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	<title>Bücher &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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	<title>Bücher &#8211; Jenny&#039;s View</title>
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		<title>Die Abschaffung des Todes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 08:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Eschbach]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neuesten Bücher von Andreas Eschbach lese ich meistens, ohne mich vorher mit dem Inhalt zu beschäftigen. Ich fand bisher alle seine Bücher gut und gehe davon aus, dass es wieder so sein wird. 
Auch von "Die Abschaffung des Todes" bin ich nicht enttäuscht worden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Die Abschaffung des Todes &#8211; Buchbesprechung</h1>



<p>Rezensionsexemplar von <a href="https://www.netgalley.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NetGalley</a>*</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung</h2>



<p>»Der Tod löscht alles aus. Der Tod ist barbarisch. Und jetzt sagen Sie mir, warum sollten wir das dulden?«<br>Drei hochkarätige Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen ein zweites &#8218;Manhattan Projekt&#8216; ins Leben rufen. Nur ist das Ziel noch ehrgeiziger als damals die Entwicklung der Atombombe: Sie wollen den Tod abschaffen. Der Journalist James Windover entdeckt jedoch, dass die Unternehmer, während sie von Investoren Milliarden sammeln, insgeheim versuchen, einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen &#8211; weil sie eine Story fürchten, die er geschrieben hat. Was steht darin, das das Projekt gefährden könnte? James begibt sich auf die Suche nach dem Mann und gerät rasch selbst in tödliche Gefahr &#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung zu &#8222;Die Abschaffung des Todes&#8220;</h2>



<p>Die neuesten Bücher von Andreas Eschbach lese ich meistens, ohne mich vorher mit dem Inhalt zu beschäftigen. Ich fand bisher alle seine Bücher gut und gehe davon aus, dass es wieder so sein wird. <br>Auch dieses Mal bin ich nicht enttäuscht worden. </p>



<p>Um niemandem die Spannung zu nehmen, werde ich nicht mehr über den Inhalt sagen, als der Verlag selbst geschrieben hat. Gleichzeitig ist es dadurch sehr schwierig, etwas über das Buch zu sagen, ohne zu viel zu verraten.&nbsp;</p>



<p>Das Buch hat mich aus meiner Leseflaute herausgerissen, es war so spannend, dass ich es einfach weiter lesen musste. Ich wollte wissen, wohin die Reise geht. Neben der Darstellung von Wissen (stellenweise viel Neurologie) gibt es viele Wendungen, Action und moralische/philosophische Fragen über den Tod. </p>



<p>In der einen oder anderen Kritik habe ich gelesen, dass sich das Buch nicht Thriller nennen sollte, der Anteil sei viel zu gering. Bevor ich darüber schreibe, habe ich die Definition eines Thrillers nachgeschlagen.  Und mich hier bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thriller" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Wikipedia</a> bedient.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Der <strong>Thriller</strong> (Lehnwort aus englisch <em>thrill</em> „Schauer, Erregung, Sensation“) ist sowohl ein Literatur- als auch ein Filmgenre mit verschiedenen, sich teilweise überlappenden Subgenres. Charakteristisch für den Thriller ist das Erzeugen eines Thrills, einer Spannung, die nicht nur in kurzen Passagen, sondern während des gesamten Handlungsverlaufs präsent ist, ein beständiges Spiel zwischen Anspannung und Erleichterung. Häufig anzutreffen sind weitläufige Spannungsbögen, Spannungsmusik, Cliffhanger und Red Herrings.</p>
</blockquote>



<p>Um auf die Frage zurückzukommen, ob es zu wenig spannend war. Ich muss sagen, dass ich das nicht so empfinde. An ein, zwei Stellen hatte ich eher das Gefühl, dass noch eine Actionszene reingeschrieben wurde, um einem Thriller gerecht zu werden. Für mich brauchte es diese Action nicht, allein der Inhalt der Geschichte und die verschiedenen Gedanken und Sichtweisen auf die Abschaffung des Todes waren spannend genug.</p>



<p>Während und auch nach dem Lesen des Buches habe ich mich gefragt, will ich ewig leben, habe ich Angst vor dem Tod, wie weit habe ich mich mit meinem Tod beschäftigt?Wie wahrscheinlich viele andere auch, mag ich es nicht, über meine eigene Sterblichkeit so genau nachzudenken. Ewig zu leben erscheint mir auch nicht so reizvoll. Möglichst gesund alt zu werden und dann friedlich einzuschlafen, ist wohl die Hoffnung der meisten. Das Buch regt vielmehr zu der Frage an: Wie will ich leben?  </p>



<p>Aber nicht nur dieses Kernthema der Geschichte fand ich sehr interessant, sondern auch die Darstellung der Zeitung des Journalisten James Windover, seine sehr exklusive und teure Zeitung hat sich auf die Fahnen geschrieben, wirklich so objektiv wie möglich zu sein. Reine Fakten und Beschreibungen ohne Wertung und Dramatisierung. So eine Zeitung hätte ich auch gerne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Für mich wieder ein gelungenes Werk von Andreas Eschbach. Ich denke Menschen, die sich mit dem Thema Tod schwer tun, sollten dieses Buch nicht lesen. Ansonsten ein spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Titel</td><td>Die Abschaffung des Todes <br>Die Unsterblichkeit ist nur ein paar Milliarden Dollar entfernt.</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Andreas Eschbach</td></tr><tr><td>Verlag</td><td><a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/52762631/andreas_eschbach_die_abschaffung_des_todes.html" target="_blank" rel="noopener">Lübbe, 2024</a></td></tr><tr><td>Seiten</td><td>655</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>3751760903</td></tr><tr><td>Preis</td><td>26,00 € Hardcover 19,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<p>*Auch wenn ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, beeinflusst dies nicht meine Bewertung.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rezension Brain Blues &#8211; Schutz durch Ängste und Depressionen?!</title>
		<link>https://jennysview.de/rezension-brain-blues-schutz-durch-angste/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 07:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
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					<description><![CDATA[Buchbesprechung zu "Brain Blues Warum unser Kopf uns mit Ängsten und Depressionen schützen will und wie es gelingt, sie zu überwinden" - für mich selbst auch sehr spannend, um mehr über meine Ängste zu erfahren. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Rezension Brain Blues &#8211; Schutz durch Ängste und Depressionen?!</h1>



<p>Rezensionsexemplar vom <a href="https://blogger.penguinrandomhouse.de/bloggerportal/index.html" target="_blank" rel="noopener">Blogger Portal</a>*</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klappentext</h2>



<p>Wer psychische Probleme hat, meint häufig, mit seinem Gehirn sei etwas nicht in Ordnung. Doch Ängste und depressive Gefühle sind biologisch natürliche Reaktionen – Überreste aus der längst vergangenen Zeit, als Hunger und Infektionen allgegenwärtige tödliche Bedrohungen waren. Wir sind nicht dafür gemacht, dauernd glücklich zu sein, denn sonst hätten unsere Vorfahren nicht lange überlebt.<br><br>Zu erwarten, ständig glücklich zu sein, ist nicht nur anstrengend und unrealistisch &#8211; es kann auch den genau gegenteiligen Effekt haben. Der Psychologe und schwedische Bestsellerautor Anders Hansen zeigt, wie menschliches Wohlbefinden funktioniert und wieso uns auch in guten Zeiten Ängste und Sorgen plagen &#8211; und wie wir sie in den Griff bekommen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung</h2>



<p>Vorab: Es geht auch darum, wenn sich Menschen manchmal ängstlich und schlecht fühlen und wie dies einordnen können. Aber vor allem geht es um Ängste und depressive Gefühle, die das eigene Leben einschränken. Dies sollte gegebenenfalls mit therapeutischer Hilfe aufgearbeitet werden.&nbsp;</p>



<p>Das Buch und die Beschreibung haben mich direkt angesprochen. Seitdem ich mir <a href="https://jennysview.de/hochstaplerin-und-aengstlich-mein-leben/">meiner Angststörung</a> bewusst bin und mich mehr mit dem Thema beschäftige und an meinen Ängsten arbeite, nehme ich natürlich auch mehr Bücher zu diesem Thema wahr. Hier gefällt mir besonders der Ansatz, dass Ängste und Depressionen eine Funktion erfüllen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es [unser Gehirn] hat eine wichtige, klar zugeschnitten Aufgabe &#8211; unser Überleben zu sichern &#8211; und zeigt uns die Welt, so wie wir sie sehen müssen, um darin überleben zu können. </p>
<cite>Seite 43</cite></blockquote>



<p>Anders Hansen erklärt leicht verständlich und gut strukturiert die Funktion von Ängsten und Depressionen. Die Grundlagen liegen in der Entwicklung des Menschen und die heutige Zeit stellt nur einen Bruchteil der Menschheit dar. Das Gehirn konnte sich noch nicht an die veränderte Umwelt anpassen. Deshalb sind bestimmte Reaktionen wie Ängste und depressive Gefühle nur schwer mit unserem Leben in Einklang zu bringen.&nbsp;</p>



<p>Als Beispiel führt er an, dass viele Menschen mehr Angst vor Spinnen und Schlangen haben als vor Autos. Dabei sind Autos in den meisten Ländern lebensbedrohlicher als Spinnen.</p>



<p>In den einzelnen Kapiteln geht der Autor auf die Entstehung von Ängsten und Depressionen ein und setzt sie in Bezug zu unserem heutigen Leben. Er benennt Auslöser und zeigt auf, was dagegen helfen kann.</p>



<p>Dazu gehören Bewegung und soziale Kontakte (Es geht darum, nicht einsam zu sein. Was ist das Gegenteil von Einsamkeit?) Aber auch das Verständnis für die biologische Funktion unseres Gehirns.&nbsp;</p>



<p>Solche Erklärungen helfen mir. Weg von dem Gedanken, was bei mir anders ist als bei anderen oder warum ich so sein muss. Zu verstehen, dass das Gehirn mit Ängsten und depressiven Gefühlen das Überleben sichern muss und so unter anderem auf Stress reagiert. Das gibt mir eine weitere Perspektive.&nbsp;</p>



<p>Ich äußere mich selten zur Optik eines Buches. Meistens, weil es mir weder besonders gut noch schlecht gefällt. Bei Brain Blues unterstreicht das Cover für mich den Inhalt des Buches. Der blaue Farbklecks passt gut zum Thema. Außerdem beginnt jedes Kapitel mit einem Bild, das zur Kapitelüberschrift passt und mich gleichzeitig an Bilder in Arztpraxen erinnert. Optisch ist es ein sehr harmonisches Gesamtbild.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ein spannendes Buch über die Biologie unseres Gehirns und die Auslöser von Ängsten und Depressionen und dabei leicht erklärt. Mich bereichert das Buch, um meine Ängste noch besser zu verstehen. Wer sich mehr für die Vorgänge interessiert, egal ob mensch selbst unter Ängsten und Depressionen leidet, findet hier einen guten Einstieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Brain Blues Warum unser Kopf uns mit Ängsten und Depressionen schützen will und wie es gelingt, sie zu überwinden</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Anders Hansen</td></tr><tr><td>Verlag</td><td><a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/49237101/anders_hansen_brain_blues.html" target="_blank" rel="noopener">Goldmann, 2023</a></td></tr><tr><td>Seiten</td><td>288</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>3442179793</td></tr><tr><td>Preis</td><td>13,00 € Taschenbuch <br>  9,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<p>*Auch wenn ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, beeinflusst dies nicht meine Bewertung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Kennst du einen Begriff, der das Gegenteil von Einsamkeit beschreibt?</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Weg aus der Klimakrise </title>
		<link>https://jennysview.de/der-weg-aus-der-klimakrise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 10:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Buchbesprechung zu "Der Weg aus der Klimakrise". Ein interessantes und meinen Augen viel zu unbekanntes Buch. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Der Weg aus der Klimakrise&nbsp;</h1>



<p>Rezensionsexemplar* von Svend Andersen</p>



<p>Wie ihr meinen letzten Rückblicken entnehmen konnten, hänge ich mit einigen Rezensionen hinterher. Auch bei dieser. Gelesen habe ich es bereits im <a href="https://jennysview.de/meine-leseliste-2022/" target="_blank" data-type="post" data-id="980" rel="noreferrer noopener">April 2022</a> und zwar gemeinsam mit Antje von <a href="https://das-buchzuhause.de/der-weg-aus-der-klimakrise-von-svend-andersen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Buchzuhause</a>. Es war sehr schön ein Sachbuch als Buddyread zu lesen, dadurch konnten wir uns abschnittsweise dazu austauschen. Schaut gerne mal bei Antje vorbei, neben Klimabücher gibt es weitere Rezensionen zu den verschiedensten Themen.&nbsp;</p>



<p>Bevor du nun die Rezension lesen kannst, noch einige Gedanken von mir vorab zum Buch. Ich habe mich sehr gewundert bzw. tue es immer noch, dass ein Klimabuch aus dem Quadriga Verlag, der zum Bastei Lübbe Verlag gehört, so wenig bekannt bzw. auch bei Bookstagram nicht oder kaum aufgetaucht ist. Dabei halte ich dieses Buch &#8211; ohne bereits das Fazit vorweg nehmen zu wollen &#8211; für eine gute Lösungsskizze für die Senkung der Treibhausgase. Es müsste viel bekannter sein.</p>



<p>Als ich im April mit dem Buch anfing, wurde auch der dritte Teilbericht vom <a href="https://www.ipcc.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IPCC </a>veröffentlicht. Die Aussagen des ersten Kapitel des Buches und die des Berichtes stimmen sehr überein.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzbeschreibung</h2>



<p>„Die Klimakrise ist das drängendste Thema, die wichtigste Aufgabe der kommenden Jahre, da sind sich alle Politiker einig! Doch wissen sie eigentlich, was sie wirklich tun müssten, welche Instrumente längst da sind &#8211; und welche wirken? Als Treibhausgas-Experte hat der Deutsche Svend Andersen Antworten, denn in seiner Wahlheimat Kanada ist Klimaschutz längst Staatsauftrag. Treibhausgas-Buchhalter Andersen analysiert und zeigt, wie mit wenigen Maßnahmen große Wirkung erzielt werden kann.“ Vom <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/44730702/svend_andersen_der_weg_aus_der_klimakrise.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ecobookstore</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung zu &#8222;Der Weg aus der Klimakrise&#8220;</h2>



<p>Ich fand den Einstig ins Buch „Der Weg aus der Klimakrise“ sehr angenehm. Es wird am Beispiel der Messstation auf dem Vulkan Mauna Loa die Keeling-Kurve erklärt.</p>



<p><strong>Exkurs Keeling Kurve</strong></p>



<p>Bereits 1958 begann der Klimaforscher Charles David Keeling mit seiner Arbeit an der Scripps Institution of Oceanography. Die Aufgabe, die er sich stellte, war damals ziemlich revolutionär. Keeling machte sich als erster daran, systematisch den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu messen. […] Das Dach des hawaiianischen Vulkans liegt weit entfernt von großen CO2-Quellen, die seine Messungen hätten beeinflussen können. […] Keelings auserwählter Messpunkt lag damals wie heute so gut wie immer über der Wolkendecke. Nicht einmal die umliegenden Inseln mit ihren wenigen Häfen und Flughäfen konnten seine Werte beeinträchtigen. […]



<p>Die Keeling-Kurve ist bis heute die wichtigste Referenz, wenn es um die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre geht. Seit Jahrzehnten steigen die Werte immer schneller an. Bei etwas 500 ppm (CO2-Konzentration) ist der Point of no Return erreicht: Die Erderwärmung wird sich dann nicht mehr aufhalten lassen. Wer die monatlichen Werte der Messstation verfolgen möchte, kann das auf folgender Webseite tun: <a href="https://gml.noaa.gov/ccgg/trends/monthly.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://gml.noaa.gov/ccgg/trends/monthly.html</a><br>Seite 23 f. &#8211; <strong>Exkurs Ende</strong></p>



<p>Die Erläuterung zur Kurve und die Bedeutung der Werte werden durch eine persönliche Geschichte des Autors, wie er die Messstation besucht, ergänzt. Dies lockert die Theorie auf.&nbsp;</p>



<p>Der Fokus des Autors liegt ganz klar auf der Reduktion der CO2-Emissionen bzw. konkreter der Treibhausgase als Weg aus der Klimakrise. Da es immer einen natürlich CO2 Gehalt in der Atmosphäre gab und es hier zu natürlichen Schwankungen kommt, aber erst durch die Industrialisierung steigen die Emissionen rasant, also der menschengemachten (anthropogenen) Kohlenstoffdioxid-Gehalt, plus Methan und Lachgas, steigen in der Atomsphäre und werden als Treibhausgase zusammen gefasst.</p>



<p>Zu Beginn werden viele Grundlagen wie der Treibhauseffekt, IPCC, Folgen des Klimawandels etc. anschaulich und verständlich erläutert. So wird eine Grundlage für die folgenden Kapitel geschaffen.&nbsp;</p>



<p>Neben der klaren Konzentration auf die Reduktion der Treibhausgase, macht er auch deutlich, dass wir nicht mehr die Zeit haben auf Innovationen zu warten, da ein sofortiges Handeln notwendig ist.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Unverantwortlich ist es darum, auf die eine klimarettende Technologie von der Industrie oder auf eine geniale Erfindung einer jungen Firma zu warten. Auch ist es heikel, auf Ideen zu setzen ,die sich noch entwicklen müssen oder eines Tages vielleicht erst auftauchen werden. Solche Innovationen können irgendwann zur Lösung beitragen, und es ist wichtig, kluge Neuerungen auf diesem Gebiet zu fördern. Aber die Lösung kann es nicht sein. Technologien müssen jetzt zum Einsatz kommen, Probleme jetzt gelöst werden &#8211; mit Methoden und Wegen, die zuverlässig und bereist erprobt sind. Und es gibt diese bewährten Mittel und Wege längst. Wir müssen sie nur konsequent einsetzen.&nbsp;</p>
<cite>Seite 81</cite></blockquote>



<p>Auch macht er an mehreren Stellen deutlich, dass es zwar wünschenswert ist, wenn jeder Mensch auf sein persönliches Handeln achtet, aber dies wird nicht zum Ziel führen. Es braucht den Systemwechsel.&nbsp;</p>



<p>Um dies aber erreichen zu können, braucht es erst einmal eine einheitliche Grundlage und hier kommt sein Wissen als Treibhausgasbuchhalter zum Tragen. Es gibt zwei wichtige DIN Normen, die eine einheitliche Bilanzierung der Treibhausgase ermöglicht. Dadurch könnten Kommunen oder einzelne Produkte miteinander verglichen werden. Dies würde endlich die erforderliche Transparenz schaffen und ermöglicht es den Regierungen bessere Entscheidungen zu treffen.&nbsp;</p>



<p>Auch kritisiert er, dass häufig beim Klimaschutz Ziele anderer Maßnahmen wie Ökologie und Naturschutz zusammen geworfen werden. Nicht alles was ökologisch gut ist, ist hinsichtlich des Klimaschutzes durch Reduktion der Treibhausgase sinnvoll.&nbsp;</p>



<p>In einem eigenen Kapitel erklärt der Autor warum die CO2-Steuer und der Zertifikathandeln uns und der Wirtschaft nur schadet. Ich fand die Erklärungen mega einleuchtend und seinen Vorschlag für Produkte, die in der EU verkauft werden sollen eine Obergrenze für Treibhausgase zu definieren und allen aufzuerlegen sinnvoller. Gleichzeitig frage ich mich, warum zum Teufel machen wir das nicht so. Dies würde auch Produzenten und Verkäufer aus Nicht-EU-Staaten dazu verpflichten diese Grenzwerte einzuhalten, wenn sie auf dem europäischen Markt ihre Waren anbieten wollen. Dadurch würde die Wirtschaft innerhalb der EU nicht benachteiligt.&nbsp;</p>



<p>Es gibt noch weitere sehr spannende Erklärungen des Autors, die ich hier gar nicht alle aufführen kann. Für mich war im Buch der einzige Wehrmutstropfen, die ausufernden persönlichen Storys. Anfangs und zwischendurch lockerte es das Sachbuch auf, irgendwann habe ich mich aber gefragt, wozu ich dies alles wissen muss. Es hätten gerne einige Anektdötchen weniger sein dürfen.&nbsp;</p>



<p>Im letzten Kapitel stellt Svend Andersen u. a. seine Lösung vor, wie der einzelne Mensch Einfluss nehmen kann. Über die kommunale Politik sollen Klimabilanzen der Kommunen eingefordert werden, hier sollen Länder und Bund finanzielle Anreize ermöglichen und Treibhausgasbilanzen wie Finanzbilanz für Unternehmen verpflichten vorschreiben. Aber auch auf Ebene der EU Mitglieder sollten Treibhausgasbilanzen erstellt werden, damit die sichtbarer wird, wo die größten Treiber sind.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ich muss dir dieses Buch &#8222;Der Weg aus der Klimakrise&#8220; ans Herz legen, in meinen Augen bietet es durch seine Konzentration auf die Treibhausgase und besonders deren Reduzierung eine gute und umsetzbare Lösung, um die Klimakrise abzuwenden. Es wird alles verständlich beschreiben und durch persönliche Geschichten ergänzt, auch wenn diese zwischendurch ein wenig zu viel sind. Zusätzlich bietet es Lösungswege auf, wie ein Systemwechsel angestoßen werden kann. Es ist eines der besten Sachbücher, welches ich in 2022 gelesen habe. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Der Weg aus der Klimakrise &#8211; Endlich sagen, was Sache ist. Endlich wollen, was hilft. Endlich tun, was wirkt.</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Svend Andersen</td></tr><tr><td>Verlag</td><td><a href="https://www.luebbe.de/quadriga/buecher/gesellschaft/der-weg-aus-der-klimakrise/id_8709297" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quadriga</a>, 2021</td></tr><tr><td>Seiten</td><td>320</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>978-3-86995-109-6</td></tr><tr><td>Preis</td><td>20,00 € Hardcover 14,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Autor</h2>



<p>Svend Andersen, MBA, Dipl.-Psych., ist Treibhausgasbuchhalter und Firmengründer eines Purpose Unternehmens, das Beratungs- und Softwarelösungen für effektiven Klimaschutz anbietet. Er berät Städte, Regierungen, internationale Konzerne sowie Umwelt- und Bürgervereine. Er lehrt Treibhausgasbuchhaltung und Sustainable Business Leadership an der University of British Columbia, dem British Columbia Institute of Technology und der Simon Fraser University.</p>



<p>*Auch wenn ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, beeinflusst dies nicht meine Bewertung des Buches.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#5ad9b3;color:#5ad9b3"/>



<p>Was hältst du von der Idee, das Kommunen, Staaten, Unternehmen und Produkte angeben müssen, wieviel Treibhausgase sie verbrauchen?</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Portion Hoffnung &#8211; Utopien für Realisten</title>
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					<comments>https://jennysview.de/portion-hoffnung-utopien-fuer-realisten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 09:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[#12für2023]]></category>
		<category><![CDATA[besserleben]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[ns neue Jahr bin ich mit einem Sachbuch gestartet, welches ein solcher Lichtblick ist. Es gibt mir eine Portion Hoffnung (ich brauche mehr solcher Bücher). Utopien für Realisten von Rutger Bregman, übersetzt von Stephan Gebauer. Daher will ich es dir heute vorstellen, auch wenn es keinen direkten Bezug zur Nachhaltigkeit hat. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Portion Hoffnung &#8211; Utopien für Realisten</h1>



<p>An manchen Tagen, nee eher an vielen Tagen blicke ich pessimistisch auf unsere Zukunft. Klimakrise, viele, viele -Ismen und ein riesiger Druck auf jeden Menschen, sich möglichst zum allerbesten ihrer*seiner selbst zu optimieren und natürlich alleine dafür die Verantwortung zu tragen. Die Lichtblicke fallen mir kaum auf.&nbsp;</p>



<p>Ins neue Jahr bin ich mit einem Sachbuch gestartet, welches ein solcher Lichtblick ist. Es gibt mir eine Portion Hoffnung (ich brauche mehr solcher Bücher). Utopien für Realisten von Rutger Bregman, übersetzt von Stephan Gebauer. Daher will ich es dir heute vorstellen, auch wenn es keinen direkten Bezug zur Nachhaltigkeit hat.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt von Utopien für Realisten</h2>



<p>Schon der Untertitel der deutschen Ausgabe verrät, welche Themen der Rutger Bregman in Utopien für Realisten ansprechen will, die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen. Dabei geht es dann auch um Armut, ein erfülltes Leben und die Chance etwas gegen die Klimakrise zu tun (also doch ein Buch, welches gut zum Blog passt).</p>



<p>Zu Beginn beschreibt Bregman warum es Utopien braucht, was überhaupt Utopien sind und warum wir welche brauchen und vergessen haben danach zu streben.&nbsp;</p>



<p>Die nächsten Kapitel handeln von der Bekämpfung von Armut und letztlich geht es um das bedingungslose Grundeinkommen. Es wird von Projekten in den USA und Kanada berichtet, die zeigen, wie leicht Armut bekämpft werden kann, wenn der Staat allen Menschen Geld zum leben gibt, ohne Regeln und Kontrolle und um wie viel günstiger dies ist, als viele der Sozialprogramme. U. a. weil viele Programme wert auf Weiterbildungen etc. legen, natürlich ist Weiterbildung wichtig, aber solange der Kopf voller Sorgen über die Existenz ist, fehlt die Kapazität, sich damit zu beschäftigten. Sogar Richard Nixon hatte die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens geplant. Eine Reihe unglücklicher Umstände und natürlich politischen Ränken haben dies verhindert.</p>



<p>Ich muss mich etwas zurückhalten, es sind so viele spannende Einblicke in dem Buch, dass ich gerne alles etwas näher ausführen möchte. Wie den Bereich „Kennzahlen für eine neue Ära“, wo es darum geht, wie wir Wohlstand und Zufriedenheit in Zukunft messen wollen und warum das Bruttoinlandsprodukt (BIP) heute nicht mehr dafür geeignet ist. Wie die Illusion, wir haben für vieles keine Zeit, weil Effizienz und Produktivität ein zu hohen Stellenwert haben.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es war der Kapitalismus, der das Tor zum Land des Überflusses aufstieß, aber der Kapitalismus kann nicht die einzige Grundlage dieses Landes sein. Der Fortschritt wird mittlerweile mit wirtschaftlichem Wohlstand gleichgesetzt, aber im 21. Jahrhundert werden wir andere Wege finden müssen, um unsere Lebensqualität zu verbessern.</p>
<cite>Seite 27</cite></blockquote>



<p>Zur Mitte des Buches starte das Thema „die 15-Stunden-Woche“. Natürlich werden bekannte Ökonomen wie Keynes zitiert, die vorausgesagt haben, dass wir durch steigende Lebensstandard im Jahr 2030 nur noch 15 Stunden die Woche arbeiten müssten. Tja, und dann folgen viele Seiten, warum wir da bisher nicht angekommen sind. Dabei geht es auch um Care-Arbeit, gleiche Verteilung von Lohn- und Care-Arbeit. Und welche Probleme wir nicht alle lösen könnten, wenn wir weniger arbeiten, u. a. weniger Stress, weniger CO2 (Genuss von Wohlstand durch Freizeit, nicht Konsum), weniger Unfälle, weniger Arbeitslosigkeit, weniger Ungleichheit … und viele weitere Themen. Es geht auch um die Bedeutung von Jobs und deren „Wertigkeit“ im Sinne der Bezahlung. Natürlich gibt es auch Vorschläge, was geändert werden könnte. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Der Zweck einer kürzeren Arbeitswoche ist nicht, dass wir alle untätig herumsitzen können, sondern, dass wir den Dingen, die uns wirklich wichtig sind, mehr Zeit widmen können.</p>
<cite>Seite 171</cite></blockquote>



<p>Im letzten Drittel von Utopien für Realisten geht es um offene Grenzen und Entwicklungsarbeit und das vieles, was wir heute als Entwicklungsarbeit leisten, nicht den gewünschten Mehrwert bringt. „Offene Grenzen würden die ganze Welt doppelt so reich machen, wie sie heute ist.“ Seite 212</p>



<p>Die häufig gehörten Aussagen über Einwanderung aus dem globalen Süden nimmt Bregman auf und bringt dazu passende (teilweise belegt durch Studien) Gegenaussagen.&nbsp;</p>



<p>Im Nachwort geht Bregman noch darauf ein, warum die Politik häufig keine drastischen Maßnahmen anstoßen. Und warum es gerade hier die Utopie braucht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung zu Utopien für Realisten</h2>



<p>Für mich war die Gedanken, dass wir heute (im globalen Norden) in der Utopie leben, die sich die Menschen im Mittelalter gewünscht hätten (immer genug zu essen, ein Dach über dem Kopf, „nur“ 8 Stunden Lohnarbeiten am Tag = also im Überfluss leben) ein richtiger Aha-Effekt. Ich sehe häufig nur die Probleme und was schlecht läuft, aber vergesse zu würdigen, was ich bereits habe.&nbsp;</p>



<p>Egal welches der Themen im Buch angesprochen wird, es wird über Projekte und Vorhaben dazu berichtet, warum diese ggf. eingestellt wurden. Und vieles passt in das vorgestellte Schema, wie Utopien immer bekämpft werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Der renommierte Ökonom Albert Hirschman erklärt, alle Utopien würden anfangs mit drei Begründungen attackiert: Sie seien aussichtslos (es ist unmöglich), gefährlich (die Risiken sind zu groß) und widernatürlich (es wird in einer Dystopie enden). Aber Hirschman hat auch beobachtet, dass eine Utopie, wenn sei einmal verwirklicht ist, fast augenblicklich als vollkommen normal betrachtet wird.</p>
<cite>Seite 49</cite></blockquote>



<p>Wenn ich mir diese drei Punkte und einige aktuelle politische Diskussionen anschaue, würde ich sagen: es passt.&nbsp;</p>



<p>Daher brauchen wir heute neue Utopien, für die wir kämpfen wollen, um ein besseres Leben zu haben. Damit meine ich nicht, dass Bild des besseren Lebens aus Sicht des Kapitalismus. Es geht um Umverteilung, eine neue Definition von Wohlstand, die Erwerbsarbeit ist nicht mehr der einzige Sinn und Zweck des Daseins zu sehen und dabei noch die Klimakrise zu verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Einfach ein spannendes Sachbuch. Beim Schreiben der Rezi, bin ich wieder an den markierten Absätzen hängen geblieben und habe etwas gelesen. Mir gibt das Buch ein wenig mehr Hoffnung, doch von einer anderen, hoffentlich besseren Welt zu träumen, in der wir uns nicht alle selber fertigmachen und am Ende vernichten. Ich denke, ich werde mir das Buch irgendwann wieder aus der Bücherei ausleihen und noch einmal lesen. Daher eine große Leseempfehlung von mir. Schau mal, ob deine örtliche Bücherei „Utopien für Realisten“ hat. Wenn nicht, schreibe deine Bücherei an und frage nach, ob sie es in ihren Katalog mit aufnehmen wollen.&nbsp;</p>



<p>Auf meiner Liste <a href="https://jennysview.de/meine-leseliste-2023/" target="_blank" data-type="post" data-id="1147" rel="noreferrer noopener">#12für2023</a> steht ein weiteres Buch von Rutger Bregman „Im Grunde Gut“. Das Buch werde ich im März gemeinsam mit Antje von <a href="https://das-buchzuhause.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Buchzuhause</a> lesen. Ich freu mich schon sehr darauf. </p>



<p>Wenn du dich für das Thema Wohlstand ohne Wachstum interessierst, lege ich dir meine Buchbesprechung zu <a href="https://jennysview.de/wohlstand-ohne-wachstum/" target="_blank" data-type="post" data-id="1092" rel="noreferrer noopener">Tim Jacksons</a> Buch ans Herz. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Utopien für Realisten</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Rutger Bregman</td></tr><tr><td>Übersetzer*in</td><td>Stephan Gebauer</td></tr><tr><td>Verlag</td><td>Rowohlt- <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/38537122/rutger_bregman_utopien_fuer_realisten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link ecobookstore</a>, 2019</td></tr><tr><td>Seiten</td><td>304</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>978-3499633000</td></tr><tr><td>Preis</td><td>12,00 € Taschenbuch <br> 9,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Klappentext</h2>



<p>Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen: Noch vor 100 Jahren hätte niemand für möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie wirklich existieren würde. Doch wie begegnen wir den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, des Familienlebens, des gesamten globalen Gefüges? Der niederländische Vordenker Rutger Bregman sagt: «Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können.» Wir müssen es wagen, das Unmögliche zu denken, denn nur so finden wir Lösungen für die Probleme unserer Zeit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#57f3ba;color:#57f3ba"/>



<p>Findest du auch, wir brauchen wieder mehr Utopien? </p>
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		<title>Jahresrückblick 2022 &#8211; mein Beginn der persönlichen Entwicklung</title>
		<link>https://jennysview.de/jahresruckblick-2022-personlichen-entwicklung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 10:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[mein Jahresrückblick 2022 - zu den Themen Blog, Nachhaltigkeit, Lesen, Persönliches und Ausblick]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Jahresrückblick 2022 &#8211; mein Beginn der persönlichen Entwicklung</h1>



<p>Ich habe mir gerade erst einmal meinen Rückblick zu 2021 durchgelesen, vor allem ganz aufmerksam meinen Ausblick auf 2022. Wie es so häufig mit Plänen ist, es klappt nicht alles. Aber dazu komme ich jetzt. Ich unterteile meinen Jahresrückblick 2022 in die Bereiche Blog, Nachhaltigkeit, Lesen, Persönliches und Ausblick. </p>



<p>Also zuerst komme ich im Jahresrückblick 2022 zum</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blog</h2>



<p>Was soll ich sagen, der Anspruch war hoch zu Jahresbeginn. Ohne diesen Jahresrückblick habe ich bisher 41 Artikel veröffentlicht. Davon sind seit dem letzten Rückblick 12 hinzugekommen. Ein paar mehr hätten es sein dürfen. Besonders da noch einige Buchbesprechungen rund um Nachhaltigkeit, alternatives Wirtschaften und Lösungsideen für die Klimakrise ausstehen. Einige sind davon bereits im Entwurf geschrieben, andere nur eine Notizsammlung. Anfang Dezember habe ich darüber geschrieben, inwiefern meine Sorgen und Ängste mich vom Veröffentlichen abhalten. Dies und ein von mir erstellter Anspruch, den <a href="https://www.instagram.com/jennysview.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram-Feed</a> einheitlich zu gestalten, haben mich blockiert. </p>



<p>Zu den am meisten aufgerufenen Artikel seit Blogstart gehören:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="https://jennysview.de/leitfaden-konsumfasten-fuer-anfaenger/" target="_blank" data-type="post" data-id="929" rel="noreferrer noopener">Leitfaden &#8211; Konsumfasten für Anfänger</a> (274 Aufrufe)</li>



<li><a href="https://jennysview.de/blogparade-bestessachbuch2021/" target="_blank" data-type="post" data-id="888" rel="noreferrer noopener">Blogparade #BestesSachbuch2021</a> (251 Aufrufe)</li>



<li><a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" data-type="post" data-id="639">9 Tipps für einen plastikfreien Alltag</a> (204 Aufrufe)</li>
</ol>



<p>Nr. 2 und 3. waren auch schon im letzten Jahresrückblick unter den Top 3. Komischerweise sind meine persönlichen Top 3 wieder nicht darunter.&nbsp;</p>



<p>Zu meinen persönlichen Lieblingsartikel in 2022 gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://jennysview.de/hochstaplerin-und-aengstlich-mein-leben/" target="_blank" data-type="post" data-id="1130" rel="noreferrer noopener">Hochstaplerin und ängstlich = mein Leben</a><br>In diesem sehr, sehr persönlichen Artikel erzähle ich von meinen Ängsten und inwieweit sie mich auch vom bloggen abhalten.</li>



<li><a href="https://jennysview.de/tragt-das-individuum-die-verantwortung-fur-klimakrise/" target="_blank" data-type="post" data-id="1044" rel="noreferrer noopener">Trägt das Individuum die Verantwortung für die Lösung der Klimakrise?</a><br>Bei der Klimakrise wird immer auf die einzelne Person geschaut und was sie tut, häufig wird dabei viel zu wenig das System kritisiert.</li>



<li><a href="https://jennysview.de/wohlstand-ohne-wachstum/" target="_blank" data-type="post" data-id="1092" rel="noreferrer noopener">Buchbesprechung &#8211; Wohlstand ohne Wachstum</a><br>Eines der Bücher über alternatives Wirtschaften, welches ich in der Buchbesprechung genauer erläutere. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit</h2>



<p>Neben Kursen an der VHS habe ich mir auch Onlinevorträge der Heinrich-Böll-Stiftung angesehen. Für mich gab es viele neue Impulse und Themen, die weiter vertiefen möchte. Hast du schon mal was von der pluralen Ökonomie gehört? Für mich war der Begriff neu, wobei einige der alternativen Wirtschaftsmodelle darunter fallen. An der VHS habe ich, mit Zertifikat, am Kurs <a href="https://www.klimafit-kurs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">klima.fit </a>teilgenommen. Es war sehr informativ, aber so gar nicht, was ich erwartet hatte. Am Ende hätte ich vieles alleine zu Hause nachlesen müssen, Zeit dies zu besprechen war aber kaum, auch waren viele  Teilnehmende von der Kommune selber dabei (zwangsweise), dadurch gab es wenig Austausch bzw. neue Ideen für Projekte. </p>



<p>Unseren Verpackungsmüll haben wir nicht weiter reduziert, ich fürchte, es ist sogar mehr geworden, da wir aktuell viele Alternativprodukte kaufen. Leider hat im Sommer auch der Unverpacktladen bei uns im Ort schließen müssen. In der nächsten Stadt gibt es noch einen, aber da kommen wir nicht ganz so regelmäßig hin. Sehr schade. Dadurch kaufen wir natürlich auch wieder mehr Verpacktes.&nbsp;</p>



<p>Ob wir jede Woche etwas selber gemacht haben, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, irgendwann habe ich aufgehört, mir das aufzuschreiben. Aber alle zwei Wochen müsste in etwa passen.&nbsp;</p>



<p>Bücher und Kleidung liefen in etwa so, wie beim letzten Jahresrückblick. Wenig neues, vieles ausleihen bzw. gebraucht gekauft. Wobei ich einige „Kaufanfälle“ hatte und mich im Nachgang über mich selber geärgert habe.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lesen</h2>



<p>Letztes Jahr lief gut. Sachbuchziel erreicht, jeden Tag lesen hat fast jeden Tag geklappt an ca. 30 Tagen nicht, aber dennoch ein guter Schnitt und Romane habe ich quasi inhaliert. Mit den Sachbüchern und Romanen zusammen habe ich 262 Bücher gelesen. Völlig unerwartet. Ich denke auch nicht, dass sich das wiederholt. Ein bisschen Stolz bin ich trotzdem. Meine Leseliste 2022 findest du <a href="https://jennysview.de/meine-leseliste-2022/" data-type="post" data-id="980" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Persönliches</h2>



<p>Ein Jahr voller Erkenntnisse. Ich habe einige private und betriebliche Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation besucht. Und dabei viele Denkanstöße bekommen. Zum ersten Mal habe ich Bildungsurlaub in Anspruch genommen und mir ein Seminar über gewaltfreie Kommunikation rausgesucht. Ich bin noch lange nicht so weit, Teile davon in meiner Kommunikation umzusetzen. Aber Aspekte der gewaltfreien Kommunikation sind die klare Benennung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse und das ist gar nicht mal so einfach.&nbsp;</p>



<p>Dies in Verbindung mit den anderen Seminaren und auch der Therapie helfen mir dabei, mich anders wahrzunehmen und zumindest in meinem Kopf neue Wege zu finden. Als ersten Erfolg kann ich vermelden, dass ich über meine Ängste auf dem Blog geschrieben habe. Es stresst mich zwar immer noch ein wenig, aber das sollte besser werden. Da ich auf den Artikel nur positive Rückmeldungen bekommen habe.&nbsp;</p>



<p>Ich bin noch auf dem Weg und ob mensch bei der persönlichen Entwicklung überhaupt ein Ziel erreichen kann, weiß ich nicht. Aber für mich hatte das Jahr 2022 damit einige Überraschungen parat. Und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Meine Ängste bzgl. des Bloggens sind nicht weg, nur weil ich einmal darüber geschrieben habe. Aber es mir gegenüber einzugestehen, fördert hoffentlich meine Motivation, ein paar mehr als 12 Artikel sollen es in 2023 schon sein. </p>



<p>Auch will ich nicht mehr auf eine „einheitliche“ Optik in meinem <a href="https://www.instagram.com/jennysview.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Instagram-Feed</a> achten, es sieht zwar ein bisschen schöner aus. Allerdings schränkt es mich ein, weil ich denke „der Blogartikel muss warten, bis ich dieses und jenes auf Instagram gepostet habe“. Dann komme ich aber nicht dazu und der Artikel bleibt unveröffentlicht erst mal liegen. </p>



<p>Ich möchte weiterhin über Bücher, insbesondere Bücher alternativer Wirtschaftsmodelle lesen und schreiben. Mir spukt die Idee, eine Art Klima-Kolumne (oder Nachhaltigkeitskolumne) im Kopf herum. Es soll eine monatliche Kolumne werden, erste Themenideen habe ich auch schon. </p>



<p>Ich möchte erneut versuchen, jeden Tag zu lesen und dieses Jahr sollen es 24 Sachbücher werden, davon sind bereits 12 Bücher für die Challenge <a href="https://jennysview.de/meine-leseliste-2023/" data-type="post" data-id="1147" target="_blank" rel="noreferrer noopener">#12für2023 </a>ausgewählt. Für Romane gibt es erneut keine Zielvorgaben.</p>



<p>Ich glaube fest daran, dass jede Person so nachhaltig leben sollte, wie es ihr unter den eigenen Lebensumständen möglich ist. Bei uns zu Hause gibt es noch ein paar Verbesserungspotenziale, aber für die große Veränderung müssen wir ans System. Deswegen möchte ich mich gerne ehrenamtlich engagieren. Ich weiß noch nicht, bei welchen Verein oder was genau ich machen möchte. Aber das ist eines meiner Ziele für 2023.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#55fddb;color:#55fddb"/>



<p>Wie war dein Jahr 2022? Was wünscht du dir für 2023? Hast du einen Rückblick verfasst, verlinke gerne deinen Artikel in den Kommentaren und ich schau bei dir vorbei.&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Buchbesprechung &#8211; Wohlstand ohne Wachstum</title>
		<link>https://jennysview.de/wohlstand-ohne-wachstum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 07:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Alternatives Wirtschaften]]></category>
		<category><![CDATA[buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Postwachstumsökonomie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe in den letzten zwei Quartalsrückblicken bereits geschrieben, dass ich einige Bücher über alternativen Wirtschaftsmodelle lesen möchte. Wohlstand ohne Wachstum von Tim Jackson ist das zweite Buch aus dieser Kategorie. Zum ersten „Gemeinwohlökonomie“ steht die Rezi noch aus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Buchbesprechung &#8211; Wohlstand ohne Wachstum</h1>



<p>Ich habe in den letzten zwei Quartalsrückblicken bereits geschrieben, dass ich einige Bücher über alternativen Wirtschaftsmodelle lesen möchte. Wohlstand ohne Wachstum von Tim Jackson ist das zweite Buch aus dieser Kategorie. Zum ersten „Gemeinwohlökonomie“ steht die Rezi noch aus.&nbsp;</p>



<p>Da ich „Wohlstand ohne Wachstum“ aus der Bücherei ausgeliehen habe, hat diese Rezi Vorrang. Die Ausleihfrist ist ausgereizt und maximal verlängert. Morgen muss ich zur Abgabe.&nbsp;</p>



<p>Vermutlich werde ich die Rezi vor Veröffentlichung noch überarbeiten, sodass „morgen“ vor einigen Tagen war. 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzbeschreibung vom <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/32792554/tim_jackson_wohlstand_ohne_wachstum_das_update.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ecobookstore</a></h2>



<p>„Als Tim Jacksons Buch »Wohlstand ohne Wachstum« vor sieben Jahren erstmals erschien, avancierte es schnell zum Standardwerk. »Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf &#8211; aber nun brauchen wir einen anderen Motor«, lautete die kurze wie brisante Diagnose des renommierten britischen Ökonomen &#8211; und daran hat sich nichts geändert. Die Notwendigkeit umzusteuern ist dringlicher denn je, und so kommt die komplett überarbeitete Neuauflage der »Bibel der Wachstumskritik« gerade zur rechten Zeit.<br>Das Buch bietet eine fundierte Analyse der Auswirkungen der Finanzkrisen, legt den Fokus auf die ganze Welt und schildert die Herausforderungen und Chancen einer Postwachstumsgesellschaft, welche die öko-logischen Grenzen unseres Planeten nicht überschreitet und trotzdem in Wohlstand lebt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Meinung</h2>



<p>Ich glaube, mensch muss sich auf dieses Buch einlassen und ein bisschen was über wirtschaftliche Zusammenhänge wissen. An der ein oder anderen Stelle konnte ich nicht direkt folgen, bzw. musste die Hintergründe noch einmal nachlesen.&nbsp;</p>



<p>In den ersten Kapiteln beschreibt der Autor die Probleme mit unserem aktuellen Wohlstandsstreben durch Wachstum und kann belegen, dass wir durch Wachstum nicht für alle Menschen Wohlstand erreichen können. Die Grenzen des BIP werden aufgezeigt und wie wir uns als Menschen, Gesellschaft und Staaten in die Normen des Wachstumsgedankens und Konsumismus hineingelebt haben, sodass es uns allen schwerfällt, neue Normen und Regeln für Wohlstand anzuerkennen. Der Klimawandel und die endlichen Ressourcen werden uns früher oder später zu einem Umdenken zwingen. Besser wäre es, jetzt anzufangen, bevor wir nur noch reagieren können.</p>



<p>Im Buch beschreibt der Autor das Dilemma der aktuellen Wohlstandsdefinition ganz passend:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die soziale Stabilität ruht auf der wirtschaftlichen Stabilität. In einer wachstumsbasierten Wirtschaft ruht die wirtschaftliche Stabilität auf dem Wachstum. Die Regierung sieht sich also gezwungen, das Wirtschaftswachstum zu fördern, ganz einfach um die Stabilität zu erhalten.</p><cite>Tim Jackson &#8211; Wohlstand ohne Wachstum Seite 275 f.</cite></blockquote>



<p>Fasst unsere aktuelle Krisensituation in Deutschland auch gut zusammen. </p>



<p>Auch auf die Hoffnung, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln, geht er ein und kommt zur traurigen Schlussfolgerung. Theoretisch möglich, die technischen Voraussetzungen sind bereits da, aber durch das Ziel immer mehr Wachstum, immer Arbeitseffizienter zur produzieren etc., kommen wir nicht dahin. Sobald irgendwo etwas eingespart werden kann, wird wieder mehr produziert bzw. verbraucht.&nbsp;</p>



<p>Auch nachhaltiger oder grüner Konsum wird dies nicht ändern. Über nachhaltigen Konsum habe ich auch schon einmal geschrieben, den Artikel findet du <a href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" target="_blank" data-type="post" data-id="662" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Daher braucht es eine neue Definition von Wohlstand. Weg vom Wachstumsgedankden (besser, höher, weiter) sollte Wohlstand an der </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Qualität unseres Lebens und unserer Beziehungen, um die Widerstandsfähigkeit unserer Gemeinschaften und um unser Gefühl für individuelle und kollektive Sinngebung</p><cite>Tim Jackson &#8211; Wohlstand ohne Wachstum Seite 32</cite></blockquote>



<p>gemessen werden.</p>



<p>Natürlich müssend die Grundbedürfnisse (Nahrung, ein Dach über dem Kopf etc.) erfüllt sein, um sich dann weniger materialistischen Dingen zuwenden zu können. Hier sollten reichere, entwickelte Staaten die ärmeren Staaten unterstützen.&nbsp;</p>



<p>In späteren Kapiteln führt Tim Jackson in Wohlstand ohne Wachstum aus, dass unsere aktuelle Wohlstandsdefinition viel vom Materiellen abhängt. Aber materieller Reichtum kann nicht alle unsere Bedürfnisse erfüllen. Die meisten Menschen versuchen zwar über Materielles Anerkennung, Individualität, Zugehörigkeit, Glück im Allgemeinen zu erreichen. Viele haben aber schon festgestellt, der Reiz des Neuen verfliegt schnell und nur der nächste Kauf schafft ein neues Hochgefühl.&nbsp;</p>



<p>Genau darum geht es bei der Neudefinition von Wohlstand, weg von materiellen Exzessen (Reichtum) hin zu den Möglichkeiten sich physisch, psychisch und sozial zu entwickeln.&nbsp;</p>



<p>Für die Wirtschaft von morgen stellt der Autor vier Eckpfeiler vor: Unternehmen als Dienstleistung, Arbeit als Teilhabe, Investitionen als Zusage an die Zukunft und Geld als soziales Gut. Das Ziel ist eine Postwachtsums-Makroökonomie.</p>



<p>Auch wird das bekannte Dilemma, welches wir vom Klimaschutz bereits kennen, für eine Postwachstums-Ökonomie angesprochen. Wie weit reichen die Möglichkeiten des Einzelnen gegenüber Vorgaben durch den Staat, die Politik. Auch bei der Transformation des Wirtschaftens kann das Individuum in einem begrenzten Rahmen unter „Aushaltung“ des gesellschaftlichen Drucks anders handeln, aber es braucht gesamtgesellschaftliche Änderungen, ein anderes Regierungsmodell (nicht mehr die Ausrichtung auf wirtschaftliches Wachstum).</p>



<p>Eine Postwachstumsgesellschaft braucht Grenzen für die Nutzung von Ressourcen, Wege dem Konsumismus entgegenzutreten, muss die Ungleichheit in Angriff nehmen und das Wirtschaftsmodell reparieren.&nbsp;</p>



<p>Die Eckpfeiler für die Wirtschaft von morgen und die Herausforderungen für eine Postwachstumsgesellschaft dienen im Buch als Anreiz / Inspiration. Denn einen genauen Fahrplan gibt es noch nicht. Hier sind wir alle unsere Regierungen gefragt, wie der Weg genau aussehen kann. Anhand der genannten Bedingungen die Umsetzung anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Buch bietet viele Anreize und Vorschläge wie wir uns gesellschaftlich entwickeln können, um sozial gerecht und ökologisch nachhaltig zu sein, den Menschen neben Materiellem auch Gemeinschaft und Sinn zu geben. Gängige Wirtschaftsmodelle und unser Konsumwahn werden hinterfragt. Durch einen Wandel in der Gesellschaft ist weniger Konsum nicht gleich Verzicht, sondern andere Dinge rücken vermehrt in den Fokus und machen das Leben lebenswert.</p>



<p>Wohlstand ohne Wachstum ist ein komplexes Buch und ich werde es vermutlich irgendwann noch einmal ausleihen, wenn ich mehr Wissen in der Materie habe und Vergleiche mit anderen alternativen Modellen ziehen kann.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#52eded;color:#52eded"/>



<p>Kennst du das Buch? Was hältst du von einer Postwachstumsgesellschaft?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eckdaten zum Buch</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Titel</td><td>Wohlstand ohne Wachstum &#8211; Das Update</td></tr><tr><td>Autor*innen</td><td>Tim Jackson</td></tr><tr><td>Übersetzer*in</td><td>Eva Leibbrand</td></tr><tr><td>Verlag</td><td>oekom &#8211; <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/article/32792554/tim_jackson_wohlstand_ohne_wachstum_das_update.html" target="_blank" rel="noopener">Link ecobookstore</a>, 2017</td></tr><tr><td>Seiten</td><td>367</td></tr><tr><td>ISBN</td><td>978-3865818409</td></tr><tr><td>Preis</td><td>20,00 € Taschenbuch 15,99 € eBook</td></tr></tbody></table></figure>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Jahresrückblick 2021 &#8211; neuer Blog und viele Learnings</title>
		<link>https://jennysview.de/jahresruckblick-2021-neuer-blog-und-viele-learnings/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 10:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Liest das überhaupt einer? Keine Ahnung. Die Rückblicke in der Zeitung, die zeigen, was in der Welt in den vergangenen 12 Monaten passiert ist, mag ich nicht lesen. Dafür stöbere ich gerne auf Instagram und anderen Blogs und schaue mir dort den jeweiligen Jahresrückblick 2021 an. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Jahresrückblick 2021 &#8211; neuer Blog und viele Learnings</h1>



<p>Liest das überhaupt einer? Keine Ahnung. Die Rückblicke in der Zeitung, die zeigen, was in der Welt in den vergangenen 12 Monaten passiert ist, mag ich nicht lesen. Dafür stöbere ich gerne auf Instagram und anderen Blogs und schaue mir dort den jeweiligen Jahresrückblick 2021 an.&nbsp;</p>



<p>Und selbst, wenn dies hier kaum einer lesen wird, ist dieser Jahresrückblick 2021 auch für mich. Was konnte ich erreichen, wo blieb ich hinter meinen Wünschen zurück, was hat sich verändert. Und natürlich, was wünsche ich mir für 2022. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Blog</h2>



<p>Dies ist nicht mein erster Blog. Ich hatte bereits einen Buchblog, der ein paar Mal umgezogen ist. Es gab auch mal einen klassischen Tagebuch-Blog, der irgendwo im Blog-Nirwana verschwand. So habe ich in den letzten 10 Jahren mehr oder weniger regelmäßig geschrieben. Was irgendwie lustig ist, weil ich von mir selber glaube, nicht schreiben zu können und dies gerade aus meinem beruflichen Umfeld regelmäßig bestätigt wird. Obwohl ich glaube, diese Personen schauen aus einem begrenzten Blickwinkel auf meine Texte. </p>



<p>Trotzdem ließ ich mich nicht davon abhalten, Anfang des Jahres ein neues Blogprojekt zu starten. Neben der Liebe zu Büchern versuche ich seit einigen Jahren nachhaltiger zu leben und genau dies wollte ich teilen. Es geht um die kleinen Schritte, zu zeigen, dass jede*r etwas dazu beitragen kann und dennoch ist es wichtiger die Rahmenbedingungen anzupassen. </p>



<p>Warum dann ein Blog und nicht nur ein Instagram-Account? Instagram ist sehr schnelllebig und gibt einen festen Rahmen vor. Wer nicht regelmäßig postet und Storys dreht, auf denen mensch selber zu sehen ist, erreicht nicht ganz so viele Menschen. Auch ist mensch hier von der Plattform anhängig, wird die eigene Seite gesperrt, hat mensch erst einmal Pech gehabt und muss sehen, wie der Account wieder freigegeben werden kann. Mit einem eigenen Blog bin ich freier, kann alles so gestalten, wie ich möchte. Instagram nutze ich zusätzlich, um darüber mehr Menschen auf meinen Blog aufmerksam zu machen.&nbsp;</p>



<p>Bevor es aber losging, hieß es erst einmal, sich zu informieren. Welche Hoster gibt es? Was brauche ich überhaupt? Dazu habe ich mir einen kleinen Kurs gebucht, der mir die Grundlagen eines selbstgehosteten WordPress Blog erklärte. Dort wurden auch direkt einige Hoster empfohlen. Ich hätte auch fast bei einem großen bekannten Hoster zugeschlagen. Aber dann überlegt, ob dies auch in nachhaltig gibt, passend zum Blogthema. Bei <a href="https://ssl.greensta.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">greensta</a> bin ich dann fündig geworden. </p>



<p>Danach ging erst einmal der ganze technische Kram los, Blog einrichten, Layout bestimmen, Logo entwerfen, die ganzen rechtlichen Bestimmungen (Impressum, Datenschutz etc.) umsetzen. Welchen Cookie-Banner nutzen, welchen Newsletter Anbieter usw. Das kann wirklich abschreckend und überfordernd sein. Von Suchmaschinenoptimierung gar nicht zu sprechen. Aber ich habe es geschafft und Mitte Februar meinen ersten Artikel veröffentlicht. Damit es nicht ganz so einsam aussah, habe ich drei alte Blogartikel meines früheren Blogs auch hier veröffentlicht.&nbsp;</p>



<p>Ohne diesen Jahresrückblick 2021 habe ich 29 Artikel geschrieben. Anfangs etwas mehr, mittlerweile an meine Kapazitäten angepasst. Neben der Start- und über mich-Seite sind die diese drei Artikel am meisten aufgerufen worden:</p>



<ol class="wp-block-list"><li><a href="https://jennysview.de/blogparade-bestessachbuch2021/" target="_blank" data-type="post" data-id="888" rel="noreferrer noopener">Bestes Sachbuch 2021</a> (195 Aufrufe)</li><li><a href="https://jennysview.de/9-tipps-fuer-einen-plastikfreien-alltag/" target="_blank" data-type="post" data-id="639" rel="noreferrer noopener">9 Tipps für einen plastikfreien Alltag</a> (164 Aufrufe)</li><li><a href="https://jennysview.de/buchbesprechung-deutschland-2050/" target="_blank" data-type="post" data-id="850" rel="noreferrer noopener">Buchbesprechung &#8211; Deutschland 2050</a> (125 Aufrufe)</li></ol>



<p>Mein Leserinnenherz freut sich sehr, dass die Buchartikel einen solchen Anklang finden. Übrigens, an meiner Sachbuchempfehlung ändert sich nichts. Keines der Sachbücher im zweiten Halbjahr hat mich so angesprochen wie die beiden im obrigen Artikel.&nbsp;</p>



<p>Meine drei persönlichen Lieblingsartikel sind:</p>



<ol class="wp-block-list"><li><a href="https://jennysview.de/nachhaltiger-konsum-gibt-es-den-wirklich/" target="_blank" data-type="post" data-id="662" rel="noreferrer noopener">Nachhaltiger Konsum &#8211; gibt es den wirklich?</a> &#8211; Dies sind meine persönlichen Gedanken zum Konsum und inwieweit dieser nachhaltig sein kann. </li><li><a href="https://jennysview.de/co2-emissionen-beim-online-shopping/" target="_blank" data-type="post" data-id="613" rel="noreferrer noopener">Versand von online Bestellungen besser als der Ruf?! </a>&#8211; Ich habe zufällig irgendwo gehört, dass Onlineshopping nicht per se schlechter sein muss beim CO2 Ausstoß als ein Einkauf vor Ort. Die Recherche dazu hat mich sehr überrascht.</li><li><a href="https://jennysview.de/7-tipps-fuer-nachhaltige-veraenderungen-im-alltag/" target="_blank" data-type="post" data-id="909" rel="noreferrer noopener">7 Tipps für nachhaltige Veränderungen im Alltag</a> &#8211; Eine kleine Zusammenfassung von Maßnahmen, die sonst nicht als Erstes erwähnt werden. </li></ol>



<p>Natürlich hatte ich auch die Hoffnung, mit dem Blog ein kleines Taschengeld zu verdienen, bzw. dass er sich selber trägt (also, die Hostingausgaben wieder reinholt). Aber das ist doch viel aufwendiger als gedacht. Neben einer Gewerbeanmeldung braucht es doch viel mehr Reichweite und Interaktion. Auch hadere ich noch mit mir, inwieweit Affiliate Links mit meinen Nachhaltigkeitsgedanken zusammen passen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit</h2>



<p>Wie nachhaltig war denn im Jahresrückblick 2021 mein Jahr? Ich glaube insgesamt gut. Klar, es ist immer Luft nach oben, aber es geht ja auch um die kleinen Schritte. Es dürfte noch weniger Verpackungsmüll sein, weniger verarbeitete Lebensmittel und noch mehr Second-Hand Käufe.&nbsp;</p>



<p>Aber wir haben unseren Müll schon reduziert und ich kann es beim Müllplatz sehen, im Vergleich zu den Nachbarn haben wir schon weniger Plastik- und Restmüll. Für den Biomüll haben wir mittlerweile einen Thermokomposter und ich hoffe damit nächstes/übernächstes Jahr gute Düngererde für die Hochbeete zu haben.&nbsp;</p>



<p>Obst und Gemüse kommt in der Ökokiste vom lokalen Biobauern. Unsere Bestellung ist immer regional und größtenteils saisonal. Viele trockene Zutaten holen wir im Unverpacktladen. Und den Rest, wenn möglich, in Bioqualität im Supermarkt und Drogerie. Im Bioladen haben wir mittlerweile auch Haferjoguhrt im Pfandglas entdeckt, der nicht teurer ist als der Sojajoguhrt im Supermarkt.&nbsp;</p>



<p>Bücher habe entweder aus der Bücherei ausgeliehen oder größtenteils gebraucht gekauft. Kleidung habe ich insgesamt sehr wenig in 2021 gekauft, diese Stücke dann aber neu bei einem fairen Onlineshop. Auch sonst habe ich meine Kaufimpulse oft hinterfragen können und nicht jedes Mal nachgegeben. Dies ist aber jedes Mal auf Neue ein Prozess und ich werde meist im jedem Durchgang ein wenig besser. Die <a href="https://jennysview.de/no-buy-im-no-vember/" target="_blank" data-type="post" data-id="955" rel="noreferrer noopener">No-Buy Aktion im No-vember</a> hat mir hierbei auch sehr geholfen. </p>



<p>Ich habe mir einige Vorträge zum Klimawandel und Nachhaltigkeit bei der VHS angehört. War an einem Stand beim Umweltmarkt zu weniger Müll in unserer Stadt mit dabei. Und konnte ein, zwei Menschen in meinem Umfeld dazu anregen, ihr Verhalten zu verändern und in kleinen Teilen zu verbessern. Darüber freue ich mich wirklich sehr. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lesen</h2>



<p>Meine Leseziele habe ich voll erfüllt, es sollten 10 Sachbücher und 60 Romane werden, am Ende waren es 21 Sachbücher und 68 Romane. Allein im Dezember habe ich 17 Bücher gelesen, durch Corona und einer gemütlichen Adventszeit war dies für mich nicht schwierig. Eine <a href="https://jennysview.de/meine-leseliste-2021/" target="_blank" data-type="post" data-id="579" rel="noreferrer noopener">Übersicht der gelesenen Bücher</a> habe ich in einem eigenen Artikel zusammengefasst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Persönliches</h2>



<p>Ich habe viel Neues gelernt in 2021. Neben der ganzen Blogerstellung habe ich mich mehr mit Feminismus, Rassismus, Ableismus beschäftigt. Und musste feststellen, dass mir vieles so nicht bewusst war. Zeitweise haben mich diese Informationen und die gleichzeitig neuen Katastrophen durch den Klimawandel völlig gelähmt und überfordert. Ich musste lernen, meine Kräfte einzuteilen, aber auch mit der Erkenntnis, dass es mir überhaupt möglich ist, da ich nicht persönlich davon betroffen bin. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Ich möchte meine persönlichen Learnings in neuem Jahr vertiefen, dafür stehen bereits einige Bücher auf der Leseliste. Ich möchte lernen, Menschen zu unterstützen, die von Diskriminierung betroffen sind. Auch Nachhaltigkeitsaspekte müssen die verschiedenen Startpunkte der Menschen berücksichtigen. Pauschale Aussagen können hier viele Menschen vor dem Kopf stoßen.&nbsp;</p>



<p>Ich möchte mehr über alternative Wirtschaftsformen lesen und lernen.</p>



<p>Daher habe ich mir für 2022 vorgenommen, mindestens 20 Sachbücher zu lesen und mir jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit zu nehmen fürs Lesen. Für Romane habe ich mir kein Ziel mehr gesetzt, die lese ich einfach so, wie mir gerade danach ist.&nbsp;</p>



<p>Um unseren Verpackungsmüll weiter zu reduzieren, möchte ich mindestens einmal die Woche etwas selber machen (Pflanzenmilch, Mundwasser etc.). Auch bei den trockenen Lebensmitteln möchte ich mehr auf regionalen Anbau setzen. </p>



<p>Ich muss mir etwas überlegen, wie ich es schaffen kann, dass sich der Blog zumindest selber trägt. Und alles, was ich über Nachhaltigkeit und andere Wirtschaftsformen lese sowie Ideen zum Selber machen, soll sich natürlich in neuen Blogartikel wiederfinden. </p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie ist dein Jahresrückblick 2021? Teile gerne deinen Artikel in den Kommentaren und ich schau vorbei. Was wünscht du dir für 2022?</p>
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		<title>Das war mein Mai 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 12:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Ziemlich nass und mehr Stress als notwendig. Ich glaube, dass fast meinen Mai 2021 recht gut zusammen. ]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading">Das war mein Mai 2021</h1>



<p>Ziemlich nass und mehr Stress als notwendig. Ich glaube, dass fasst meinen Mai 2021 recht gut zusammen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Blog</h2>



<p>Die Technik dürfte jetzt stehen. Irgendwas ist im Hintergrund immer zu erledigen. Der Newsletter funktioniert. Ich bin nun (theoretisch) über Suchmaschinen auffindbar. Hat bisher kaum einen Unterschied gemacht. Oder ich habe nichts gemerkt.</p>



<p>Da ich am Anfang des Monats an einer Challenge auf Instagram teilgenommen habe und für 2 Woche fast täglich etwas posten sollten. Fehlte mir die Zeit für den Blog. Instagram ist schnelllebig, mensch scrollt so durch den Post bzw. schaut eine Story nach dem anderen. Ich lass mich da auch schnell vereinnahmen und hoffe, die Menschen von dort auch zum Blog zu ziehen. Teilweise gelingt es natürlich, aber ehrlicherweise schaue ich auch nur bei wenigen auf ihren Blogs vorbei, wenn ich die Infos auch über Instagram bekomme. </p>



<p>Jeden Tag einen Post zu schreiben und dann auch noch etwas für den Blog vorzubereiten, neben der Arbeit war mir einfach zu viel. Den Blog soll keine zusätzliche Verpflichtung sein, sondern einen Ausgleich schaffen und dabei gleichzeitig etwas Wissen vermitteln bzw. Anregungen bieten. </p>



<p>Daher etwas weniger Instagram, dafür mehr eigene Blogpflege und mehr bei anderen Lesen. Sobald ich anfange einen Artikel zu schreiben, frage ich mich, warum ich nicht eher angefangen hab. 😉 So ist das manchmal. Dabei sind im Mai 2021 wieder schöne Artikel zusammengekommen. Ich habe über <a href="https://jennysview.de/die-eigenen-werte-kennen/" target="_blank" data-type="post" data-id="782" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Werte(Vorstellungen)</a> geschrieben und meine Werte einfließen lassen. Eines der gelesenen Bücher im Mai habe ich auch vorgestellt. <a href="https://jennysview.de/plastikfrei-gaertner-eine-buchbesprechung/" target="_blank" data-type="post" data-id="806" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Plastikfrei Gärtner</a> passt gut hierher. Dann bin ich bei einer Doku über den Begriff <a href="https://jennysview.de/hast-du-schon-mal-von-precycling-gehoert/" target="_blank" data-type="post" data-id="822" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Precycling</a> gestoßen, mir war der noch unbekannt. Deswegen gab es kurzerhand einen eigenen Artikel dazu.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie nachhaltig war mein Mai 2021?</h2>



<p>Es sind wieder ein paar Bücher eingezogen, die meisten gebraucht und fast nur Sachbücher. Bei einigen geht es um eine Alternative zum aktuellen Wirtschaftswachstum. Wie kann unsere Zukunft aussehen, wenn nicht mehr Wirtschaftswachstum das Ziel ist. Ein Umdenken scheint mir angebracht, da die Ressourcen nun einmal endlich sind. Ich bin schon sehr gespannt auf die Bücher und werde berichten. Aber dafür nehme ich mir Zeit. Diesen Monat wollte ich soviel auf einmal lesen, dass ich mich selber unter Druck gesetzt habe. Das hilft mir nicht und wird den Büchern nicht gerecht. Gegen viel bzw. schnell lesen spricht ja nichts. Aber unnötig festzulegen, ich lese jetzt das und das und ach das auch noch, hilft niemanden. </p>



<p>Ich brauchte noch etwas Blumenerde und ohne Auto durfte mensch während der Notbremse nicht im Baumarkt vor Ort „click &amp; collecten“. Also habe ich getrocknete Blumenerde in Papiersäcken bestellt. Die Idee finde ich gut, allerdings sind 5 Liter Gebinde doch etwas klein. Da nehme ich zukünftig lieber wieder die 60 Liter Plastiksäcke. Im Verhältnis ist es einfach weniger Verpackung zum Inhalt. Und als Müllbeutel lassen sich sowohl Papier als auch Plastik wiederverwenden.&nbsp;</p>



<p>Bei dem Onlineshop fand ich gut, dass sie die bestellten Sachen in gebrauchten Kartons verschickt haben. Sieht zwar nicht schön aus, muss es aber auch nicht.</p>



<p>Wir konnten die ersten Salatblätter aus dem Hochbeet ernten. Alles andere muss noch ein wenig wachsen. Wird aber in den nächsten Wochen die gekauften Lebensmittel super ergänzen. Beim Rasenmäher lassen ich den abgeschnitten Rasen liegen, als Dünger. Auch mähe ich nur noch die Laufwege und lasse in der Mitte den Rasen wachsen. Ich bin gespannt, welche Pflanzen dort wachsen und wie hoch das Ganze wird. Hoffentlich wird es so ein gutes zu Hause für Insekten. Ich frage mich auch, wie dich Fläche mit dem zu erwartenden heißen Sommer umgeht. Wird diese genauso braun und trocken, wie der Rasen im letzten Jahr?!</p>



<p>Passend zur Buchbesprechung ging es diesem Monat beim <a href="https://transitiontown-neuss.de/wir-machen/muell/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Online Treffen „Müllvermeidung“</a> ums plastikfreie gärtnern. Es sind noch ein paar gute DIY Ideen hinzugekommen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Wie gesagt, ich möchte den Fokus verstärkt auf den Blog legen und hoffe ein paar Recherchen für zukünftige Artikel machen zu können. Meine Ideenliste ist lang genug.&nbsp;</p>



<p>Wir hoffen, dass das nächste Treffen „Müllvermeidung“ draußen vor Ort stattfinden kann. Ich würde die Teilnehmer:innen endlich mal persönlich treffen.&nbsp;</p>



<p>Ich freu mich auf den Sommer, wieder raus zu können, dadurch ggf. wieder mehr Freund:innen treffen. Eis essen, lange auf der Terrasse sitzen oder gemütlich drinnen einen Film schauen, während alle draußen unterwegs sind.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background" style="background-color:#57d3d2;color:#57d3d2"/>



<p>Wie war dein Mai 2021?</p>
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		<title>Zero Waste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2018 15:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Shia]]></category>
		<category><![CDATA[Wasteland Rebel!]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Waste]]></category>
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					<description><![CDATA[Shia hat über ihre Erfahrungen und ihr Leben mit weniger Müll ein Buch geschrieben Zero Waste - Weniger Müll ist das neue Grün.  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><h1>Zero Waste</h1></p>



<p>Ich beschäftige mich im Moment viel mit mir selber und was mir in meinem Leben wichtig ist dabei stoße ich natürlich auf die Themen Achtsamkeit, Minimalismus Nachhaltigkeit und von dort geht es weiter zum „Zero-Waste“ Gedanken. Es gibt einige Blogger über die ich bei meiner Suche gestolpert bin z.B. Sabrina vom&nbsp;<a href="https://www.niemblog.de/blog/" target="_blank" rel="noopener">Niemblog</a>&nbsp;und auch Shia von&nbsp;<a href="https://wastelandrebel.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Wasteland Rebel!</a>&nbsp;Shia hat über ihre Erfahrungen und ihr Leben mit weniger Müll ein Buch geschrieben Zero Waste &#8211; Weniger Müll ist das neue Grün. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rezension von Zero Waste</h2>



<p>Shia kommt nicht Oberlehrerhaft daher, sondern eher aufklärend und anstupsend. Sie beginnt bei sich selber und nimmt mich als Leserin mit in eine absurde Müll-Welt. Beispielsweise bezahlen wir im Laden die Verpackung mit, die wir zu Hause angekommen meist direkt wieder entsorgen. Sie erklärt was es bedeutet einen Zero-Waste-Lebenstil zu führen und wie man am Besten damit anfängt. Dabei geht es nicht darum von heute auf morgen auf nur noch 1 Glas Müll im Jahr zu produzieren, sondern es geht ums Anfangen. Jeder kleine Schritt hilft langfristig unserer Umwelt.</p>



<p>Es gibt Tipps fürs Einkaufen, Kochen, den Haushalt, Körperpflege, Monatshygiene, „Klo-Gespräche“, Kleidung und Papiermüll. Neben vielen kleinen Hinweise gibt es auch viele Rezepte zum selber und nachmachen. Ich habe mich direkt ans Mundwasser gewagt, da ich mein gekauftes gerade aufgebraucht hatte. Damit ich das Rezept nicht wieder vergesse oder jedes Mal raussuchen muss, habe ich es direkt auf die Flasche geschrieben. &nbsp;Das&nbsp;<a href="https://wastelandrebel.com/de/antibakterielle-muendspuelung-selber-machen/" target="_blank" rel="noopener">Rezept</a>&nbsp;findet ihr nicht nur im Buch sondern auch bei Shia auf dem Blog.</p>



<p>Shia berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und kombiniert dieses mit Müllfakten, die ich wirklich erschreckend fand. Natürlich weiß ich vieles davon, aber wir haben alle ein Talent zum Verdrängen und Ignorieren. Mich hat das Buch weiter zum Nachdenken angeregt und ich werde auf jeden Fall noch einige der Rezepte ausprobieren.</p>
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