten-mit-denen-du-deine-klimabilanz-errechnen-kannst/</a></li><li><a href="https://utopia.de/ratgeber/co2-aequivalente-was-diese-angabe-bedeutet/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener nofollow" class="rank-math-link">https://utopia.de/ratgeber/co2-aequivalente-was-diese-angabe-bedeutet/</a></li></ul>



<p></p>
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		<title>9 Tipps für einen plastikfreien Alltag</title>
		<link>https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 13:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Anregungen]]></category>
		<category><![CDATA[blognacht]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[plastikfreien Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich den eigenen Plastikverbrauch bewusst zu machen ist wichtig. Natürlich ist es nicht einfach von heute auf morgen komplett auf Plastik zu verzichten. Dabei geht es besonders um Einweg- bzw. Verpackungsplastik. Daher hier meine Tipps für einen plastikfreien Alltag. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">9 Tipps für einen plastikfreien Alltag</h1>



<p>Plastik braucht eine lange Zeit, um sich zu zersetzen, wobei „zersetzen“ das falsche Wort ist. Plastikteile werden immer kleiner, mikroskopisch klein, aber nie vollständig abgebaut. Auch recyceln ist keine hundertprozentige Lösung, dazu wird es ein anderes Mal einen Artikel geben. Deswegen ist es wichtig, sich den eigenen Plastikverbrauch bewusst zu machen. Natürlich ist es nicht einfach von heute auf morgen komplett auf Plastik zu verzichten. Mir geht es auch nicht um Geräte etc. aus Kunststoff, die meist eine längere Lebenszeit haben, sondern um Einweg- bzw. Verpackungsplastik. Daher hier meine Tipps für einen plastikfreien Alltag.&nbsp;</p>



<p>In meinem Artikel <a href="https://jennysview.de/11-tipps-um-dein-bad-nachhaltig-zu-gestalten/" target="_blank" aria-label="11 Tipps für ein nachhaltiges Bad (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">11 Tipps für ein nachhaltiges Bad</a> sind bereits einige Vorschläge enthalten, die werde ich hier nicht wiederholen. Schaut euch einfach den Artikel an.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Stoffbeutel</h2>



<p>Mittlerweile sind die Plastiktüten und Papiertüten im Einzelhandel kostenpflichtig. Aber durch die Produktion entstehen u. a. CO2-Emissionen, dies ließe sich nur durch eine häufige Nutzung ausgleichen. Meist halten diese Tüten aber nur ein bis zwei Einkäufe. Deswegen als Tipp einfach in alle Taschen/Rucksäcke oder ins Auto Stoffbeutel packen. Dann habt ihr für einen spontanen Einkauf immer einen Beutel dabei und müsst kein Geld für eine Tüte ausgeben und schont die Umwelt.</p>



<p>(Auch beim Stoffbeutel entstehen CO2-Emissionen, daher kauft nicht zu viele und nutzt die Beutel so lange wie möglich.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Gemüsenetze</h2>



<p>Im Supermarkt unverpacktes Obst und Gemüse so in den Korb oder aufs Band zu legen ist meist unpraktisch. Auch auf dem Wochenmarkt sind Champions oder Feldsalat leichter zu transportieren, wenn diese in einem kleinen Beutel sind. Diese Gemüsenetze gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten zu kaufen oder wer mit der Nähmaschine umgehen kann, näht sich aus einem Bettlaken oder T-Shirt eigene Netze.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. keine Müllbeutel kaufen – nutzen was sowieso in die vier Wände kommt</h2>



<p>Bei uns fällt bereits weniger Rest- oder Plastikmüll an. Aber es kommt doch immer noch etwas zusammen. Ich kaufe allerdings keine Müllbeutel mehr, sondern nutze, was durch die Einkäufe doch noch mit reinkommt. Der Beutel vom Toilettenpapier eignet sich gut als Mülltüte oder einfach aus Zeitungspapier Müllbeutel falten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Brotbeutel oder Dose zum Bäcker mitbringen</h2>



<p>Wir kaufen unser Brot meist ungeschnitten und bringen daher einen Baumwollbeutel zum Bäcker mit. Statt in die beschichtete Papiertüte bekommen wir das Brot in unseren Beutel. Für Kuchen nehmen wir einfach eine Dose mit und lassen uns den entsprechend abfüllen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Eigenen Thermobecher und/oder Flasche mitnehmen</h2>



<p>To go Becher halten das Getränk nicht warm und sind anfangs auch recht heiß. Daher einfach von zu Hause einen eigenen Thermobecher mitbringen oder unterwegs auffüllen lassen. Oder ihr kocht bereits zu Hause Tee oder Kaffee und nehmt diesen direkt mit.&nbsp;</p>



<p>Auch Wasser für unterwegs lässt sich am einfachsten zu Hause in die Edelstahl- oder Glasflasche füllen und bei Bedarf unterwegs nachfüllen. Mit entsprechender Vorbereitung braucht mensch unterwegs nichts Verpacktes kaufen. Wenn wir nur drei Stunden Zug fahren, haben wir einen Stoffbeutel voll Verpflegung mit (Tee, Wasser, Brot, Obst, Süßes). Könnte ja sein, dass wir unterwegs verhungern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Fertiggerichte reduzieren</h2>



<p>Frische Lebensmittel sind seltener in Plastik verpackt als Fertiggerichte. Viel Plastik lässt sich vermeiden, wenn mensch keine/kaum Fertiggerichte kauft. Das klappt bei mir mal mehr, mal weniger gut.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. „Keine Werbung“ auf dem Briefkasten</h2>



<p>Bei uns gibt es am Wochenende leider noch immer in plastikverschweißten Werbeblättchen. Daher einfach einen Aufkleber mit „Bitte keine Werbung“ an euren Briefkasten kleben und so unnötiges Plastik und Papier vermeiden. Mit der Zeit wird voraussichtlich weniger produziert, wenn immer weniger Haushalte die Werbung möchte.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Verpackungspapier als Geschenkpapier</h2>



<p>Geschenkpapier ist häufig beschichtet und wird nach einmaliger Verwendung entsorgt. Meist hat mensch einige Rollen mit verschiedenen Motiven zu Hause, die nicht immer benötigt werden, z. B. Weihnachtsmotive. Ich nutze mittlerweile das Packpapier von online Bestellungen und verwende es als Geschenkpapier. Entweder ganz schlicht, einfach nur das Papier mit einem Bändchen oder für die Kreativen kann mensch das Papier vorher bedrucken oder bemalen. Mir gefällt dies schlichte Papier mittlerweile viel besser als die ganzen bunten Verpackungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Kochbesteck</h2>



<p>Pfannenwender, Suppenkelle etc. gibt es in vielen Materialien Holz, Kunststoff und Metall. Zu empfehlen sind ganz klar Holz- und Metallbestecke, diese können bei starker Hitze nicht schmelzen und geben keine Partikel ins Essen ab. In diesem Fall gilt auch nicht aufbrauchen und dann neu oder gebraucht kaufen, sondern direkt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Möglichkeiten für einen plastikfreien Alltag</h2>



<p>Die Anzahl an plastikfreien Produkten wächst, beispielsweise Edelstahlbrotdosen. Es ist auch nicht nachhaltig, alle Plastikdosen zu entsorgen und sich neue Edelstahldosen zu kaufen. Ihr könnt die Dosen weiterverwenden für trockene Lebensmittel, solange ihr die Dosen nicht erhitzt. Oder einfach zweckentfremden als Aufbewahrungsboxen für Kleinkram. Lebensmittel lassen sich im Kühl- oder Gefrierschrank auch in Gläsern aufbewahren. Einfach leere Nussmus-, Marmelade oder Saftflaschen sammeln.&nbsp;<br>Bei &#8222;herkömmliche&#8220; Kaugummis besteht die Kaumasse häufig aus <a aria-label="Kunststoffen auf Erdölbasis (opens in a new tab)" href="https://projekte.meine-verbraucherzentrale.de/DE-MV/plastik-in-kaugummis-" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kunststoffen auf Erdölbasis</a>. Es gibt bereits erste Anbieter, die darauf verzichten. Leider sind die meist wieder verpackt.</p>
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